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Ausgewählte Publikationen

Die Europäer werden gefordert
Präsidentenwechsel in Washington und außenpolitische Positionen
von Helga Haftendorn
DGAPanalyse 2, 27.02.2008, 20 S.
In dieser Analyse werden die außenpolitischen Positionen der Präsidentschaftsanwärter Hillary Clinton, Barack Obama, John McCain und Michael Huckabee dargelegt sowie mögliche Entwicklungsperspektiven für das zukünftige transatlantische Verhältnis aufgezeigt, um zu klären, in wie weit nach der Wahl im November ein außenpolitischer Kurswechsel der USA zu erwarten ist.
Die Mittelmeerunion
Ein neuer französischer Motor für die europäische Mittelmeer-Politik?
von Dorothée Schmid
DGAPanalyse Frankreich 1, 12.02.2008, 13 S.
Das Projekt einer Mittelmeerunion, das der heutige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy noch als Präsidentschaftskandidat initiiert hatte, entwickelte sich nach seinem Wahlsieg zu einem politischen Dossier von höchster Bedeutung. Die im Wesentlichen innereuropäische Diskussion um die Mittelmeerunion sollte sich künftig auf vier Aspekte konzentrieren.
Der gebremste Europäer
Gordon Browns Europa-Politik
von Jan Techau
DGAPanalyse 1, 12.02.2008, 20 S.
2008 soll in den Staaten der Europäischen Union der Lissabonner Vertrag ratifiziert werden. Dabei kommt dem EU-Mitgliedstaat Großbritannien vermutlich erneut eine Schlüsselposition zu. Entscheidend wichtig dabei ist, ob die britische Regierung den lauter werdenden Forderungen im eigenen Land nach einer Volksabstimmung über den Vertrag nachgeben wird oder die Ratifizierung – wie bisher geplant – im Parlament erfolgen kann.
Volles Engagement in Afghanistan!
Redliche Debatte daheim!
von Jan Techau, Alexander Skiba
DGAPstandpunkt 3, 05. Februar 2008, 4 S.
Die Entscheidung der Bundesregierung, der amerikanischen Bitte an die Bündnispartner um Entsendung von Bundeswehreinheiten in den Süden Afghanistans nicht nachzukommen, ist ein schwerwiegender außenpolitischer Fehler. Sie dient weder dem Ziel eines dauerhaft stabilen Afghanistans noch bringt sie die dringend erforderliche Redlichkeit in die deutsche außenpolitische Debatte. Sie wird erheblichen politischen Schaden im Verhältnis zu den Bündnispartnern erzeugen.
Das kommende Europa
von Martin Koopmann, Stephan Martens
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, 2008, 170 S., ISBN 978-3-8329-3941-0
50 Jahre nach dem Inkrafttreten der Römischen Verträge verbinden 22 deutsche und französische Autoren eine Bilanz des europäischen Einigungsprozesses mit einer Analyse der künftigen Herausforderungen in Europa. Wissenschaftler aus Think-Tanks und Universitäten erörtern ausgewählte Themen des europäischen Integrationsprozesses, u.a. Fragen des Binnenmarktes und der Wirtschafts- und Sozialpolitik, der Komplex der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik und das Problem politischer Führung in der EU.
Russland gibt Gas
von Alexander Rahr
Hanser, 250 Seiten, € 19,90, ISBN: 3446413952
Gebannt blickt der Westen nach Asien, wo mit China und Indien zwei riesige Wirtschaftsmächte die politisch-wirtschaftliche Landkarte prägen. Doch mindestens ebenso wichtig für uns ist Russland, eine Großmacht, die uns viel näher liegt.
Rudy’s Improbable Run
von John C. Hulsman
DGAPstandpunkt 10, 05. Dezember 2007, 3 S. (in englischer Sprache)
Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani ist der ungewöhnlichste Präsidentschaftskandidat in einem insgesamt schwachen republikanischen Bewerberfeld. Zwar verfügt er als Reformer einer schwer regierbaren Stadt und als Krisenmanager nach den Anschlägen vom 11. September 2001 über exzellente politische Führungserfahrung. Andererseits liegt er in allen gesellschaftspolitischen Fragen (Waffenrecht, Abtreibung, Rechte von Homosexuellen) quer zu seiner eigenen Partei.
Zielkonflikte der europäischen Energiesicherheit
Dilemmata zwischen Russland und Zentralasien
von Frank Umbach
DGAPanalyse 3, 28.11.2007, 32 S.
Die künftige Versorgungssicherheit der EU soll auch durch eine aktive Diversifizierung der Energieträger und der Importe von Erdöl sowie Erdgas gestärkt werden. Daher sieht die am 22. Juni 2007 verabschiedete Zentralasien-Strategie der EU auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit Zentralasien und der Kaspischen Region (ZAKR) bei der Energiepolitik vor. Russland hat jedoch diese Zentralasien-Strategie als Bedrohung seiner geo- und energiepolitischen Interessen interpretiert.
Der merkwürdige Sieg des Nicolas Sarkozy
Eine Wahlanalyse
von Vincent Tiberj
DGAPanalyse Frankreich 1, 05.11.2007, 16 S.
Der Wahlsieg von Nicolas Sarkozy am 6. Mai 2007 fiel mit 53,32 Prozent der Stimmen deutlich aus. Dieser Sieg ist deshalb bemerkenswert, da er nach fünf schwierigen Jahren für die bürgerliche Regierung (CPE-Krise, Ablehnung des Europäischen Verfassungsvertrags, Unruhen in den Vorstädten) und dem schlechten Abschneiden des konservativen Lagers bei den Regionalwahlen 2004 für die Linke greifbar nahe schien. Wie lässt sich der klare Sieg von Sarkozy erklären?
Die Außenpolitik von Jacques Chirac
Oder: Frankreich ohne Überraschungen
von Christian Lequesne
DGAPanalyse Frankreich 2, 05.11.2007, 13 S.
In der zwölfjährigen Präsidentschaft von Jacques Chirac (1995–2007) sucht man vergeblich nach klaren Linien in der Europa-Politik: Derselbe Politiker, der in den siebziger Jahren zum Boykott der Wahlen zum Europäischen Parlament aufgerufen hatte, unterstützte 1992 den Vertrag von Maastricht und einige Jahre später das europäische Verfassungsprojekt. So fällt die außenpolitische Bilanz von Chirac durchwachsen aus: eine Politik ohne neue Konturen und ohne Überraschungen.
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