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Ausgewählte Publikationen

Die Europäische Interventionsinitiative EI2
Die Europäische Interventionsinitiative EI2Warum mitmachen für Deutschland die richtige Entscheidung ist
von Christian Mölling, Claudia Major
DGAPkompakt 10, 14. Juni 2018, 6 S.
Frankreich will Europas Verteidigung außerhalb der EU-Strukturen organisieren, mit dem Ziel, besser und schneller gemeinsame Militärinterventionen umsetzen zu können. Die Europäische Interventionsinitiative soll die Länder zusammenführen, die politisch willens und militärisch fähig sind, Einsätze durchzuführen. Neun Länder u.a. Großbritannien hat Frankreich bisher eingeladen. Deutschland sieht diese Initiative kritisch, sollte sich ihr aber dennoch anschließen.
Lehre aus Nordkorea
Ein Angriff auf den Iran ist für Trump eine lohnende Option
von Josef Braml
Focus Online, 29. Mai 2018
Die USA können das nordkoreanische Regime nur eindämmen, aber nicht zwingen, seine Nuklearwaffen aufzugeben. Mit Blick auf den Iran hingegen sollten europäische Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft mit Präventivschlägen der USA rechnen. Bei beiden Konfliktfeldern geht es auch um die übergeordnete geopolitische Rivalität zwischen den USA und China. Europa wird von der härter werdenden Geopolitik der Weltmacht USA eben so wenig verschont bleiben.
USA und Nordkorea: Donald Trumps Motive
von Josef Braml
Tagesspiegel, 26. Mai 2018
Bei den Konfliktfeldern Nordkorea und Iran geht es auch um die übergeordnete geopolitische Rivalität zwischen den USA und China, analysiert der USA-Experte der DGAP die Interessenlage in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel.
Albanien braucht grünes Licht für EU-Beitrittsverhandlungen
Albanien braucht grünes Licht für EU-Beitrittsverhandlungen
von Sarah Wohlfeld
DGAPstandpunkt 15, 24. Mai 2018, 3 S.
Voraussichtlich in der ersten Junihälfte wird der Bundestag über die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien entscheiden. Ein „Nein“ aus Berlin würde nicht nur Albanien destabilisieren, sondern sich negativ auf die gesamte Westbalkan-Region auswirken – und damit auch den Sicherheitsinteressen Deutschlands zuwiderlaufen. Ein „Ja“ hingegen wäre ein klares Signal, dass Deutschland und die EU Albaniens Reformbemühungen honorieren – auch wenn es noch viele Hürden überwinden muss.
„Stronger together“
„Stronger together“Im Handelsstreit mit den USA sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam eine europäische Politik vertreten
von Claire Demesmay, Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 14, 18. Mai 2018, 3 S.
Die Europäer agieren im Handelsstreit mit den USA bisher falsch: Statt mit bilateralen Angeboten vorzupreschen, sollten Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Linie finden, damit die EU ihre Macht von 28 Staaten nutzt und mit Washington auf Augenhöhe verhandeln kann. Paris und Berlin können damit beweisen, dass sie Europas gemeinsame Interessen ernst nehmen. Im Gespräch mit Washington sollte es um ein umfassendes Abkommen mit den USA gehen. Dabei sollten auch Handelsungleichgewichte offen angegangen werden.
Iran-Abkommen ohne die USA
Iran-Abkommen ohne die USAEuropa betreibt Schadensbegrenzung
von Henning Riecke
Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran macht eine schwierige Situation noch schwieriger. Das Ziel der USA, den Iran durch Sanktionen zu isolieren, spaltet den Westen und wird im Iran zu Verhärtung führen. Europas Interessen sind durch die drohende Instabilität direkt in Gefahr. Die Europäer müssen den USA Paroli bieten, das Abkommen am Leben und den Iran bei der Stange halten – und Amerika trotzdem einbinden.
Unruhe im System
Unruhe im SystemSeit Macrons Wahl wandelt sich die französische Parteienlandschaft
von Sabine Ruß-Sattar, Sara Jakob
DGAPanalyse 2, 7. Mai 2018, 8 S., plus Infografik als separater Anhang: Parteien und Bewegungen in Frankreich (Autorin: Nicole Walter)
Seit der Präsidentschaftswahl 2017 kalibrieren sich die französischen Parteien neu. Während sie zuvor klassischen Links-/Rechts-Lagern folgten, entsprechen weder Macrons La République En Marche noch Le Pens Front National dieser Polarisierung. Neue Konfliktlinien, die sich an Identitätsfragen und der Rolle Europas orientieren, prägen zudem die Parteienlandschaft. In Zukunft ist ein Vierer-Szenario von extremer Rechter, moderaten Konservativen, radikalen Linken und sozialliberalen Kräften wahrscheinlich.
Worte und Weltbilder: Außenpolitik und Sprache im Wahlkampf von Emmanuel Macron und Marine Le Pen
von Claire Demesmay, Sabine Ruß-Sattar
Frankreich Jahrbuch 2017, 206 S., VS Verlag für Sozialwissenschaften
Der Beitrag setzt sich mit der gesprochenen Sprache der Finalisten der französischen Präsidentschaftswahl im Feld der Außenpolitik auseinander.
Mit Sicherheit gefährlich
von Josef Braml
Die Bundeswehr, Mai 2018, S. 26-27
Indem er seine Strafzölle auf Stahl und Aluminium mit der nationalen Sicherheit begründet, gefährdet US-Präsident Donald Trump nicht nur das Vertrauen in die NATO, sondern hebelt auch die US-Gewaltenkontrolle und die internationale Ordnung aus, meint der USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Trotz Küsschen keine Kompromisse bei Merkels Besuch im Weißen Haus
Merkel in Washington
von Cornelius Adebahr
Dieser Text erschien zuerst in Focus, 28.0.2018
Überraschend freundlich hat US-Präsident Donald Trump die Bundeskanzlerin im Weißen Haus empfangen. Doch an den inhaltlichen Differenzen ändert das natürlich nichts - Küsschen verhindern eben keine Strafzölle.
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