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Ausgewählte Publikationen

USA im Wahlkampf
USA im WahlkampfDie blockierte Nation
von Josef Braml
Cicero online, Magazin für politische Kultur, 8. September 2012
US-Präsident Barack Obama hat vor vier Jahren einen Politikwechsel versprochen. Wer heute von Obama enttäuscht ist, versteht nicht, wie groß die Probleme waren, die ihm sein Vorgänger hinterlassen hat. Und er hat auch keine Vorstellung davon, wie das politische System in den USA funktioniert bzw. nicht mehr funktioniert. Diese beiden Aspekte sind aber zu berücksichtigen, um die Entwicklung in den USA nach den Wahlen einschätzen zu können, sagt Josef Braml, USA-Experte der DGAP.
Deutsche und französische Mittelmeerpolitik
Trotz europäischem Rahmen bestehen die nationalen Ansätze fort
von Claire Demesmay
Allemagne d’aujourd’hui, Juli-September 2012, S. 185-195
Deutsche und französische Politik gegenüber den südlichen Anrainerländern des Mittelmeeres wird weiterhin von sehr unterschiedlichen Motiven getrieben – obwohl es bereits seit den Neunziger Jahren eine gemeinsame EU-Politik gibt. Beide Länder haben jeweils eigene historische Bindungen zu der Region und unterhalten besondere wirtschaftliche und strategische Beziehungen mit Nordafrika. Die Umbrüche des arabischen Frühlings aber lassen eine Aufwertung des EU-Rahmens nun umso dringender erscheinen.
Deutschland und der Europäische Auswärtige Dienst
Deutschland und der Europäische Auswärtige DienstPerspektiven einer Europäisierung der Außenpolitik
von Almut Möller, Julian Rappold
DGAPanalyse 12, 17. September 2012, 21 S.
Mehr Gemeinsamkeit in der EU-Außenpolitik wäre ein wichtiges Signal angesichts der Debatten über eine Erosion von Euroland. Vor zwei Jahren wurde dazu der Europäische Auswärtige Dienst gegründet. Es liegt nun bei den Mitgliedstaaten, sich viel stärker als bisher an dessen Aufbau zu beteiligen. Gerade Deutschland ist als Vorbild gefordert. Für das Auswärtige Amt als Teilhaber würde sich ein funktionierender EU-Dienst auszahlen, vor allem im Hinblick auf seine Position im Berliner Machtgefüge.
Albaniens langer Weg in die Europäische Union
Albaniens langer Weg in die Europäische UnionInnenpolitischer Machtkampf blockiert zentrale Reformen
von Ulrike Stern, Sarah Wohlfeld
DGAPanalyse 11, 13. September 2012, 21 S.
Albanien will in die EU. Pünktlich zum 100jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit hofft das Land nun auf eine positive Einschätzung durch die EU-Kommission, die im Oktober ihren Fortschrittsbericht vorlegt, und auf die Verleihung des EU-Kandidatenstatus. Dies erscheint jedoch fraglich. Die scharfe Polarisierung zwischen der regierenden Demokratischen Partei und den oppositionellen Sozialisten verhindert bislang ein rasches Vorankommen im Reformprozess.
Entfremdete Partner
Entfremdete PartnerDeutsch-russische Beziehungen nach Putins Rückkehr
von Stefan Meister
Osteuropa 6-8, August 2012, S. 475-484
Die Bundesregierung muss in Russland mehr als bisher das Gespräch mit den erstarkenden gesellschaftlichen Kräften suchen, fordert Stefan Meister. Mit der Moskauer Führung wird der gemeinsame Nenner immer kleiner. Das Vorhaben, Russland im Rahmen einer Modernisierungspartnerschaft zu wirtschaftlichen und politischen Reformen zu bewegen, war bislang wenig erfolgreich.
Entente Cordiale
Entente CordialeEine erste Bilanz französisch-britischer Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik
von Ronja Kempin, Jocelyn Mawdsley, Stefan Steinicke
DGAPanalyse 10, 27. August 2012, 20 S.
Mit der Kooperation wollen Paris und London sich eine konkurrenzfähige Rüstungsindustrie und die Fähigkeit zur militärischen Intervention bewahren. Seit der Unterzeichnung der Verträge vom November 2010 sind bereits einige Erfolge vorzuweisen. Um eine sicherheitspolitische Spaltung Europas zu vermeiden, muss sich allerdings Deutschland der Zusammenarbeit anschließen und auf eine Abstimmung der französisch-britischen und deutsch-französischen Vorhaben hinwirken.
Die Kunst des Seiltanzes
Die Kunst des Seiltanzes François Hollande erprobt einen neuen Regierungsstil in Frankreich
von Claire Demesmay
DGAPkompakt 6, August 2012, 5 S
Trotz europaweiter Krise gibt François Hollande dem Zeitdruck nicht nach und folgt seinem eigenen Rhythmus. Bevor der neue Präsident Frankreichs die großen Reformen, vor denen sein Land steht, angeht, will er eine breite Akzeptanz für seine Politik schaffen. Er setzt auf gesellschaftliche Debatten und politische Verhandlungen, um stabile Kompromisse zu erzielen. Nach der Sommerpause aber muss Hollande beweisen, dass seine Zurückhaltung kein Ausdruck politischer Unentschlossenheit ist.
Das Ende des Kuschelkurses
Francois Hollande hat schmerzhafte Reformen bislang vermieden. Nun muss er beweisen, dass er sich durchsetzen kann.
von Claire Demesmay
Süddeutsche Zeitung, 24. August 2012
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der sich als „Turbopräsident“ feiern ließ, bemüht sich François Hollande, dem Zeitdruck trotz Krise nicht nachzugeben und seinem eigenen Rhythmus zu folgen. Hollande will einen neuen Regierungsstil etablieren, der auf gesellschaftliche Debatten und politische Verhandlungen setzt, um stabile Kompromisse zu erzielen, erläutert Frankreich-Kennerin Claire Demesmay in ihrem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung.
„Der EU-Beitritt bleibt ein strategisches Ziel der Türkei“
„Der EU-Beitritt bleibt ein strategisches Ziel der Türkei“Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Türkei in Deutschland
von Hüseyin Avni Karslıoğlu
DGAP-Interview, 22. August 2012
In den EU-Beitrittsverhandlungen gibt es derzeit wenig Bewegung. Dies bedeute aber nicht, dass sich sein Land von Europa abwende, betont Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei. Im DGAP-Interview spricht Karslıoğlu über neue Chancen für den Beitrittsprozess, die Bedeutung der zyprischen Ratspräsidentschaft für das europäisch-türkische Verhältnis und die Frage, wie die internationale Gemeinschaft dem Regime in Syrien begegnen sollte.
Romneys zweiter Mann
Romneys zweiter MannPaul Ryan verleiht dem republikanischen Wahlkampf mehr Profil ― doch seine Sparpläne bieten viel Angriffsfläche
von Rachel Herp Tausendfreund
Die Nominierung der Vizepräsidentschaftskandidaten wird stets mit Spannung erwartet, sie sind ein wichtiges Element im Kampf um den Wahlsieg. Mit der Entscheidung für den radikalkonservativen Finanzpolitiker Paul Ryan hat sich Romney jemanden ins Boot geholt, der den Wahlkampf entscheidend mitprägen dürfte. Doch Ryan sieht drastische Kürzungen im Sozialhaushalt vor, vor allem bei Medicare, der staatlichen Krankenversicherung für Rentner – das könnte die Republikaner entscheidende Wählerstimmen kosten.
DGAP in den Medien