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Ausgewählte Publikationen

Nach dem Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine
von Stefan Meister
DGAPstandpunkt 2, 31. Januar 2009, 5 S.
Anfang März 2009 drohte der russische Ministerpräsident Wladimir Putin erneut damit, die Gasversorgung der Ukraine zu unterbrechen. Ein solcher Konflikt kann jederzeit erneut eintreten. Um eine dauerhafte Lösung im Gaskonflikt zwischen Russland und der Ukraine zu erreichen, muss die EU verstärkt in diesem Konflikt vermitteln und die Verrechtlichung ihrer Energiebeziehungen mit beiden Ländern vorantreiben.
Skeptiker an Europas Spitze?
Ein Ausblick auf die tschechische EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2009
von Marie-Lena May
DGAPanalyse 4, 31.12.2008, 16 S.
Am 1. Januar 2009 übernimmt die Tschechische Republik den Ratsvorsitz der Europäischen Union. Drei Hauptthemen stehen auf der tschechischen EU-Agenda: Energie, Wirtschaft und EU-Außenbeziehungen. In der Europa-Politik kann sich die tschechische Regierung gerade durch die Kritik in der europäischen Öffentlichkeit an Tschechiens Fähigkeit, die EU zu führen, auf eine stabile koalitionsübergreifende Mehrheit stützen.
Französische Energiepolitik
Von der Unabhängigkeit zur Interdependenz
von Jacques Percebois
DGAPanalyse Frankreich 9, 15.12.2008, 12 S.
Die französische Energiepolitik war schon immer vom Streben nach Unabhängigkeit vom Ausland geprägt. Dabei setzt der französische Staat seit den Ölkrisen der 1970er Jahre verstärkt auf den Ausbau der Kernenergie. Zudem setzt sich Frankreich für eine Verbesserung der Energieversorgungssicherheit ein, die unter anderem durch ein besser koordiniertes gemeinsames Auftreten der Mitgliedstaaten beim Erdgasimport, vor allem gegenüber Russland, erreicht werden soll.
Öffentliche Entwicklungshilfe in Deutschland und Frankreich
Ein Vergleich
von Jennifer Moreau
DGAPanalyse Frankreich 10, 15.12.2008, 17 S.
Deutschland und Frankreich erreichen trotz ihrer entwicklungspolitischen Gemeinsamkeiten noch nicht den langfristig für die Entwicklungshilfe angestrebten Wert von 0,7 Prozent des Bruttosozialprodukts. Zur Erhöhung der Effizienz ihrer Entwicklungszusammenarbeit müssen sie in enger Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerländern eine Strategie der Komplementarität und Arbeitsteilung erarbeiten und innovative Instrumente der Entwicklungsfinanzierung entwickeln und umsetzen.
Frankreich-Themen 2007
von Ulla Brunkhorst, Martin Koopmann
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, 2008, 170 S., ISBN 978-3-8329-3941-0
Die Frankreich-Themen 2007 bilden den Auftakt zu einer Publikationsreihe, die künftig in jährlichem Rhythmus mit Analysen zur französischen Politik erscheinen wird. Die Beiträge von Fachleuten aus Universitäten und Forschungsinstituten beleuchten Fragen der Außen- und Europapolitik genauso wie innen-, wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen. Im vorliegenden Band steht naturgemäß die umfassende Analyse der Präsidentschaftswahlen mit ihren Folgen für ausgewählte Politikfelder im Mittelpunkt – wie die Beziehungen zu Russland, die Afrikapolitik, die Europapolitik und die Industriepolitik
Handelsohnmacht USA
Ein Plädoyer gegen die Beschleunigung der Doha-Runde
von Josef Braml, Katharina Gnath
DGAPstandpunkt 17, 15. November 2008, 4 S.
Europa kann nach den US-Wahlen keine sofortige Wiederbelebung der multilateralen Doha-Runde erwarten. Die Verhandlungen sind in einer Pattsituation; ihre Wiederbelebung würde einen klaren politischen Willen der wichtigsten Handelsnationen – allen voran den USA – erfordern. Doch der künftige US-Präsident Barack Obama kann diese internationale Führungsrolle nicht übernehmen, weil er mit Blick auf die akute Wirtschaftskrise andere, innenpolitische Wirtschaftsprioritäten setzen wird.
Eine neue europäische Klimadiplomatie
Einbindung der USA bei der Lösung der Klimakrise
von Simon Koschut
DGAPstandpunkt 16, 14. November 2008, 4 S.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat den Kampf gegen die Erderwärmungzum zum zentralen Bestandteil einer neuen transatlantischen Agenda erklärt. Die Voraussetzungen für eine „grüne Allianz“ stehen angesichts des klimapolitischen Meinungswandels in den USA nicht schlecht. Mit der Wahl von Barack Obama zum künftigen amerikanischen Präsidenten entstehen neue Möglichkeiten.
Illusion der Bewegung
Eine Bilanz der französischen Wirtschafts- und Sozialpolitik unter Nicolas Sarkozy
von Xavier Timbeau
DGAPanalyse Frankreich 8, 31.10.2008, 12 S.
Statt eines übergeordneten strategischen Konzepts prägt eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen die Wirtschafts- und Sozialpolitik unter Nicolas Sarkozy. Ernüchterung, Enttäuschung und Ungewissheit über die langfristige Zielsetzung der Reformen bestimmen die gesellschaftliche Reaktion und führen zu einer zunehmenden Infragestellung der aktuellen französischen Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Jahreskonferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums, Erfurt, 2007
Identität und Lebensstile von Deutschen und Tschechen in einem Europa der Migration, Integration und Multikulturalität
von Gereon Schuch
DGAPbericht 12, Oktober 2008, 128 S.
Die Jahreskonferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums im Jahr 2007 unter dem Titel „Identität und Lebensstile von Deutschen und Tschechen in einem Europa der Migration, Integration und Multikulturalität“ befasste sich mit den Auswirkungen des Systemtransformationsprozesses seit 1989 auf das Leben der Menschen in Deutschland und Tschechien.
Die Grundlagen des politischen Systems der USA
von Josef Braml
Bundeszentrale für Politische Bildung, Online-Dossier, Oktober 2008
Als älteste Demokratie der Neuzeit leisten sich die USA ein politisches System, das weitgehend auf Parlamentarismus verzichtet. Der Präsident wird direkt vom Volke gewählt, er ist die Exekutive. Die beiden Kammern des Kongresses sind so organisiert, dass sie die präsidiale Macht in einem System der Checks and Balances in Konkurrenz kontrollieren. Parteien spielen eine schwache Rolle.
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