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Ausgewählte Publikationen

Die Ukraine zwischen Russland und der EU
von Stefan Meister
DGAPstandpunkt 11, 14. Dezember 2010, 4 S.
Russland versucht die strukturelle Abhängigkeit der Ukraine in der Wirtschafts- und Energiepolitik zu nutzen, um zentrale Bereiche der ukrainischen Wirtschaft durch eigene Unternehmen übernehmen zu lassen. Die EU hat es dagegen in der Vergangenheit versäumt, eine funktionsfähige Ukraine-Politik zu entwickeln. Wenn das Land nicht weiter politisch und ökonomisch stagnieren soll, muss Brüssel endlich ernsthaft beginnen, neue Instrumente für die Nachbarschaftspolitik zu entwickeln.
Doing Business in Disputed Regions
A Proposal for a New Focus on Private Sector Support for State Building
von Eberhard Sandschneider
DGAPanalyse 4, 10.12.2010, 20 S.
Funktionierende Staatlichkeit ist eher die Ausnahme als die Regel in der Staatenwelt des frühen 21. Jahrhunderts. Schwache und zerfallende Staaten sowie völkerrechtlich umstrittene Gebiete gehören zu den größten Herausforderungen in der internationalen Politik in allen Fragen des wirtschaftlichen Aufbaus, aber auch der globalen Sicherheit. Die vergessene Dimension dieser Diskussion berührt die Frage, welche Rolle unternehmerische Aktivitäten in diesem Kontext spielen.
USA nach der Wahl: „Politik“ des schwachen Dollar
Nicht die Politik, sondern die amerikanische Notenbank ist künftig entscheidend!
von Josef Braml, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 9, 09. Dezember 2010, 8 S.
Eine Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus, strukturelle Wirtschaftsprobleme und anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, verbunden mit einer Staatsverschuldung von knapp 14 Billionen US-Dollar – keine leichte Ausgangsposition für US-Präsident Obama. Angesichts dieser enormen Schwierigkeiten wird die Bedeutung der US-Notenbank und ihr Einfluss auf die Wirtschaft steigen.
Einsatz für den Frieden
Einsatz für den FriedenSicherheit und Entwicklung in Räumen begrenzter Staatlichkeit. DGAP-Jahrbuch Internationale Politik, Band 28
von Josef Braml, Thomas Risse, Eberhard Sandschneider
Oldenbourg-Verlag, 2010, 488 S.
In Afghanistan, im Kongo oder Sudan bilden sich Governance-Strukturen heraus, die sich erheblich von westlicher Staatlichkeit unterscheiden. Sie können aber dazu beitragen, die öffentliche Sicherheit aufrechtzuerhalten, die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten und sogar rechtsförmige Institutionen entstehen lassen. Dabei muss jedoch die Handlungsunfähigkeit supranationaler Organisationen berücksichtigt und die innenpolitische Unterstützung westlicher „Staatenbauer“ gesichert werden.
Die schwindende Präsenz Frankreichs auf dem Balkan
von Jean-Arnault Dérens
DGAPanalyse Frankreich 9, 24.11.2010, 12 S.
Trotz einer langen Tradition der Beziehungen zwischen Frankreich und dem Balkan lässt sich weder während der Balkan-Kriege noch heute eine spezifisch französische Politik in der Region ausmachen. Paris teilt angesichts des Annäherungsprozesses der Balkan-Staaten an die EU die zurückhaltende Position der europäischen Partner.
Vom Leitbild zur Partnerschaft
Eine Analyse der französisch-brasilianischen Asymmetrie
von Martine Droulers, Céline Raimbert
DGAPanalyse Frankreich 8, 17.11.2010, 12 S.
Obwohl die Beziehungen zwischen Brasilien und Frankreich seit ihren Anfängen von einem regen universitären, kulturellen und politischen Austausch geprägt sind, erlahmte die Zusammenarbeit im Laufe der letzten Jahrzehnte. Der Austausch zwischen beiden Ländern kann nur intensiviert werden, wenn Frankreich weiter politischen Willen zeigt sowie mit flexiblen Strukturen und ausreichenden Mitteln den veränderten Prioritäten eines Schwellenlandes wie Brasilien begegnet.
Der Gipfel in Seoul
Nach der Einigung zur IWF-Reform stehen weitere wichtige Entscheidungen auf der Agenda der G20
von Claudia Schmucker
AICGS Advisor, November 2010, 6 S.
Im November 2010 findet in Seoul/Südkorea der erste G20-Gipfel in einem Schwellenland statt. Mit der IWF-Reform hat die G20 bereits ihre Handlungsfähigkeit bewiesen. Wenn sich die G20 aber über die akute Krise hinaus als zentrales Forum für Wirtschafts- und Finanzkooperation etablieren will, muss sie Lösungen für weitere Problemstellungen wie globale Ungleichgewichte erarbeiten und die internationale Finanzmarktreform vorantreiben.
Die verschlungenen Wege der französisch-iranischen Beziehungen
von François Géré
DGAPanalyse Frankreich 7, 08.11.2010
Während der ersten Phase des Atomkonflikts mit dem Iran versuchte Frankreich einen »kritischen Dialog« mit dem Iran aufrechtzuerhalten. Heute erklärt Frankreich die Nichtverbreitung von Atomwaffen zur strategischen Priorität und möchte die iranische Regierung nach außen isolieren sowie durch verschärfte internationale Sanktionen schwächen. Die Bemühungen Frankreichs um breite Unterstützung der Sanktionspolitik gegen den Iran stoßen jedoch auf zurückhaltende Reaktionen.
Der Deutsch-Chinesische Rechtsstaatsdialog
Die konstruktivistische Untersuchung eines außenpolitischen Instruments
von
DGAP Schriften zur Internationalen Politik, 05.11.2010, 386 S.
Die Autorin legt mit ihrem Buch eine umfassende Darstellung des deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialogs vor. Die anschließende Analyse der deutschen und chinesischen Presse enthüllt den mächtigen Einfluss der Medien auf die Rezeption von Außenpolitik. Dem Leser erschließt sich durch diese Veröffentlichung ein zunehmend komplexeres Bild des umstrittenen Dialogs, das gängige Argumentationsmuster zum Thema Chinapolitik grundsätzlich hinterfragt.
U.S. Idealism Meets Reality
Democracy Promotion in the Middle East during the George W. Bush Administration
von Zoé von Finck
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, 05.11.2010, 216 S.
Nach dem 11. September 2001 kündigte die Bush-Administration an, dem Terrorismus vor allem durch die Verbreitung politischer Freiheiten und durch Demokratisierung einen wichtigen Nährboden entziehen zu wollen. Die Studie untersucht, wie dieser ambitionierte politische Ansatz in der Praxis implementiert wurde. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die Logik, die Annahmen und die Prämissen hinter den Zielen der USA und wie angemessen und praktikabel diese in der arabischen Welt sind.
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