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Ausgewählte Publikationen

Polen auf Stabilitätskurs
Polen auf Stabilitätskurs
von Stephen Bastos, Anna Quirin
DGAPkompakt 8, 12. Oktober 2011, 8 S.
Premier Donald Tusk und seine Regierungspartei „Bürgerplattform“ haben die Parlamentswahlen in Polen mit 39 Prozent der Stimmen klar für sich entschieden. Die Oppositionspartei „Recht und Gerechtigkeit“ von Jarosław Kaczyński landete bei 30 Prozent. Damit ist zum ersten Mal seit 1989 eine Regierung bestätigt worden. Die Parteienlandschaft hat sich weiter stabilisiert. Das Land kann sich zudem als verantwortungsvoller Gestaltungspartner in Europa profilieren.
Wandel der Landwirtschaft und des Nahrungsmittelsektors in Frankreich
von Vincent Chatellier, Valérie Jacquerie
DGAPanalyse Frankreich 7, 4. Oktober 2011, 15 S.
Der französische Agrarsektor befindet sich in einem umfassenden Umstrukturierungsprozess. Die Bedeutung der Landwirtschaft ist in Frankreich trotz des Rückgangs der Zahl der Betriebe weiter groß. Um die Kosten zu senken und international zu bestehen, schließen sich immer mehr Bauern zu Großbetrieben zusammen. Bei der Reform der EU-Agrarpolitik ziehen Deutschland und Frankreich an einem Strang, um die Instabilität der Märkte abzufedern, den Umweltschutz zu stärken und die Ausgaben zu begrenzen.
Ungewisse Zukunft der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Notwendige deutsch-französische Reflexionen
von Louis-Marie Clouet, Andreas Marchetti
DGAPanalyse Frankreich 6, 28. September 2011, 19 S.
In Absichtserklärungen wird die Bedeutung der GSVP immer wieder unterstrichen. Zur Zeit herrscht in dem Politikfeld allerdings weitgehend Stillstand in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Paris ist über mangelndes deutsches Engagement enttäuscht. Tiefgreifende strukturelle und strategische Unterschiede sowie rüstungspolitische Eigeninteressen erschweren zudem weitere gemeinsame Schritte und verhindern, dass beide Länder eine Vorreiterrolle in der EU einnehmen.
Deutsche Ostpolitik
Deutsche OstpolitikIst eine Partnerschaft mit Polen möglich?
von Stefan Meister
DGAPkompakt 7, 27. September 2011, 5 S.
Russland ist und bleibt der Dreh- und Angelpunkt deutscher Ostpolitik – trotz anders lautender Ankündigungen der Bundesregierung. Diese Ausrichtung beeinflusst die Beziehungen zu allen anderen postsowjetischen Staaten und schwächt alternative Ansätze wie die Östliche Partnerschaft der EU. Eine stärkere Trennung der Russlandpolitik von der Politik gegenüber den anderen östlichen Nachbarn wäre aber Grundlage einer erfolgreichen EU-Nachbarschaftspolitik im Osten Europas.
Polens Außenpolitik gegenüber seinen östlichen Nachbarn
Polens Außenpolitik gegenüber seinen östlichen NachbarnIst eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland möglich?
von Jarosław Ćwiek-Karpowicz
DGAPkompakt 6, 27. September 2011, 5 S.
Polnische Ostpolitik zielt auf eine europäische Integration der Nachbarländer, um so die Unabhängigkeit Polens von Russland zu sichern. Dabei haben sich die Beziehungen zu Russland jüngst verbessert und erlauben einen größeren Spielraum bei der Mitgestaltung der EU-Ostpolitik. Ohne Kooperation mit Deutschland fehlt polnischen Initiativen allerdings die nötige Durchsetzungsfähigkeit. Auch wenn Deutschland stark auf Russland fokussiert ist, scheint eine Annäherung beider Positionen möglich.
Der erfolgreiche Abstieg Europas
Der erfolgreiche Abstieg EuropasHeute Macht abgeben, um morgen zu gewinnen
von Eberhard Sandschneider
Hanser Verlag, September 2011, 208 S., ISBN-10: 3-446-42352-4
Die Folgen der Finanzkrise lasten auf dem Westen. Aufstrebende Länder wie China machen den traditionellen Mächten ihre angestammten Plätze streitig. Dabei ist der Auf- und Abstieg von Staaten ein ganz normales Phänomen der Weltpolitik. Eberhard Sandschneider eröffnet eine neue Perspektive: Es geht für den Westen nun darum, den unvermeidlichen Bedeutungsverlust zu akzeptieren – diesen Prozess aber so zu gestalten, dass ihm ein angemessener Einfluss in der Weltgemeinschaft bleibt.
Der kalte Freund
Der kalte FreundWarum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse
von Alexander Rahr
Hanser Verlag, September 2011, 352 S., ISBN-10: 3-446-42438-5
Eine enge Kooperation mit Russland ist schon wegen dessen gewaltiger Rohstoffressourcen geboten. Bislang aber betrieb der Westen eher eine Politik der Zurückdrängung, die europäische Integration fand ohne Moskau statt. Dabei werde es „für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand entscheidend sein, wie wir unser Verhältnis zu Russland gestalten,“ schreibt Alexander Rahr. Wird dabei auch der Aufstieg Chinas zu einem Zusammenrücken Russlands und der EU beitragen?
USA: Treiber der nächsten Wirtschaftskrise
USA: Treiber der nächsten Wirtschaftskrise
von Josef Braml
ifo-Schnelldienst 17/2011, S. 11 – 14
Steuern USA und Weltwirtschaft auf die nächste Krise zu? Die Lage ist prekär: Private und staatliche Rekordverschuldung und immer mehr Amerikaner in Armut lassen die Kaufkraft schwinden. Hinzu kommt eine Blockade des politischen Systems. Die Abwertungspolitik der Notenbank verschleppt nur die Strukturprobleme der US-Wirtschaft. Der Ausweg besteht darin, die Industrieproduktion anzukurbeln und durch technologische Innovationen die Abhängigkeit vom teuren Importöl zu reduzieren, so Josef Braml.
Die Zukunft arabisch-türkischer Beziehungen
Die Zukunft arabisch-türkischer BeziehungenNationales Interesse, nicht Religion als Basis der Kooperation
von Sigrid Faath
DGAP-Schriften zur internationalen Politik, NOMOS-Verlag, September 2011, 284 S.
Die Umwälzungen in Nahost schlagen sich auch in der Außenpolitik der arabischen Länder nieder. Welche Rolle kommt dabei der Türkei zu? Gilt sie als Modell? Die AKP-Regierung hat die Beziehungen zu den arabischen Staaten ausgebaut. Eine türkische Vormachtstellung würden diese allerdings nicht akzeptieren, wollen sie doch Abhängigkeiten reduzieren. Ebenso wenig reicht die gemeinsame islamische Identität als einigendes Element. Pragmatische Interessenpolitik leitet stattdessen die Zusammenarbeit.
Spuren im Sand?
Spuren im Sand?Der deutsche Vorsitz im UN-Sicherheitsrat
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 9, 02. September 2011, 2 S.
Deutschlands Rolle in den Vereinten Nationen ist das Thema der diesjährigen Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt. Im Juli 2011 hatte Deutschland turnusgemäß den Vorsitz im Sicherheitsrat inne. Die Aufmerksamkeit war diesmal besonders hoch, wie Deutschland diese Rolle ausfüllen würde – bewirbt sich doch Berlin weiter um einen ständigen Sitz in dem Gremium, hatte aber durch seine Enthaltung in der Libyenfrage für Unmut bei Verbündeten gesorgt. Ein Rückblick auf den deutschen Vorsitz.
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