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Ausgewählte Publikationen

Raus aus der Komfortzone
Raus aus der KomfortzoneDeutschland und Frankreich müssen in Europa liefern!
von Claire Demesmay
DGAPstandpunkt 8, 2018, 3 S.
In Paris und Berlin wird derzeit die Wiederbelebung der deutsch-französischen Kooperation beschworen, um auf die vielen Blockaden in der EU zu reagieren. Projekte sind in Vorbereitung, doch bei strittigen Themen – wie die Eurozonen-Reform, die Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Migrations- und Asylpolitik – tun sich beide Länder schwer, ihre Divergenzen zu überwinden. Neben Kompromissen sollten beide Regierungen auch unbequeme und kreative Wege der Kooperation einschlagen.
Risiko in Rom
Risiko in RomEine von EU-kritischen Parteien geführte Regierung würde die Stabilität Italiens gefährden – und mit ihr die EU
von Jana Puglierin
DGAPstandpunkt 6, 2018, 4 S.
In Italien wurde am 4. März 2018 Wirklichkeit, was in den Niederlanden und in Frankreich im vergangenen Jahr noch abgewendet werden konnte: aus der Parlamentswahl sind euroskeptische Populisten als die großen Sieger hervorgegangen. Ob die anti-Establishment Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) oder die rechtspopulistische Lega jedoch die Regierung führen werden, bleibt vorerst offen.
Putins Wiederwahl wird gesellschaftlichen Wandel in Russland nicht aufhalten
Gastkommentar in der NZZ
von Stefan Meister
Das Regime des Wladimir Putin lebt von Stabilität und Repression, Ölexport und der militärisch-patriotischen Mobilisierung gegen den «dekadenten» Westen. Für die jüngere Generation ist die Kultur der Korruption und der Angst keine Option mehr.
Putins Russland – stabil in der Krise
von Stefan Meister
Politikum Heft 1/2018, S. 58-61
Russland ist ein „konsolidiertes autoritäres Regime“ mit systematischer Einschränkung von politischem Wettbewerb auf allen Ebenen des Staates. Der Präsident nimmt eine zentrale Rolle ein und ermöglicht die Selbstbereicherung der Eliten auf Kosten eines ökonomisch stagnierenden Staates. Wandel kann langfristig nur von innen kommen.
All That Xi Wants
All That Xi WantsChina’s Communist Party is Trying to Reform the Country from the Top Down
von Bernt Berger
DGAPstandpunkt 5, 2018, 3 S.
The Chinese Communist Party leadership's move to drop the constitutional limits restricting President Xi Jinping’s tenure have been interpreted as a long-term power grab by many international media. This view, however, misses a crucial point: The Central Committee is embarking on reforms to consolidate the government – from the top down. Not yet on board in this process are key stakeholders.
Stabil instabil
Stabil instabilPutins Wiederwahl wird den gesellschaftlichen Wandel nicht aufhalten
von Stefan Meister
DGAPstandpunkt 4, 22. Februar 2018, 3 S.
Seit 18 Jahren regiert Wladimir Putin Russland: Eine ganze Generation junger Erwachsener kennt nur ihn als nationale Integrationsfigur. Gerade diese Generation aber hat Putin abgehängt, indem er sich immer mehr als Führungsfigur der konservativen, vor allem kleinstädtischen und ländlichen Mehrheit positioniert hat. Den gesellschaftlichen Wandel wird er damit nicht stoppen können – und auf ihn sollte der Westen setzen.
Die Welt nahe am Abgrund, der Westen ohne politische Strategien
Die Welt nahe am Abgrund, der Westen ohne politische StrategienZur Münchner Sicherheitskonferenz 2018
von Daniela Schwarzer, Henning Hoff
DGAPstandpunkt 2, 19. Februar 2018, 5 S.
Das Risiko zwischenstaatlicher Konflikte ist heute so groß wie seit 1989 nicht mehr. Die angespannte internationale Sicherheitslage bestimmte die Münchener Sicherheitskonferenz. Die Konferenz machte ebenso deutlich: Der Westen und Europa haben keine nennenswerten politischen Strategien, um neue Lösungen und Wege zu mehr Stabilität zu finden. Mehr Engagement, Ideen und Leistung sind nötig.
Amerikas Forderung nach UN-Reformen
von Josef Braml
Vereinte Nationen, Nr. 1/2018, S. 9-14
Die USA haben seit jeher ihr außerordentliches Gewicht in die Waagschale gelegt, um sicherzustellen, dass die UN durch Reformen ein den amerikanischen Interessen dienliches Instrument bleiben. Auch US-Präsident Donald J. Trumps 'transaktionale Führung' entspricht dem traditionellen instrumentellen Verständnis der politischen Elite und Bevölkerung der Weltmacht.
Raus aus dem nationalen Schrebergarten
Vor dem Besuch des polnischen Premierministers in Berlin
von Jana Puglierin, Milan Nič
Erschienen auf Tagesspiegel Causa, 07. Februar 2018
Polen sollte ein konstruktives Verhältnis zu Deutschland suchen - und zu Brüssel. Wer die anstehenden Weichenstellungen in der EU mitbestimmen will, muss sich einbringen.
Die Geoökonomie der USA: Globales Wettrüsten gegen China
von Josef Braml
In: Michael Staack und David Groten: China und Indien im regionalen und globalen Umfeld, Verlag Barbara Budrich, Opladen/Berlin/
Die USA versuchen zu verhindern, dass China durch seine Währungs- und Handelspolitik mehr Einfluss gewinnt. Anders als sein Amtsvorgänger Barack Obama, der seine "Hinwendung nach Asien", die Eindämmung Chinas, mit einer Transpazifischen Partnerschaftsinitiative (TPP) handelspolitisch im Verbund mit alliierten Ländern forcieren wollte, setzt US-Präsident Donald Trump auf die Stärke seines Militärs sowie seine nationalistische Wirtschaftspolitik.
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