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Ausgewählte Publikationen

Keine Entwarnung nach der Europawahl
Keine Entwarnung nach der EuropawahlDer Einfluss EU-skeptischer Kräfte geht über das Europäische Parlament hinaus
von Julian Rappold, Natasha Wunsch
DGAPkompakt 13, 27. Juni 2019, 6 S.
In der Europawahl konnten EU-skeptische Kräfte noch einmal zulegen. Zwar wird es ihnen aufgrund ihrer mangelnden Kooperationsbereitschaft untereinander kaum gelingen, die Gesetzgebung im Europäischen Parlament maßgeblich zu beeinflussen. Doch nimmt ihr Einfluss in der EU zu. Sie stellen in einigen Mitgliedstaaten die Regierung, wirken im Europäischen Rat und werden Kommissare stellen. Gemäßigte Parteien sollten deshalb mehr Gestaltungswillen wagen und EU-Skeptiker in der inhaltlichen Diskussion stellen.
Wiederholt sich die Geschichte?
von Cornelius Adebahr
Zeit Online, 24. Juni 2019
Im Iran-Konflikt fühlen sich manche an die Zeit vor der Irak-Invasion 2003 erinnert. Die Gefahr einer Eskalation ist zwar groß, es gibt aber wichtige Unterschiede.
Der Iran verschließt sich
von Cornelius Adebahr
Gastbeitrag in Zeit Online
Die Hoffnung auf Wandel haben viele Iraner verloren, aber es sind keine vorrevolutionären Zeiten in Teheran. Gewiss ist: Der Iran wird die Islamische Republik überleben.
Making America Great Again versus Made in China
Making America Great Again versus Made in ChinaThe US Geo-Economic Rivalry with China
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
DGAPanalyse Nr. 2, 2019, 60 S.
The trade conflict between the United States and China is a severe threat to the world economy. While the debate over the effectiveness of tariffs is at a steady boil in the United States, the EU is opposed to tariffs as a means for dealing with China. Although serious issues with China must be addressed – such as dumping and subsidization – tariffs will make the United States neither more competitive nor secure.
Königsweg zur Präsidentenkür
Königsweg zur PräsidentenkürNur ein Spitzenkandidat sollte Kommissionspräsident werden
von Julian Rappold, Jana Puglierin
DGAPstandpunkt 16, 2019, 3 S.
Nach der Europawahl kämpfen das Europäische Parlament und der Europäische Rat um die Deutungshoheit über die Ernennung des zukünftigen EU-Kommissionspräsidenten. Während das Europäische Parlament den Spitzenkandidaten-Prozess endgültig etablieren möchte, regt sich Widerstand im Europäischen Rat. Beide Institutionen müssen rasch einen gesichtswahrenden Kompromiss finden, um ein langwieriges Tauziehen zu vermeiden. Dies wird nicht ohne einen der Spitzenkandidaten gehen – im weitesten Sinne.
Die neue Qualität von luftbasierten Bedrohungen
Die neue Qualität von luftbasierten BedrohungenNeue politische Initiativen und militärische Verteidigungssysteme für Deutschland, EU und NATO sind erforderlich
von Torben Schütz, Christian Mölling, Zoe Stanley-Lockman
DGAPkompakt 9, 3. Juni 2019, 6 S.
Mit erheblicher Geschwindigkeit und Intensität erweitert sich das Spektrum von luftbasierten Bedrohungen. Grund dafür ist vor allem die Weitergabe von Technologien und Waffensystemen. Deutschland könnte bei der notwendigen Anpassung der Rüstungskontrolle und beim Aufbau von Luftverteidigungsfähigkeiten eine Führungsrolle übernehmen. Dazu sollte Deutschland ein PESCO-Projekt zur Kurzstreckenluftverteidigung und einen Fähigkeitscluster „Luftverteidigung“ in der NATO initiieren.
Sustaining Multilateralism in a Multipolar World
Sustaining Multilateralism in a Multipolar WorldWhat France and Germany Can Do to Preserve the Multilateral Order
von Claire Demesmay, Claudia Schmucker, Elvire Fabry, Carole Mathieu, Eric-André Martin
Notes du Cerfa, No. 148, Ifri, June 2019, Claire Demesmay, Barbara Kunz, (ed.), 32 S.
While international multilateralism is under strain, it is vital for France and Germany to defend it, since it is the most appropriate system for preserving their interests – particularly in terms of welfare, security, prosperity and environmental protection. Against this backdrop, three political fields offer opportunities for joint initiatives: trade, conventional arms control and climate change
Die Geo-Ökonomie der USA
von Josef Braml
Politikum 2/2019, S. 23-28
In den USA wird Geopolitik seit jeher als Geo-Ökonomie verstanden. „Das Hauptanliegen der Amerikaner ist das Geschäft“, so der oft zitierte Ausspruch des 30. US-Präsidenten Calvin Coolidge (1923–1929). Nach dem Untergang der Sowjetunion als dem Hauptrivalen des Kalten Krieges liegt der außenpolitische Antrieb der USA nunmehr in der Verhinderung eines chinesischen und europäischen Einflusses in der Wirtschafts-, Währungs- und Handelspolitik auf Kosten der USA.
Russische Geopolitik in einer polyzentrischen Welt
von Stefan Meister
Politikum 2/2019, S. 31-36
In einer multipolaren Ordnung mit der Dominanz großer Staaten will Russland nicht nur die Macht der USA und anderer großer Mächte ausbalancieren, sondern erhebt machtbewusst einen Führungsanspruch. Die derzeitige russische Führung denkt dabei stark in Kategorien der Beherrschung von Räumen, Einflusszonen, win-lose-Kalkulationen und der Macht des Stärkeren.
Stückwerk beenden, Entwicklung ziviler Fähigkeiten professionalisieren
von Carina Böttcher
PeaceLab, online, 29.05.2019
Die Entwicklung der Fähigkeiten für die zivilen EU-Missionen ist derzeit fragmentiert und unkoordiniert. Durch nationale Implementierungspläne des zivilen GSVP-Pakts und eine Überprüfung der zivilen Fähigkeiten können die EU-Mitgliedstaaten die Grundlage für mehr Koordination und Kooperation schaffen. Wenn die zivile GSVP professionalisiert werden soll, ist das dringend nötig.
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