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Ausgewählte Publikationen

Multilateralismus im Hohen Norden
Multilateralismus im Hohen NordenDie Ukrainekrise droht, die Arktis zu versicherheitlichen
von Jonas Kassow
DGAPkompakt 12, 10. September 2015, 5 S.
Die Ukrainekrise gefährdet die bisher gut funktionierende internationale Zusammenarbeit mit Russland in der Arktis. Im April übergab Kanada den Vorsitz des Arktischen Rates an die USA; diese waren in der Region bislang kein starker Akteur. Gleichzeitig ist angesichts signifikanter umweltpolitischer Herausforderungen und der wachsenden wirtschaftlichen Relevanz des Hohen Nordens multilaterale Zusammenarbeit dort wichtiger denn je; es gilt, diplomatische Lösungen auch in Zukunft zu ermöglichen.
After the 2015 Nonproliferation Treaty Review Conference
After the 2015 Nonproliferation Treaty Review ConferenceWhy Germany Should Adjust its Role in Nuclear Disarmament and Become a Robust Bridge Builder
von Sascha Knöpfel
DGAPkompakt 11, September 10, 2015 (5 pp.)
Every five years the UN holds a conference to review the Nuclear Nonproliferation Treaty. This spring's meeting spluttered out without any final consensus. As non-nuclear-weapon states grow more and more frustrated with the slow pace of disarmament, other actors are once again stressing the importance of nuclear weapons in military operations. Sascha Knoepfel argues that Germany can afford to take a firmer stance and mediate more actively between the haves and the have-nots.
Die Unabhängigkeit ist für Peking nicht verhandelbar
50 Jahre Autonome Region Tibet
von Eberhard Sandschneider
Interview mit Eberhard Sandschneider im Deutschlandradio Kultur vom 9. September 2015
Seit 50 Jahren gehört die Autonome Region Tibet zu China. Warum Peking dort immer wieder mit großer Härte durchgreift, erklärt der China-Kenner Eberhard Sandschneider von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Words Don’t Come Easy: “Ertüchtigung”
von Sebastian Feyock, Jana Puglierin
Berlin Policy Journal, 9. September 2015
Think that a “Merkel doctrine” is an oxymoron? Wrong: Ertüchtigung – loosely, “help for self help” – sounds outdated even to German ears, but the concept behind it is useful today.
Perzeption und Instrumentalisierung
Perzeption und InstrumentalisierungEine Serie zu Russlands nicht-militärischer Einflussnahme in Europa
von Stefan Meister, Jana Puglierin
DGAPkompakt 10, 2. September 2015, 8 S.
Mit der Krim-Annexion und dem Krieg in Teilen der Ostukraine hat die russische Führung in einem für den Westen völlig unerwarteten Umfang Instrumente hybrider Kriegsführung eingesetzt. Diese finden nicht nur als „kleine grüne Männchen“ in der Ukraine Anwendung, sondern auch mittels Medienpropaganda und Unterstützung von EU-kritischen Parteien innerhalb der EU-Staaten. Deutschland und die EU müssen in ihrer Werte- und Reformpolitik und im Umgang mit Moskau mehr Konsequenz zeigen.
The Value of Alternatives
The Value of AlternativesWeshalb die EU für die Sicherheit Zentralasiens unentbehrlich ist
von Luba von Hauff
DGAPanalyse 8, August 2015, 9 S. (in englischer Sprache)
Die Sicherheitsrisiken Zentralasiens beschäftigen regionale wie internationale Akteure, nicht zuletzt aufgrund der wachsenden „Islamisierung“ der traditionell säkularen postsowjetischen Region. Vor diesem Hintergrund zeigt Luba von Hauff den besonderen Mehrwert der europäischen Zentralasienstrategie auf und erörtert ihr Wirkungspotenzial für die Zukunft.
Improvisieren als Strategie
Improvisieren als StrategieErfahrungen beim Schutz der Zivilbevölkerung in Südsudan
von Sebastian Gräfe
Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, Policy Briefing, Juli 2015
Das Umfeld von UN-Friedensmissionen hat sich in den letzten zwei Dekaden stark verändert. Reine Waffenstillstandsüberwachungen sind umfassenden Mandaten zum Staatsaufbau und Schutz der Zivilbevölkerung gewichen. Der Krieg in Südsudan offenbart exemplarisch strategische und technische Herausforderungen der UN in Situationen mit staatlichen und nicht-staatlichen Konfliktparteien. Die Erfahrungen der Mission in Südsudan können helfen, das Konzept der Protection of Civilians weiterzuentwickeln.
„Von der Leyens Tabubruch könnte Folgen haben“
Interview mit DGAP Associate Fellow Magdalena Kirchner in Cicero
von Magdalena Kirchner
Cicero, 28. Juli, 2015.
Seit mehr als einem Jahr liefert Deutschland Waffen an die kurdischen Peschmerga im Nordirak. Die jüngste Gewalt zwischen der Türkei und der kurdischen PKK sieht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen daher mit Sorge. An der Waffenfrage wird sich der Erfolg der Bundeswehrmission bemessen, sagt die Politikanalystin Magdalena Kirchner.
Ukraine: Stefan Meister im Interview mit ,World Economy'
Wer hat hier eigentlich das Sagen und in welche Richtung entwickelt sich das Land?
von Stefan Meister
World Economy: Wirtschaft & Finanzen Newsreport, Mittwoch, 29. Juli, 2015
Der deutsche Politologe und Experte Dr. Stefan Meister, Programmleiter für Osteuropa und Zentralasien des Robert Bosch-Zentrums für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien, DGAP e.V., antwortet Fragen. World Economy
Auf Anreize setzen statt auf Sanktionen
Neue DGAP-Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“
von Josef Braml
Diplomatisches Magazin, Juli 2015, S. 48-49
Die Russland- und Ukrainekrise führt eindrücklich vor, dass sich Europas demokratische Regierungen schon in ihrer direkten Nachbarschaft mit autokratischen Staaten verständigen müssen. Welche Mittel sind dazu geeignet: Dialog, Wirtschaftsförderung oder Sanktionen? Welchen Umgang pflegen andere Demokratien mit autoritären Staaten? Diese Fragen beantwortet eine neue Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
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