Publikationen

Filtern nach:


Ausgewählte Publikationen

USA: Treiber der nächsten Wirtschaftskrise
USA: Treiber der nächsten Wirtschaftskrise
von Josef Braml
ifo-Schnelldienst 17/2011, S. 11 – 14
Steuern USA und Weltwirtschaft auf die nächste Krise zu? Die Lage ist prekär: Private und staatliche Rekordverschuldung und immer mehr Amerikaner in Armut lassen die Kaufkraft schwinden. Hinzu kommt eine Blockade des politischen Systems. Die Abwertungspolitik der Notenbank verschleppt nur die Strukturprobleme der US-Wirtschaft. Der Ausweg besteht darin, die Industrieproduktion anzukurbeln und durch technologische Innovationen die Abhängigkeit vom teuren Importöl zu reduzieren, so Josef Braml.
Die Zukunft arabisch-türkischer Beziehungen
Die Zukunft arabisch-türkischer BeziehungenNationales Interesse, nicht Religion als Basis der Kooperation
von Sigrid Faath
DGAP-Schriften zur internationalen Politik, NOMOS-Verlag, September 2011, 284 S.
Die Umwälzungen in Nahost schlagen sich auch in der Außenpolitik der arabischen Länder nieder. Welche Rolle kommt dabei der Türkei zu? Gilt sie als Modell? Die AKP-Regierung hat die Beziehungen zu den arabischen Staaten ausgebaut. Eine türkische Vormachtstellung würden diese allerdings nicht akzeptieren, wollen sie doch Abhängigkeiten reduzieren. Ebenso wenig reicht die gemeinsame islamische Identität als einigendes Element. Pragmatische Interessenpolitik leitet stattdessen die Zusammenarbeit.
Spuren im Sand?
Spuren im Sand?Der deutsche Vorsitz im UN-Sicherheitsrat
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 9, 02. September 2011, 2 S.
Deutschlands Rolle in den Vereinten Nationen ist das Thema der diesjährigen Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt. Im Juli 2011 hatte Deutschland turnusgemäß den Vorsitz im Sicherheitsrat inne. Die Aufmerksamkeit war diesmal besonders hoch, wie Deutschland diese Rolle ausfüllen würde – bewirbt sich doch Berlin weiter um einen ständigen Sitz in dem Gremium, hatte aber durch seine Enthaltung in der Libyenfrage für Unmut bei Verbündeten gesorgt. Ein Rückblick auf den deutschen Vorsitz.
Crossing Borders
Crossing BordersRethinking the European Union’s Neighborhood Policies
von Cornelius Adebahr, Claire Demesmay, Carsten Främke, Irene Hahn-Fuhr, Lucas Lypp, Marie-Lena May, Stefan Meister, Almut Möller, Katrin Sold, Marek Souček, Ulrike Stern, Marcel Viëtor, Natasha Wunsch
DGAPanalyse 2, 18. August 2011, 100 S.
Die Schuldenkrise erfordert momentan alle Aufmerksamkeit der EU – und droht zu verdrängen, dass auch an Europas Rändern akuter Handlungsbedarf besteht. Die Umwälzungen in Nordafrika verlangen eine Antwort, der Beitritt weiterer Länder zur Union ist zu organisieren. Eine Fülle gemeinsamer Themen verbindet die EU und ihre Nachbarn, von Energie- bis zu Migrationsfragen. Dazu müssen grenzübergreifende, thematische Räume geschaffen und die EU-Politiken weiterentwickelt werden.
Neue Energiewende: Back to Gasprom
Neue Energiewende: Back to GaspromRussland und die EU rücken zusammen, die Ukraine und das Nabucco-Projekt geraten ins Abseits
von Alexander Rahr
DGAPstandpunkt 8, 22. Juli 2011, 2 S.
Seit dem russischen Wirtschaftsaufschwung zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts versuchen Russlands Konzerne sich in den EU-Markt einzukaufen. Aber aus politischen Gründen wurde ihnen immer wieder die kalte Schulter gezeigt. Jetzt sind russische Investoren in Deutschland doch willkommen – vor allem im Energiebereich. Die strategische Partnerschaft Russland – EU gewinnt an Konturen.
Enthusiasmus, der Berge versetzt?
Enthusiasmus, der Berge versetzt?Die polnische EU-Ratspräsidentschaft 2011
von Anna Quirin
DGAPstandpunkt 7, 20. Juli 2011, 2 S.
Der Krisengipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am 21. Juli war auch eine erste Bewährungsprobe für die polnische Ratspräsidentschaft. Polen will die finanzpolitischen Probleme durch eine Stärkung der Union lösen, mit seiner pro-europäischen Haltung die EU-Kollegen mitreißen und zudem eigene Akzente setzen. Irene Hahn und Anna Quirin werfen einen Blick auf die ambitionierte Agenda Warschaus und weisen auf die Herausforderungen hin, die sich bei der Umsetzung ergeben.
Sicherheitspolitischer Neustart zwischen Russland und der EU?
Sicherheitspolitischer Neustart zwischen Russland und der EU?Das Weimarer Dreieck, Russland und die östliche Nachbarschaft der EU
von Stefan Meister
Genshagener Papiere 7, Juli 2011, 26 S.
„Russland und der Westen reden aneinander vorbei“, so Stefan Meister in seiner aktuellen Studie, und das wird auch so bleiben – trotz eines zur Zeit intensiven sicherheitspolitischen Dialogs. Vor allem in der gemeinsamen Nachbarschaft sind die Interessengegensätze kaum zu überwinden: Während Moskau das Andauern der dortigen Konflikte begrüßt, fordert Brüssel deren Lösung. Um aber Druck auf den Kreml ausüben zu können, müsste die EU die verschiedenen mitgliedstaatlichen Positionen zusammenführen.
Angst vor dem sozialen Abstieg
Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung in Frankreich
von Julien Damon
DGAPanalyse Frankreich 5, 21. Juni 2011, 14 S.
Nach jahrelangem Rückgang bleibt in Frankreich der Anteil der Bevölkerung in relativer Armut seit einiger Zeit gleich. Ziel der Regierung ist es, bis 2012 die Armut um ein Drittel im Vergleich zu 2007 zu reduzieren. Die unklare Definition und die Unzulänglichkeit der Messung von Armut erschwerten bislang die Armutsbekämpfung. Abweichend von Messwerten nehmen die Franzosen ein deutlich gestiegenes Armutsrisiko wahr. Dies ist nicht zuletzt auf den Wandel des Phänomens Armut zurückzuführen.
Gesicht zeigen im arabischen Frühling
Warum die EU einen Sonderbeauftragten für Nordafrika braucht
von Cornelius Adebahr, Almut Möller
DGAPkompakt 5, 20. Juni 2011, 5 S.
Die Europäische Union und ihre Mitgliedsländer ringen weiter um Antworten auf den arabischen Frühling. Die bisherigen Ansätze haben die Regime in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert, sondern eher unterstützt. Sie haben sich außerdem im Moment des Umbruchs als unbrauchbar erwiesen. Die Europäische Union muss ihrem Glaubwürdigkeitsproblem gegenüber den neuen Bewegungen und Reformkräften mit einer kraftvollen Neuausrichtung ihrer Politiken entgegenwirken.
Stabilitätsfaktor Rumänien?
Stabilitätsfaktor Rumänien?Regionale Interessen rumänischer Außenpolitik im Spannungsfeld zwischen EU, Russland und den USA
von Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 4, 31. Mai 2011, 7 S.
Die starke Bindung an die USA bleibt für Rumänien alternativlos - trotz der europäischen Identität des Landes. Washington wird als Sicherheitsgarant in einer instabilen Region betrachtet. Gleichzeitig möchte Bukarest sich selbst als Stabilitätsfaktor und Vermittler im westlichen Balkan und im Schwarzmeerraum profilieren. Allerdings gefährdet Präsident Băsescu diese Anstrengungen durch seine innenpolitische Instrumentalisierung der Außenpolitik.
DGAP in den Medien