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Ausgewählte Publikationen

Neue Impulse aus Paris und Berlin?
Finanzmarktreform im transatlantischen Spannungsverhältnis
von Katrin Sold, Nele Katharina Wissmann
in: Dokumente. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog 4/2010, S. 28-30
Angesichts der internationalen Finanzkrise setzen sich alle großen Industrie- und Schwellenländer für eine stärkere Finanzmarktregulierung ein. Bei der Umsetzung der geforderten Reformen werden jedoch große Unterschiede im Gestaltungswillen der Staaten offenbar. Frankreich und Deutschland müssen daher eine europäische Führungsrolle übernehmen und die französische G20-Präsidentschaft nutzen, um die Reform des internationalen Finanzsystems voranzutreiben.
L’approche transatlantique s’impose
Pour une initiative « éco-écologique » franco-allemande
von Katrin Sold, Nele Katharina Wissmann
in: Dokumente. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog 4/2010, S. 25-27
Trotz der engen transatlantischen Beziehungen Deutschlands und Frankreichs kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Europäern und Amerikanern, beispielsweise in der Klimapolitik. Deutschland und Frankreich können im Rahmen eines „öko-ökologischen Ansatzes“ gemeinsam neue Akzente in der Klimapolitik setzen und damit als Vorreiter grüner Technologien auch der transatlantischen Klimapolitik neue Impulse geben.
Frankreichs Wirtschaft nach der Krise
Geschwächt, aber zukunftstauglich
von Rémi Lallement
DGAPanalyse Frankreich 10, 17.12.2010
Dank der geringen Exportorientierung und der stabilisierenden Rolle der Binnennachfrage konnte Frankreich die Finanz- und Wirtschaftskrise besser abfedern als andere Staaten, doch zeigen sich einige der Charakteristika des französischen Wirtschaftssystems nun als Bremsfaktoren. Damit die französische Wirtschaft ihre Stärken langfristig nutzen kann, müssen die Staats- und Sozialhaushalte konsolidiert sowie verstärkt Zukunftsinvestitionen in Bildung und Forschung getätigt werden.
Zwischen Reformen und Machterhalt
Belarus vor den Präsidentschaftswahlen 2010
von Marie-Lena May
DGAPanalyse 5, 16.12.2010, 10 S.
Staatspräsident Alexander Lukaschenko steht vor den Wahlen am 19. Dezember vor großen Herausforderungen. Russland kritisiert ihn in aller Schärfe. Zusätzlich erholt sich Belarus nur langsam von der Wirtschaftskrise. Der neue Westkurs des Landes zwingt das belarussische Regime, einen offeneren Wahlkampf als zuvor zuzulassen. Die Antwort des belarussischen Präsidenten auf diese neue Situation ist ein Balanceakt zwischen Reformen und Machterhalt.
Die Ukraine zwischen Russland und der EU
von Stefan Meister
DGAPstandpunkt 11, 14. Dezember 2010, 4 S.
Russland versucht die strukturelle Abhängigkeit der Ukraine in der Wirtschafts- und Energiepolitik zu nutzen, um zentrale Bereiche der ukrainischen Wirtschaft durch eigene Unternehmen übernehmen zu lassen. Die EU hat es dagegen in der Vergangenheit versäumt, eine funktionsfähige Ukraine-Politik zu entwickeln. Wenn das Land nicht weiter politisch und ökonomisch stagnieren soll, muss Brüssel endlich ernsthaft beginnen, neue Instrumente für die Nachbarschaftspolitik zu entwickeln.
Doing Business in Disputed Regions
A Proposal for a New Focus on Private Sector Support for State Building
von Eberhard Sandschneider
DGAPanalyse 4, 10.12.2010, 20 S.
Funktionierende Staatlichkeit ist eher die Ausnahme als die Regel in der Staatenwelt des frühen 21. Jahrhunderts. Schwache und zerfallende Staaten sowie völkerrechtlich umstrittene Gebiete gehören zu den größten Herausforderungen in der internationalen Politik in allen Fragen des wirtschaftlichen Aufbaus, aber auch der globalen Sicherheit. Die vergessene Dimension dieser Diskussion berührt die Frage, welche Rolle unternehmerische Aktivitäten in diesem Kontext spielen.
USA nach der Wahl: „Politik“ des schwachen Dollar
Nicht die Politik, sondern die amerikanische Notenbank ist künftig entscheidend!
von Josef Braml, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 9, 09. Dezember 2010, 8 S.
Eine Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus, strukturelle Wirtschaftsprobleme und anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, verbunden mit einer Staatsverschuldung von knapp 14 Billionen US-Dollar – keine leichte Ausgangsposition für US-Präsident Obama. Angesichts dieser enormen Schwierigkeiten wird die Bedeutung der US-Notenbank und ihr Einfluss auf die Wirtschaft steigen.
Einsatz für den Frieden
Einsatz für den FriedenSicherheit und Entwicklung in Räumen begrenzter Staatlichkeit. DGAP-Jahrbuch Internationale Politik, Band 28
von Josef Braml, Thomas Risse, Eberhard Sandschneider
Oldenbourg-Verlag, 2010, 488 S.
In Afghanistan, im Kongo oder Sudan bilden sich Governance-Strukturen heraus, die sich erheblich von westlicher Staatlichkeit unterscheiden. Sie können aber dazu beitragen, die öffentliche Sicherheit aufrechtzuerhalten, die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten und sogar rechtsförmige Institutionen entstehen lassen. Dabei muss jedoch die Handlungsunfähigkeit supranationaler Organisationen berücksichtigt und die innenpolitische Unterstützung westlicher „Staatenbauer“ gesichert werden.
Die schwindende Präsenz Frankreichs auf dem Balkan
von Jean-Arnault Dérens
DGAPanalyse Frankreich 9, 24.11.2010, 12 S.
Trotz einer langen Tradition der Beziehungen zwischen Frankreich und dem Balkan lässt sich weder während der Balkan-Kriege noch heute eine spezifisch französische Politik in der Region ausmachen. Paris teilt angesichts des Annäherungsprozesses der Balkan-Staaten an die EU die zurückhaltende Position der europäischen Partner.
Vom Leitbild zur Partnerschaft
Eine Analyse der französisch-brasilianischen Asymmetrie
von Martine Droulers, Céline Raimbert
DGAPanalyse Frankreich 8, 17.11.2010, 12 S.
Obwohl die Beziehungen zwischen Brasilien und Frankreich seit ihren Anfängen von einem regen universitären, kulturellen und politischen Austausch geprägt sind, erlahmte die Zusammenarbeit im Laufe der letzten Jahrzehnte. Der Austausch zwischen beiden Ländern kann nur intensiviert werden, wenn Frankreich weiter politischen Willen zeigt sowie mit flexiblen Strukturen und ausreichenden Mitteln den veränderten Prioritäten eines Schwellenlandes wie Brasilien begegnet.
DGAP in den Medien