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Ausgewählte Publikationen

Mehr vom Gleichen
Die albanische Parlamentswahl wird am politischen Zustand des Landes wohl wenig ändern.
von Sarah Wohlfeld
Gastkommentar, Wiener Zeitung, 21. Juni 2017, S. 2
Deutschland als europäische Führungsmacht
Deutschland als europäische FührungsmachtDie Sicht aus Frankreich, Griechenland und Polen
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold
DGAPanalyse 5, 19. Juni 2017, 13 S.
Gemeinsam mit dem Proeuropäer Emmanuel Macron könnte die Bundesregierung die Situation in der EU stabilisieren und verbessern. Doch um konstruktiv arbeiten zu können, braucht Deutschland größeres Vertrauen vonseiten seiner europäischen Schlüsselpartner. Um den Vorwurf der Dominanz und der Alleingänge zu entkräften, sollte die Bundesregierung nicht nur aktiv Zusammenarbeiten anbieten und ihre Partner stärker aufwerten. Auch wirkliche Kompromisse sind unumgänglich.
Wasser auf Putins Mühlen
„Pluraler Frieden“ als russlandfixierte Ostpolitik
von Stefan Meister
OSTEUROPA, 67. Jg., 3–4/2017, S. 129–133
Matthias Dembinski und Hans-Joachim Spanger verkennen den Charakter des Putin-Systems. Während sie in ihrem Appell zur Dissoziation zwischen dem Westen und Russland mit John Rawls die Anerkennung von Gerechtigkeits- und Ordnungsprinzipien fordern, weigert sich Russlands Führung, die Souveränität der Ukraine oder Georgiens anzuerkennen. Es ist naiv zu glauben, dass sich Russlands Führung durch ein Mitspracherecht und die Anerkennung von Einflusszonen dazu bewegen ließe, nach den Toleranzprinzipien zu handeln.
Angela Merkel spricht das Offenkundige aus: Europa muss sich auf seine eigenen Kräfte besinnen
Angela Merkel spricht das Offenkundige aus: Europa muss sich auf seine eigenen Kräfte besinnen
von Jana Puglierin
The Globe and Mail (Toronto), 31. Mai 2017
Die Rede der Bundeskanzlerin in München signalisiert keine Abkehr von den USA. Als sie sagte, dass die Europäer ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen müssten, plädierte sie vor allem für eine stärkere EU und ein aktiveres Deutschland.
Die Parlamentswahlen in Frankreich: Keine Nebensache
von Julie Hamann
Bundeszentrale für politische Bildung, 30. Mai 2017, Creative Commons (by-nc-nd/3.0/de/)
Am 11. und 18. Juni werden 577 Abgeordnete in zwei Wahlgängen in das französische Parlament gewählt. Die Parlamentswahlen gelten als entscheidend für den Erfolg des kürzlich gewählten Präsidenten Emmanuel Macron.
Die Mär vom bösen Westen
Die Mär vom bösen Westen
von Sarah Pagung
Berliner Republik 02/2017
Wladimir Putins Machtsystem versucht seine Stabilität und Legitimität zu erhalten, indem es „den Westen“ schlechthin zum Feindbild stilisiert. Das funktioniert kurzfristig, birgt aber auf längere Sicht schwere Gefahren für Russland und seine Machteliten.
Irans Präsidentschaftswahl
Irans PräsidentschaftswahlDas Nuklearabkommen polarisiert die politische Landschaft
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt Nr. 5, 16. Mai 2017, 6 S.
Bei der Wahl am 19. Mai stimmen die Iraner faktisch auch über das Atomabkommen ab – denn wirtschaftliche Probleme stehen für die Bevölkerung zuvorderst und sind direkt mit der Umsetzung des Abkommens verbunden. Das Wahlergebnis ist auch für Irans internationales Auftreten entscheidend: Eine Wiederwahl des vergleichsweise moderaten Hassan Rohani würde der EU zumindest eine weitere Annäherung ermöglichen. Seine Abwahl durch einen Erzkonservativen würde das Verhältnis zu EU wie USA erschweren.
Europe and Iran
The Nuclear Deal and Beyond
von Cornelius Adebahr
Europe and Iran The Nuclear Deal and Beyond, by Cornelius Adebahr, 2017 Routledge, 196 pages
The EU’s approach to Iran has emerged as one of the few successes of European foreign policy. Still, its role in international negotiations from 2003, as much as its broader approach to Iran, are generally poorly appreciated by policy-makers in Europe, the United States, and around the world.
Macron: Seine drei größten innenpolitischen Herausforderungen
Macron: Seine drei größten innenpolitischen HerausforderungenNach der Frankreich-Wahl
von Daniela Schwarzer
Erschienen auf Tagesspiegel Causa, 8. Mai 2017
Macron hat einen europäischen Wahlkampf geführt. Doch jetzt wird er sich zunächst der Innenpolitik widmen müssen. Daniela Schwarzer über die drei größten Herausforderungen.
Kein Selbstläufer
Kein SelbstläuferWarum Macron nicht wegen, sondern trotz seiner EU-Freundlichkeit gewählt wurde
von Claire Demesmay, Julie Hamann
Internationale Politik und Gesellschaft, 8. Mai 2017
Die Wahl Emmanuel Macrons zum neuen Präsidenten Frankreichs ist nicht nur für unser Nachbarland eine gute Nachricht, sondern auch für Deutschland und die deutsch-französische Zusammenarbeit. Denn Macron ist überzeugter Europäer und wünscht sich weitere Integrationsschritte, insbesondere in der Eurozone und der Verteidigungspolitik. Dass er viel von der Kooperation mit Berlin erwartet, ist kein Geheimnis.
DGAP in den Medien