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Ausgewählte Publikationen

Paris lädt ein. Berlin sollte der Einladung folgen
Frankreich gibt sich eine neue Verteidigungsstrategie
von Claudia Major, Christian Mölling
Der Tagesspiegel, 16. Oktober 2017
Kritik der Iran-Analysen unter Präsident Rohani
Von Dämonisierung zu Glorifizierung
von Ali Fathollah-Nejad
Oliver Ernst (Hrsg.), Iran-Reader 2017: Beiträge zum deutsch-iranischen Kulturdialog, S. 9-24 und S. 191-194.
Bei der Betrachtung vieler politischer Analysen zu Iran – seit der Amtsübernahme von Präsident Hassan Rohani im August 2013 – kommt man nicht umhin, eine deutliche Umkehr in der Tendenz der politischen Berichterstattung zu konstatieren: Während Iran zu Zeiten seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinejad als nichts weniger als die Inkarnation des Bösen porträtiert wurde, so erscheint dasselbe Land heutzutage in nahezu gleißendem Licht positiver Berichterstattung.
Nationalismus dient nicht der Nation
Nationalismus dient nicht der NationDeutschland sollte auf Macrons Europainitiative offen und entschieden reagieren
von Daniela Schwarzer
DGAPstandpunkt 11, 27. September 2017, 3 S.
Frankreich ist zurück. Staatspräsident Emmanuel Macron hat sein Land in seiner Rede an der Universität Sorbonne als zupackende und visionäre Führungsmacht in Europa positioniert. Das ist eine sehr gute Nachricht für Deutschland. Paris packt die Weiterentwicklung der Europäischen Union an und dies mit einem Erneuerungsgeist, der für die EU eine große Chance ist – gerade in Zeiten herber Kritik von Rechts- wie Linkspopulisten.
Frankreichs Wirtschaft nach der Wahl
Frankreichs Wirtschaft nach der WahlDie Reformaufgaben der Regierung
von Markus Gabel
DGAPanalyse 7, 26. September 2017, 16 S.
Reformen in Frankreich und Fortschritte auf europäischer Ebene gehören für Emmanuel Macron zusammen. Er hat angekündigt, den Arbeitsmarkt, die Sozialversicherungen und den Bildungsbereich zu reformieren sowie öffentliche Ausgaben zu kürzen und Steuern zu senken. Diese Reformen Frankreichs gelten auch in Deutschland als Voraussetzung, um die EU weiter zu integrieren – etwa durch die Vertiefung der Währungsunion und des Binnenmarkts sowie eine engere Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung.
Ohne Konsens und ohne Widerstand
Ohne Konsens und ohne WiderstandMacrons Arbeitsrechtsreform ist nur ein Etappensieg
von Julie Hamann
DGAPkompakt 8, 11. September 2017, 5 S.
Emmanuel Macron reformiert das französische Arbeitsrecht ohne heftige Gegenreaktionen. Dennoch ist sein Vorgehen problematisch: Immer mehr Franzosen fürchten soziale Einschnitte durch seine liberalen Reformen. Macron muss zeigen, dass er keine Politik vor allem für Privilegierte betreibt. Zudem wird ihm ein Mangel an offener Debatte vorgeworfen. Diese Einsicht scheint im Elysée-Palast anzukommen: Seit Kurzem verändert Macron seine Kommunikation und tritt mehr als Erklärer seiner Politik auf.
Einer ungewissen Zukunft entgegen
von Sarah Wohlfeld
Berliner Republik, 3/2017
Im Westlichen Balkan stagniert die Erweiterungspolitik der EU - mit hochgradig problematischen Folgen für Stabilität und Demokratie. Ohne realistische Integrationsperspektiven drohen der Region heftige Konflikte - mit Folgen für ganz Europa
Wandel durch Handel?
von Ali Fathollah-Nejad
Qantara.de, 23. August 2017
Im Iran ist die Bilanz nach dem Atomdeal von 2015 und vier Jahren unter Präsident Rohani ernüchternd. Die Menschenrechtslage habe sich nicht verbessert und von der wirtschaftlichen Öffnung profitierten vor allem staatsnahe Unternehmen, schreibt der Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad in seiner Analyse.
Trumps Nicht-Regierungs-Organisation
Trumps Nicht-Regierungs-OrganisationStrategische Staatsdemontage hinter vermeintlichem Chaos
von Josef Braml
DGAPstandpunkt 8, 2017, 3 S.
US-Präsident Trumps Handeln wirkt auf viele Beobachter impulsiv und erratisch. Dennoch zeigt es in seiner vermeintlichen Inkohärenz eine klare Linie und ein klares Ziel: Es geht darum, die Rolle des Staates in den USA radikal zu beschneiden. Er könnte damit durchkommen – trotz der vehementen Kritik, die ihm insbesondere seit den Zwischenfällen in Charlottesville aus Wirtschaft und Gesellschaft entgegenschallt.
Germany cannot afford to be a geopolitical bystander
von Daniela Schwarzer
Financial Times, 07. August 2017
The next government must decide the price to pay for safeguarding the existing order
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste BundesregierungStärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
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