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Ausgewählte Publikationen

Worte und Weltbilder: Außenpolitik und Sprache im Wahlkampf von Emmanuel Macron und Marine Le Pen
von Claire Demesmay, Sabine Ruß-Sattar
Frankreich Jahrbuch 2017, 206 S., VS Verlag für Sozialwissenschaften
Der Beitrag setzt sich mit der gesprochenen Sprache der Finalisten der französischen Präsidentschaftswahl im Feld der Außenpolitik auseinander.
Mit Sicherheit gefährlich
von Josef Braml
Die Bundeswehr, Mai 2018, S. 26-27
Indem er seine Strafzölle auf Stahl und Aluminium mit der nationalen Sicherheit begründet, gefährdet US-Präsident Donald Trump nicht nur das Vertrauen in die NATO, sondern hebelt auch die US-Gewaltenkontrolle und die internationale Ordnung aus, meint der USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Trotz Küsschen keine Kompromisse bei Merkels Besuch im Weißen Haus
Merkel in Washington
von Cornelius Adebahr
Dieser Text erschien zuerst in Focus, 28.0.2018
Überraschend freundlich hat US-Präsident Donald Trump die Bundeskanzlerin im Weißen Haus empfangen. Doch an den inhaltlichen Differenzen ändert das natürlich nichts - Küsschen verhindern eben keine Strafzölle.
These von „einem Volk“
In seinen Reden zeigt Putin, was er von der Unabhängigkeit der Nachbarländer hält
von Wilfried Jilge
Der Text ist bei Focus Online am 24. April 2018 erschienen.
Seit der Annexion der Krim herrscht in vielen Ländern an Russlands Grenze die Angst, dass ihnen ein ähnliches Schicksal drohen könnte. Hört man bei den Reden von Russlands Präsident Putin genauer hin, ist die Angst nicht ganz unbegründet: Putin sieht die Russen als geteiltes Volk.
Der gebremste Präsident
Der gebremste PräsidentEin Jahr Macron
von Claire Demesmay, Julie Hamann
DGAPstandpunkt 11, 23. April 2018, 3 S. Der Text erscheint zeitgleich in Internationale Politik und Gesellschaft (IPG).
Vor einem Jahr wurde Emmanuel Macron mit einem ehrgeizigen Reformprogramm gewählt: Innenpolitische Reformen sollen die französische Wirtschaft und das Sozialsystem tiefgreifend ändern; die EU will er in der Verteidigungs-, Währungs- und Migrationspolitik voranbringen. Während Paris die Strukturreformen des französischen Sozial- und Wirtschaftssystems anging, stockt die Europapolitik. Die deutsche Politik verharrt in alten Denkmustern und zögert – obwohl Macron mit seiner Agenda ein hohes Risiko eingeht.
Vorteilhafte Verschiedenheit
Vorteilhafte VerschiedenheitZeit für gemeinsame außenpolitische Initiativen von Frankreich und Deutschland
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Laure Delcour, Barbara Kunz, Stefan Meister, Andreas Rinke, Frédéric Charillon, Laura Lale Kabis-Kechrid, Dorothée Schmid
DGAPkompakt 9, 20. April 2018, 18 S.
Angesichts der beunruhigenden Instabilität an Europas Außengrenzen ist es höchste Zeit für gemeinsame außenpolitische Initiativen von Frankreich und Deutschland – und durch die neue Regierung in Deutschland bietet sich dazu gerade eine gute Gelegenheit. Diese Studie zeigt, wie sich Berlin und Paris bei vier zentralen Themen annähern könnten: Russland, den transatlantischen Beziehungen, Syrien und der Türkei. Beide Länder müssten dazu nur ihre Unterschiede als einen Vorteil begreifen.
Erneuerung des Elysée-Vertrags:
Mehr Substanz in der deutsch-französischen Zusammenarbeit für Europa
von Deutsch-französische Reflexionsgruppe
Der neue Elysée-Vertrag, der 2018 ausgearbeitet wird, ist Teil eines europäischen und internationalen Kontextes, der sich grundlegend von dem vor 55 Jahren unterscheidet. Sein Abschluss wird nur dann einen Mehrwert für die deutsch-französischen Beziehungen und Europa hervorbringen, wenn er über den alten Vertrag hinausgeht. Im Rahmen ihrer siebten Sitzung hat die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hierzu eine Reihe von Vorschlägen entwickelt.
Besser handeln
von Josef Braml
Der Text ist zuerst am 4. April 2018 als Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau erschienen.
Donald Trump ist dabei, die globale Wirtschaftsordnung zu zerstören. Aber Überschussländer wie Deutschland können etwas dagegen tun.
In der Eskalationsspirale
In der EskalationsspiraleRussland und der Westen nach der Wahl
von Stefan Meister, Sarah Pagung, Wilfried Jilge
DGAPkompakt 7, 28. März 2018, 11 S.
Russlands Präsident Putin ist seit seiner Wiederwahl gestärkt. In den Beziehungen Russlands zum Westen ist daher auf Entspannung kaum zu hoffen. Die Eskalationsspirale, zuletzt angeheizt durch den Anschlag auf den früheren Doppelagenten Skripal, wird sich weiterdrehen. DGAP-Experten skizzieren in diesem DGAPkompakt, wie sich die russischen Beziehungen zu Deutschland, EU und USA sowie im Konfliktthema Ukraine fortentwickeln werden, welchen Dynamiken sie unterliegen und wie der Westen reagieren sollte.
Die Risiken des amerikanischen Protektionismus für Europa
Die Risiken des amerikanischen Protektionismus für Europa
von Philipp Liesenhoff
DGAPkompakt 8, 28. März 2018, 9 S.
US-Präsident Trumps Strafzölle sind riskant für Europa, das Welthandelssystem und die Welthandelsorganisation (WTO). Auf europäische Firmen kämen Absatzeinbußen zu, wenn z.B. China Überkapazitäten nach Europa lenkt. Makroökonomisch würde ein Handelskrieg Preise, Wachstum und Finanzstabilität schwächen. Die EU sollte gemeinsam gegen den US-Protektionismus agieren und bereit sein, auch andere Politikfelder für einen Kompromiss zu nutzen. Die Reform der Eurozone drängt, um wirtschaftlich resilient zu sein.
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