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Ausgewählte Publikationen

Die Kunst des Seiltanzes
Die Kunst des Seiltanzes François Hollande erprobt einen neuen Regierungsstil in Frankreich
von Claire Demesmay
DGAPkompakt 6, August 2012, 5 S
Trotz europaweiter Krise gibt François Hollande dem Zeitdruck nicht nach und folgt seinem eigenen Rhythmus. Bevor der neue Präsident Frankreichs die großen Reformen, vor denen sein Land steht, angeht, will er eine breite Akzeptanz für seine Politik schaffen. Er setzt auf gesellschaftliche Debatten und politische Verhandlungen, um stabile Kompromisse zu erzielen. Nach der Sommerpause aber muss Hollande beweisen, dass seine Zurückhaltung kein Ausdruck politischer Unentschlossenheit ist.
Das Ende des Kuschelkurses
Francois Hollande hat schmerzhafte Reformen bislang vermieden. Nun muss er beweisen, dass er sich durchsetzen kann.
von Claire Demesmay
Süddeutsche Zeitung, 24. August 2012
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der sich als „Turbopräsident“ feiern ließ, bemüht sich François Hollande, dem Zeitdruck trotz Krise nicht nachzugeben und seinem eigenen Rhythmus zu folgen. Hollande will einen neuen Regierungsstil etablieren, der auf gesellschaftliche Debatten und politische Verhandlungen setzt, um stabile Kompromisse zu erzielen, erläutert Frankreich-Kennerin Claire Demesmay in ihrem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung.
„Der EU-Beitritt bleibt ein strategisches Ziel der Türkei“
„Der EU-Beitritt bleibt ein strategisches Ziel der Türkei“Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Türkei in Deutschland
von Hüseyin Avni Karslıoğlu
DGAP-Interview, 22. August 2012
In den EU-Beitrittsverhandlungen gibt es derzeit wenig Bewegung. Dies bedeute aber nicht, dass sich sein Land von Europa abwende, betont Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei. Im DGAP-Interview spricht Karslıoğlu über neue Chancen für den Beitrittsprozess, die Bedeutung der zyprischen Ratspräsidentschaft für das europäisch-türkische Verhältnis und die Frage, wie die internationale Gemeinschaft dem Regime in Syrien begegnen sollte.
Romneys zweiter Mann
Romneys zweiter MannPaul Ryan verleiht dem republikanischen Wahlkampf mehr Profil ― doch seine Sparpläne bieten viel Angriffsfläche
von Rachel Herp Tausendfreund
Die Nominierung der Vizepräsidentschaftskandidaten wird stets mit Spannung erwartet, sie sind ein wichtiges Element im Kampf um den Wahlsieg. Mit der Entscheidung für den radikalkonservativen Finanzpolitiker Paul Ryan hat sich Romney jemanden ins Boot geholt, der den Wahlkampf entscheidend mitprägen dürfte. Doch Ryan sieht drastische Kürzungen im Sozialhaushalt vor, vor allem bei Medicare, der staatlichen Krankenversicherung für Rentner – das könnte die Republikaner entscheidende Wählerstimmen kosten.
Prozess gegen die Band Pussy Riot
Prozess gegen die Band Pussy RiotDas harte Vorgehen der russischen Behörden gegen die Musikerinnen zeigt die Hilflosigkeit des Regimes
von Stefan Meister
Der Protest gegen das russische Regime nimmt immer kreativere Formen an. Gegenüber der Kirchen-Performance der Punkrockerinnen im Februar zeigt sich der Staat nun unerbittlich. Die drei Frauen wurden wegen Rowdytums angeklagt, ein Delikt, auf das bis zu sieben Jahre Haft stehen. Russland-Experte Stefan Meister über die Bedeutung des Falls für die Protestbewegung und die Verflechtung von Politik, Justiz und Kirche in Russland.
Regierungswechsel in Serbien
Regierungswechsel in Serbien Die Zeichen stehen auf Kontinuität, Belgrad gibt sich weiter proeuropäisch
von Theresia Töglhofer
Fünf Fragen, 30. Juli 2012
Serbien hat eine neue Führung. Zum Staatsoberhaupt wurde der frühere Ultranationalist Tomislav Nikolić gewählt. Seine Fortschrittspartei ist auch stärkste Kraft im Parlament geworden und bildet nun mit den Sozialisten eine Koalition. Mit Ivica Dačić stellen die Sozialisten erstmals seit dem Fall des Milošević-Regimes den Regierungschef. Gerät die serbische Politik damit wieder in nationalistisches Fahrwasser? Bleibt das größte Land des Westlichen Balkans auf EU-Kurs?
Dollar-Dominanz in Gefahr
Dollar-Dominanz in Gefahr
von Josef Braml
China-Report 53, 15. Juli 2012, S. 10/11
Die lockere Geldpolitik der US-Notenbank verschleppt nur die Strukturprobleme der amerikanischen Wirtschaft und gefährdet die Dollar-Dominanz. Nachdem die USA bereits im Welthandel ihre Vormachtstellung eingebüßt haben, ist davon auszugehen, dass sich künftig auch die Finanzmärkte multipolar ordnen und von drei Wirtschaftsblöcken dominiert werden: den USA, Euroland und China.
Kurswechsel für Europa
Kurswechsel für EuropaKlaus von Dohnanyi über eine Europapolitik, die die Unterschiedlichkeit der EU-Mitglieder als Vorteil entdecken muss
von Klaus von Dohnanyi
DGAPanalyse 9, 30. Juli 2012, 16 S.
Europa leidet unter drei schweren Krisen: Einer Krise internationaler Wettbewerbsfähigkeit; einer gefährlichen öffentlichen und vielerorts privaten Verschuldung; und einer Vertrauenskrise. Alle drei wurzeln in einer verfehlten Politik, denn europäische Institutionen missachten seit Jahrzehnten die Unterschiedlichkeiten und nationalen Verantwortungen der Mitgliedstaaten. Wir brauchen „mehr“ Europa – aber eine Europapolitik, die den demokratischen Willen der Menschen berücksichtigt und nutzt.
Russlands Scheitern als Soft Power
Russlands Scheitern als Soft PowerIm postsowjetischen Raum verliert Moskau weiter an Einfluss
von Jarosław Ćwiek-Karpowicz
DGAPanalyse 8, Juli 2012, 16 S.
Nach dem Ende des Kommunismus ist es Russland nicht gelungen, Anziehungskraft auf die Nachbarländer auszuüben. Seine gesellschaftliche und politische Entwicklung wirkt wenig attraktiv. Zudem tritt es den Nachbarn weiter mit imperialem Gestus entgegen. „Soft power“ missversteht Moskau offenbar als Instrument zur Manipulation der öffentlichen Meinung in Zielländern.
Russlands Syrien-Politik
Russlands Syrien-PolitikStefan Meister, Russland-Experte der DGAP: „Westlicher Druck führt zu einer Trotzreaktion in Moskau.“
von Stefan Meister
Im Syrien-Konflikt verlangt der Westen ein schärferes Vorgehen gegen das Assad-Regime. Russland dagegen hält noch seine schützende Hand über die Regierung in Damaskus und möchte sie an der Neuordnung des Landes beteiligen. Welche Interessen verfolgt Russland? Und was kann Moskau zur Konfliktlösung beitragen?
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