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Ausgewählte Publikationen

Russlands Politik gegenüber dem Südkaukasus
Russlands Politik gegenüber dem SüdkaukasusSicherheitsbedenken und ethnopolitischer Konflikt
von Sergey Markedonov
DGAPanalyse 1, 19. Januar 2017, 11 S. (auf Englisch)
Die Konflikte in Syrien und in der Ostukraine haben die prekäre politische Lage im Südkaukasus von der Tagesordnung verdrängt. Doch die Region bleibt strategisch sehr wichtig und ist voller ethnopolitischer Konflikte – u. a. Berg-Karabach, Abchasien und Südossetien. Russlands Politik ist für die weiteren Entwicklungen in der Region maßgeblich. In dieser Analyse legt Sergej Markedonow eine russische Sicht auf den Südkaukasus dar.
Beyond Closing Mosques and Shutting Down Facebook Pages
Beyond Closing Mosques and Shutting Down Facebook PagesHow Tunisia Can Address the Threat of Online and Offline Terrorist Recruitment
von Marwa Fatafta
DGAPkompakt 24, 23. Dezember 2016, 5 S. (auf Englisch)
Tunisian nationals make up the largest number of foreign fighters affiliated with ISIS in Syria, Iraq, and Libya. ISIS is highly effective at using sophisticated online propaganda strategies to target young Tunisians. The government's fight against online and offline terrorist recruitment should include not only monitoring content that incites violence but also more constructive measures such as using social media to encourage civic engagement and bringing crowdsourcing to policy making.
Für eine kooperative Strategie in der Eurozone
Für eine kooperative Strategie in der EurozoneZentrifugale Kräfte bekämpfen
von Jacques Le Cacheux
DGAPanalyse 12, 22. Dezember 2016, 20 S.
Die Eurostaaten driften nach der Staatsschuldenkrise immer weiter auseinander. Vor allem südeuropäische Länder leiden noch immer unter hoher Arbeitslosigkeit und einer sinkenden Beschäftigungsquote. Strukturanpassungsmaßnahmen haben dieser Entwicklung nichts entgegengesetzt sondern sie sogar verschärft. Die EU muss neue Strategien für nachhaltiges Wachstum und eine gesteigerte Arbeitsproduktivität verfolgen.
Tunisia’s Postcolonial Identity Crisis
Tunisia’s Postcolonial Identity CrisisA Key to Understanding the Lure of Extremism
von Youssef Cherif
DGAPkompakt 23, 22. Dezember 2016, 5 S. (auf Englisch)
In Tunisia today, the hotly debated question of national identity opens up a vacuum for radical groups to fill. After years of repression, the post-2011 period of democracy and freedom of speech has allowed Tunisians to conduct grass-roots discussions of what they identify with. As political groups play different identity cards, and as jihadists cast a wide net for disaffected youth, defining what it means to be Tunisian turns out to be a divisive practice indeed.
Den EU-Erweiterungsprozess voranbringen
Den EU-Erweiterungsprozess voranbringenDie Sicherung der Grundrechte in den Staaten des Westlichen Balkans stand im Fokus des TRAIN-Programms 2016
von
Die Stärkung der Medien- und Meinungsfreiheit, Minderheitenschutz und eine stärkere Repräsentation von Frauen im politischen Prozess – zu diesen und weiteren Aspekten des übergeordneten Themas „fundamental rights“ forschten Think-Tanks aus dem Westlichen Balkan im Rahmen des TRAIN-Programms 2016. Ihre Ergebnisse und Empfehlungen präsentierten sie vor Brüsseler Entscheidungsträgern und in ihren Heimatländern.
US-Wahlkampf
US-WahlkampfRussland hat Trump nicht zum Präsidenten gemacht
von Stefan Meister
ZEIT Online, 13. Dezember 2016
Wer wählt, muss mit russischen Hackern rechnen. Ob Moskau wirklich sicher war, den Ausgang der US-Wahl zugunsten Trumps beeinflussen zu können, ist fraglich.
Not in Party Mood
von Julian Rappold
Heinrich Böll Stiftung European Union, December 14, 2016
In the weekend of 9 and 10 December, the European Union celebrated the 25th anniversary of the Maastricht Treaty. But European leaders and their citizens seemed not to be in the mood to party as the celebrations went largely unnoticed by the general public.
Elemente einer neuen europäischen Ordnung:
Prinzipien, Instrumente und Institutionen zur Regelung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen
von Wolfgang Zellner
DGAPkompakt 21, 13. Dezember 2016, 4 S.
Die Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Ländern sind so schlecht wie nie seit dem Ende des Kalten Krieges. Sich wechselseitig nahezu ausschließende Narrative – umfassende Glaubenssätze, Perzeptionen und Strategieelemente – trennen die beiden Seiten. Es gibt weder einen gemeinsamen Ausgangspunkt für die Diskussion noch gemeinsame Ziele. Dies macht die gegenwärtige Situation so schwierig und erfordert ein abstrakteres Diskussionsniveau jenseits der Positionen der Seiten.
Das neue Misstrauen gegenüber Freihandelsabkommen
Das neue Misstrauen gegenüber FreihandelsabkommenEine effektive EU-Handelspolitik braucht das Vertrauen der Bevölkerung
von Claudia Schmucker
DGAPkompakt 20, 12. Dezember 2016, 6 S.
Die EU läuft Gefahr, ihre handelspolitische Handlungsfähigkeit zu verlieren. Das haben die Debatten um TTIP und CETA gezeigt. Ein Grund für den gesellschaftlichen Widerstand ist ein Vertrauensverlust der Bevölkerung in die EU-Institutionen und in die USA. Vertrauensbildende Maßnahmen sind vonnöten, damit die EU in künftigen Freihandelsverhandlungen glaubwürdig auftreten kann. Dies gilt auch für ihre Verhandlungen mit Japan, Indien, Mexiko und zahlreichen weiteren Staaten.
Italien vor dem Stresstest
Italien vor dem Stresstest
von Julian Rappold
DGAPstandpunkt 11, 6. Dezember 2016, 2 S.
Das Nein der Italiener beim Verfassungsreferendum sollte weder als Nein zum Euro noch als Nein zur EU gewertet werden. Kurzfristig stellt Italien zwar kein Risiko für die Eurozone und die gesamte EU dar, doch der wirkliche Stresstest steht Italien und der EU erst noch bevor – falls die politische Instabilität im Land anhält und mittelfristig auf Schocks im italienischen Bankensektor trifft.
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