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Ausgewählte Publikationen

Saudi-Arabiens Engagement in Ägypten
Saudi-Arabiens Engagement in ÄgyptenFinanzhilfen kommen beim Volk nicht an
von Sebastian Sons
Cicero, 10. November 2015
Nach den Umbrüchen im Jahr 2011 erhielt Ägypten Milliardenhilfen aus Saudi-Arabien. Dem Golfstaat war daran gelegen, Ägypten politisch und wirtschaftlich zu stabilisieren. Für die breite Bevölkerung hat die Aufbauhilfe kaum positive Effekte. Sie zielte erfolgreich darauf ab, die Muslimbrüder von der Macht zu verdrängen und das alte Patronagenetzwerk wiederherzustellen. Damit könnte jetzt Schluss sein.
Nach den Attentaten von Paris
Nach den Attentaten von ParisWelche politischen Folgen haben die Anschläge, innerhalb und außerhalb Europas?
von Claire Demesmay, Sarah Hartmann, Stefan Meister, Henning Riecke, Gereon Schuch
Was bedeuten die Anschläge von Paris für die europäische Sicherheitsdebatte, innen- wie außenpolitisch? Wie werden sie sich auf die weitere Bekämpfung des IS in Irak und Syrien auswirken? Experten der DGAP diskutieren – auch über die große Gefahr, die Ursachenanalyse der Pariser Anschläge mit der Debatte über die Flüchtlingskrise zu vermischen.
Minderheiten als Mehrheitsbeschaffer
Minderheiten als MehrheitsbeschafferDas Thema Einwanderung wird die US-Präsidentschaftswahlen entscheiden
von Josef Braml
DGAPstandpunkt 8, 11. November 2015, 2 S.
Die Republikaner laufen einmal mehr Gefahr, bereits in den Vorwahlen ihre Chancen auf einen Wahlsieg bei den US-Präsidentschaftswahlen zu verspielen.
„Die Wahrheit hat immer zwei Seiten“
„Die Wahrheit hat immer zwei Seiten“Frankreichs offenes Ohr für russische Propaganda
von Claire Demesmay
DGAPkompakt 16, 10. November 2015, 8 S.
Frankreichs außenpolitisches Gewicht und die traditionell russlandfreundliche Haltung seiner Eliten machen das Land zu einem vorrangigen Ziel Moskaus nicht-militärischer Einflussnahme. Antiamerikanismus und Misstrauen gegenüber der Globalisierung sind stärker ausgeprägt als in vielen anderen EU-Ländern; Kritik gegenüber Brüssel führte bei der letzten Europawahl zum großen Erfolg des rechtsradikalen Front National – und keine andere französische Partei zeigt sich derzeit begeisterter von Moskau.
Die Türkei nach dem Wahlsieg der AKP
Die Türkei nach dem Wahlsieg der AKPFünf Fragen an Laura Lale Kabis
von Laura Lale Kabis-Kechrid
Die AKP des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan eroberte bei den Parlamentswahlen die absolute Mehrheit zurück und kann künftig wieder alleine regieren. Was bedeutet das überraschend klare Ergebnis für die angespannte innenpolitische Lage in der Türkei? Welche Auswirkungen hat der Wahlerfolg auf die Verhandlungen mit den europäischen Partnern? Laura Kabis, Türkeiexpertin der DGAP, gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Wichtige Wahl trotz vorhersehbarem Ergebnis
Eine Kurzanalyse der belarussischen Präsidentschaftswahlen
von Maria Davydchyk
Get Belarus Newsletter, Ausgabe 36, September/Oktober 2015
Die Präsidentschaftswahlen vom 11. Oktober waren das zentralste politische Ereignis in Belarus seit Jahren. Der zum fünften Mal gewählte Präsident Alexander Lukaschenko profitierte dabei von der fragilen sicherheitspolitischen Situation in Osteuropa. Auch wenn die Wahlen friedlich verliefen, sollte sich die EU nicht nur von rein pragmatischen Gesichtspunkten im Umgang mit Belarus leiten lassen, sondern die Gesellschaftsentwicklung im Land aufmerksam verfolgen.
Friedensnobelpreis für einen temporären Vermittlungserfolg
Friedensnobelpreis für einen temporären VermittlungserfolgDie Würdigung des tunesischen Dialog-Quartetts erfordert dessen Einordnung in den Transformationsprozess
von Julius Dihstelhoff, Katrin Sold
DGAPstandpunkt 7, 30. Oktober 2015, 3 S.
Der Friedensnobelpreis 2015 für das tunesische Quartett für den nationalen Dialog zeichnet eine Momentkoalition zivilgesellschaftlicher Institutionen aus, die mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung im Januar 2014 ein wichtiges Etappenziel im tunesischen Transformationsprozess ermöglichte. Doch funktionieren konnte sie nur vor dem Hintergrund der Entwicklungen des Jahres 2013 und dank der Konsensorientierung zahlreicher weiterer Akteure.
Das Engagement der arabischen Golfstaaten in Ägypten und Tunesien seit 2011
Das Engagement der arabischen Golfstaaten in Ägypten und Tunesien seit 2011Logik und Auswirkungen
von Sebastian Sons, Inken Wiese
DGAPanalyse 9, Oktober 2015, 85 S. (in englischer Sprache)
Diese Studie analysiert die verschiedenen Formen und Maßnahmen der politischen und wirtschaftlichen Unterstützung Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate und Katar für Ägypten und Tunesien seit 2011. Darüber hinaus werden die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Ägypten und Tunesien diskutiert, insbesondere der Einfluss der Golfaktivitäten auf die Demokratisierungsbestrebungen und den inklusiven sozioökonomischen Wandel in beiden Ländern.
Territorialreform in Frankreich
Territorialreform in FrankreichAmbitionierter Start, Schwächen im Abschluss
von Dominik Grillmayer
DGAPanalyse 13, 28. Oktober 2015, 14 S.
Eine Gebietsreform soll Frankreich effizienter und wettbewerbsfähiger machen und zum Sparkurs der französischen Regierung beitragen. François Hollande kündigte die Reform vor etwa einem Jahr an, mittlerweile hat sie die parlamentarische Hürde genommen und ist beschlossene Sache. Ob sie geglückt ist und die Defizite der bisherigen territorialen Ordnung Frankreichs beseitigt hat, steht auf einem anderen Blatt – denn je länger über die Reform debattiert wurde, desto weniger blieb von ihr übrig.
Ukrainekrise, Bürgerkrieg in Syrien und Ostsee-Pipeline
Ukrainekrise, Bürgerkrieg in Syrien und Ostsee-PipelineWir brauchen eine realistische Russland-Politik
von Stefan Meister
Tagesspiegel, 22.10.2015
Die Annexion der Krim und der von Moskau betriebene Krieg in der Ostukraine waren eine Realitäts-Check für die deutsche Russlandpolitik. Die deutsche Modernisierungspartnerschaft mit dem System Putin ist ebenso gescheitert wie das Konzept eines Wandels durch Annäherung. Der Glaube, dass wachsende ökonomische Interdependenz und ein Netzwerk aus formellen und informellen Beziehungen eine grundlegende Krise mit Russland verhindern können, hat sich nicht bewahrheitet.
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