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Ausgewählte Publikationen

Die Republik Südsudan kommt nicht zur Ruhe
Die Republik Südsudan kommt nicht zur RuheZentrale Krisenursache sind rivalisierende Eigeninteressen bewaffneter Eliten
von Stefan Brüne
Nach opferreichen Auseinandersetzungen schlossen die südsudanesischen Konfliktparteien im August 2015 ein Friedensabkommen, wenngleich unter großem internationalem Druck. Auf die jüngst vereidigte Übergangsregierung sollten 2018 freie Wahlen folgen. Doch brutale Machtkämpfe und ausgeprägte Gewalt halten an. Eine politisch verhandelte Überwindung der Interessengegensätze ist nicht in Sicht. Der UN-Sicherheitsrat erwägt Sanktionen und befürwortet die Entsendung einer internationalen Schutztruppe.
Russlands Umgang mit Konfliktzonen im Kaukasus
Im Gespräch mit Sergej Markedonow
von Juulia Baer-Bader
Juulia Barthel (Robert Bosch-Zentrum für Russland, und Zentralasien, DGAP) sprach mit dem Politikwissenschaftler Sergej Markedonow (Russische Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität in Moskau) über die russische Herangehensweise an Konfliktzonen im Kaukasus und die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Russland und dem Westen.
Angela Merkel Wants to Rewind Rather Than Reverse
von Daniela Schwarzer
Financial Times, 23. September 2016
The chancellor is under enormous pressure, both inside Germany and from its foreign partners, over her decision to open the country to refugees, resulting in an inflow of more than 1.1m in 2015 alone.
Russlands Duma-Wahl 2016
Russlands Duma-Wahl 2016  Testlauf für die Präsidentschaftswahlen
von Stefan Meister
DGAPkompakt 16, 19. September 2016, 4 S.
Nach den Massenprotesten zu den Parlamentswahlen 2011 wollte die russische Führung bei der diesjährigen Wahl Überraschungen vermeiden. Der Wahlkampf wurde auf ein Minimum reduziert, die Wahlbeobachtung stark beschränkt, der Spielraum für Oppositionsparteien verkleinert und die Wahlgesetzgebung verfeinert. Die Legitimität politischer Institutionen wird weiter ausgehöhlt und die Bedeutung des Präsidenten steigt in allen Bereichen. Das macht das gesamte System anfälliger in Krisenzeiten.
Political Volatility in Germany Intensifies With AfD’s Gains
von Daniela Schwarzer
Financial Times, 19. September 2016
The far-right populist party Alternative for Germany made it into the tenth regional parliament in a row, three years after its creation.
Die Zukunft des europäischen Projekts
Die Zukunft des europäischen Projekts
von Thierry Chopin, Jean-François Jamet
DGAPanalyse 8, 15. September 2016, 14 S.
Mit dem EU-Gipfel am 16. September in Bratislava wollten die 27 Staats- und Regierungschefs vor allem zeigen, dass die EU auch nach dem britischen Referendum vereint in die Zukunft blickt. Thierry Chopin und Jean-François Jamet stellen dar, wie ehemals einigende Faktoren des europäischen Projekts verloren gingen, aber auch, wie es sich erneuern ließe.
Innerstaatliche Konflikte
Innerstaatliche KonflikteDie innere Logik der Konflikte im postsowjetischen Raum
von Stefan Meister
Bundeszentrale für politische Bildung, 6. September 2016, Creative Commons (by-nc-nd/3.0/de/)
In den Territorialkonflikten im postsowjetischen Raum sind innere Ursachen zentrale Hindernisse für die Konfliktlösung. Das Streben nach staatlicher Souveränität in Abchasien, Berg-Karabach, Südossetien und Transnistrien verhindert eine Föderation innerhalb des Mutterstaates. Dabei steht für die lokalen Eliten Machterhalt vor Konfliktlösung.
Wahlen in den USA: Trumps Nationalismus
von Josef Braml
Neue Zürcher Zeitung, 26. August 2016
Nach Einschätzung des USA-Experten Dr. Josef Braml wären die Wahlkämpfer der Republikaner gut beraten, endlich die Latinos als wichtige Wählergruppe stärker zu berücksichtigen.
Die Krim bleibt ein Eskalationsherd
Die Krim bleibt ein EskalationsherdNachdem Russland der Ukraine Anschläge auf der Krim vorwarf, will es seine Militärpräsenz auf der Halbinsel ausweiten
von Wilfried Jilge
Online-Kommentar
Der Westen betreibt zwar eine klare Nichtanerkennungspolitik; wird die Krimfrage jedoch leisegetreten, drohen sowohl ein Vertrauensverlust Kiews als auch eine schleichende Anerkennung.
Societies Need to Foster Resilience to Survive Terrorism
von Daniela Schwarzer
Financial Times, 14. August 2016
Until recently, personal safety was a marginal concern to the vast majority of people in the EU. Now, terrorism challenges our way of life.
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