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Ausgewählte Publikationen

Heiße Luft
Warum das Streubombenverbot von Dublin kein Erfolg ist
von David Bosold
DGAPstandpunkt 8, 09. Juni 2008, 4 S.
Das Verbot von Streubomben ist nach Ansicht des Auswärtigen Amts ein „Meilenstein zur Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts“. Der tatsächliche Nutzen einer solchen Form der Verrechtlichung wird jedoch allgemein überschätzt. Ein Vergleich mit dem als Erfolgsmodell bezeichneten Ottawa-Vertrag zum Verbot von Antipersonenminen zeigt, dass die tatsächlichen Fortschritte hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Beschäftigung und Einkommen
Eine Analyse der französischen Niedriglohnpolitik
von Olivier Giraud
DGAPanalyse Frankreich 3, 03.06.2008, 15 S.
Seit den neunziger Jahren strebt Frankreich eine Verringerung der Arbeitszeit an und verfolgt zugleich eine speziell auf den Niedriglohnsektor ausgerichtete Politik. Während die Politik der Arbeitszeitreduzierung nun zunehmend in Frage gestellt wird, wird die Niedriglohnpolitik fortgeführt. Um die Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Menschen auf Dauer zu senken, ist eine erfolgreiche Wachstums- und Beschäftigungspolitik auf der Grundlage der Wirtschafts- und Währungsunion erforderlich.
Weltverträgliche Energiesicherheitspolitik
Weltverträgliche EnergiesicherheitspolitikDGAP-Jahrbuch Internationale Politik, Band 27
von Josef Braml, Karl Kaiser, Hanns W. Maull, Eberhard Sandschneider, Klaus-Werner Schatz
Oldenbourg-Verlag, 2008, 439 S.
Dieser Band hat nichts an Aktualität eingebüßt. Seit seiner Publikation wurden die Empfehlungen in zahlreichen Veranstaltungen und Fachzeitschriften besprochen. So konnte mit Bundestagsabgeordneten eine parteiübergreifende öffentliche Debatte angestoßen werden, um Energiesicherheit als wirtschaftliche, menschenrechtliche, umwelt- und sicherheitspolitische Aufgabe zu begreifen, die nur im internationalen Rahmen zu bewältigen ist.
Europäische Streitkräfte im Treibsand
Ein zweifelhafter „europäischer“ Einsatz im Tschad und in der Zentralafrikanischen Republik
von Kathrin Brockmann
DGAPstandpunkt 7, 26. Mai 2008, 5 S.
Die EUFOR Tschad/ZAR ist in ihrer gegenwärtigen Konzeption ein zweifelhafter Einsatz mit geringen Erfolgsaussichten. Schlecht geplante Einsätze mit unklaren Zielen dienen weder der Sichtbarkeit noch der Stärkung der EU als internationalem Krisenmanager. Eine strategische Herangehensweise, in der die zu erreichenden Ziele mit den entsprechenden Kapazitäten in Einklang stehen, ist bei der Planung zukünftiger Einsätze oberstes Gebot.
Ein Erdbeben als Chance für die westliche Welt?
Leitlinien für die deutsche China-Politik
von Eberhard Sandschneider, May-Britt U. Stumbaum
DGAPstandpunkt 6, 19. Mai 2008, 4 S.
Die gewalttätigen Unruhen in Tibet, der Eklat um den olympischen Fackellauf und die Erdbebenkatastrophe im Südwesten Chinas haben erneut zu einer heftigen Debatte um die deutsche China-Politik geführt. In dem gegenwärtigen Schlagabtausch treten die langfristigen Ziele deutscher Außenpolitik zugunsten innenpolitisch motivierter Kampagnen in den Hintergrund.
Die Handelspolitik des künftigen US-Präsidenten
Was vom Wahlkampf übrig bleibt
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 5, 06. Mai 2008, 4 S.
Die Handelspolitik ist ein wichtiges Thema in den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008. Obwohl die jeweiligen Positionen stark von der Wahlkampflogik geprägt sind, lassen sich im Zusammenspiel mit den Aussagen vor dem Wahlkampf, der Wahl der Wirtschaftsberater sowie des Wahlverhaltens im Kongress Schlüsse über die zukünftige Handelspolitik der einzelnen Kandidaten ziehen.
Überfällig oder unnötig?
Anmerkungen zur Annäherung Frankreichs an die NATO
von Dominique David
DGAPanalyse Frankreich 2, 17.03.2008, 13 S.
Die vollständige Wiedereingliederung Frankreichs in die NATO ist eines der außen- und sicherheitspolitischen Kernthemen des Präsidenten Nicolas Sarkozy. Heute unternimmt Frankreich einen neuen Anlauf, um die letzten Folgen des Beschlusses von Charles de Gaulle aus dem Jahr 1966 zu überwinden. Neue Rahmenbedingungen, Prioritätenkonflikte und allmähliche Entwicklung werden diesen Prozess charakterisieren.
Die Europäer werden gefordert
Präsidentenwechsel in Washington und außenpolitische Positionen
von Helga Haftendorn
DGAPanalyse 2, 27.02.2008, 20 S.
In dieser Analyse werden die außenpolitischen Positionen der Präsidentschaftsanwärter Hillary Clinton, Barack Obama, John McCain und Michael Huckabee dargelegt sowie mögliche Entwicklungsperspektiven für das zukünftige transatlantische Verhältnis aufgezeigt, um zu klären, in wie weit nach der Wahl im November ein außenpolitischer Kurswechsel der USA zu erwarten ist.
Die Mittelmeerunion
Ein neuer französischer Motor für die europäische Mittelmeer-Politik?
von Dorothée Schmid
DGAPanalyse Frankreich 1, 12.02.2008, 13 S.
Das Projekt einer Mittelmeerunion, das der heutige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy noch als Präsidentschaftskandidat initiiert hatte, entwickelte sich nach seinem Wahlsieg zu einem politischen Dossier von höchster Bedeutung. Die im Wesentlichen innereuropäische Diskussion um die Mittelmeerunion sollte sich künftig auf vier Aspekte konzentrieren.
Der gebremste Europäer
Gordon Browns Europa-Politik
von Jan Techau
DGAPanalyse 1, 12.02.2008, 20 S.
2008 soll in den Staaten der Europäischen Union der Lissabonner Vertrag ratifiziert werden. Dabei kommt dem EU-Mitgliedstaat Großbritannien vermutlich erneut eine Schlüsselposition zu. Entscheidend wichtig dabei ist, ob die britische Regierung den lauter werdenden Forderungen im eigenen Land nach einer Volksabstimmung über den Vertrag nachgeben wird oder die Ratifizierung – wie bisher geplant – im Parlament erfolgen kann.
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