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Ausgewählte Publikationen

America First
NATO-Partner als Gefährder der nationalen Sicherheit der USA
von Josef Braml
Bulletin: Außen- und Sicherheitspolitik, Nr. 2/2019. S. 8-9
In seiner geo-ökonomischen Vermischung von Handels- ­und Sicherheitspolitik nimmt US-Präsident Donald Trump Amerikas NATO-Partner weniger als Verbündete denn als Gefährder wahr.
Was uns der Streit um die Besetzung der EU-Spitzenposten lehrt
Was uns der Streit um die Besetzung der EU-Spitzenposten lehrt
von Daniela Schwarzer
DGAPstandpunkt 19, Juli 2019, 2 S.
Der Streit über die Spitzenjobs hat die EU-internen Spannungen unterstrichen. Konsequenz der Schwierigkeiten sollte nicht der Abschied vom Spitzenkandidatenprinzip sein. Prioritär für die kommenden fünf Jahre ist zweierlei: Erstens Schritte, die das Parlament aufwerten, wobei auch die Europäische Kommission eine wichtige Rolle spielt. Zweitens eine Konzentration auf drängende politische Herausforderungen. Die gemäßigten Fraktionen haben dies bereits in den letzten Wochen sehr ernst genommen.
Kurs Richtung Süden
Die deutsch-französische Zusammenarbeit In Westafrika
von Claire Demesmay, Michael Staack
ANNUAIRE FRANÇAIS DE RELATIONS INTERNATIONALES 2019, Volume XX, S. 436-450. PUBLICATION COURONNÉE PAR L’ACADÉMIE DES SCIENCES MORALES ET POLITIQUES (Prix de la Fondation Edouard Bonnefous, 2008)
Im Laufe des Jahres 2010 intensivierten Frankreich und Deutschland ihre Zusammenarbeit in Westafrika, insbesondere in Sicherheitsfragen. Nach den Aussagen des französischen Präsidenten und des Bundeskanzlers nach dessen Wiederwahl im März 2018 dürfte sich dieser Trend fortsetzen. Dazu trägt bei, dass Deutschland seine Präsenz in der Region erhöht hat, während Frankreich eine Neugewichtung seiner Positionen auf dem afrikanischen Kontinent anstrebt.
Von der 1979er-Revolution zur Islamischen Republik und zurück zu Iran
von Cornelius Adebahr
Welt-Trends – Das außenpolitische Journal 153, Juli 2019, 5 S.
Zu Beginn eines jeden Jahres gibt es in Iran viel zu feiern. Anfang Februar zelebriert die Islamische Republik sich selbst, wenn ihre Führungsriege der „zehntägigen Morgenröte“ gedenkt, die zwischen der Rückkehr von Ayatollah Khomeini aus dem Exil und dem Ende der Herrschaft des Schahs Anfang 1979 liegt.
Keine Entwarnung nach der Europawahl
Keine Entwarnung nach der EuropawahlDer Einfluss EU-skeptischer Kräfte geht über das Europäische Parlament hinaus
von Julian Rappold, Natasha Wunsch
DGAPkompakt 13, 27. Juni 2019, 6 S.
In der Europawahl konnten EU-skeptische Kräfte noch einmal zulegen. Zwar wird es ihnen aufgrund ihrer mangelnden Kooperationsbereitschaft untereinander kaum gelingen, die Gesetzgebung im Europäischen Parlament maßgeblich zu beeinflussen. Doch nimmt ihr Einfluss in der EU zu. Sie stellen in einigen Mitgliedstaaten die Regierung, wirken im Europäischen Rat und werden Kommissare stellen. Gemäßigte Parteien sollten deshalb mehr Gestaltungswillen wagen und EU-Skeptiker in der inhaltlichen Diskussion stellen.
Wiederholt sich die Geschichte?
von Cornelius Adebahr
Zeit Online, 24. Juni 2019
Im Iran-Konflikt fühlen sich manche an die Zeit vor der Irak-Invasion 2003 erinnert. Die Gefahr einer Eskalation ist zwar groß, es gibt aber wichtige Unterschiede.
Der Iran verschließt sich
von Cornelius Adebahr
Gastbeitrag in Zeit Online
Die Hoffnung auf Wandel haben viele Iraner verloren, aber es sind keine vorrevolutionären Zeiten in Teheran. Gewiss ist: Der Iran wird die Islamische Republik überleben.
Making America Great Again versus Made in China
Making America Great Again versus Made in ChinaThe US Geo-Economic Rivalry with China
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
DGAPanalyse Nr. 2, 2019, 60 S.
The trade conflict between the United States and China is a severe threat to the world economy. While the debate over the effectiveness of tariffs is at a steady boil in the United States, the EU is opposed to tariffs as a means for dealing with China. Although serious issues with China must be addressed – such as dumping and subsidization – tariffs will make the United States neither more competitive nor secure.
Königsweg zur Präsidentenkür
Königsweg zur PräsidentenkürNur ein Spitzenkandidat sollte Kommissionspräsident werden
von Julian Rappold, Jana Puglierin
DGAPstandpunkt 16, 2019, 3 S.
Nach der Europawahl kämpfen das Europäische Parlament und der Europäische Rat um die Deutungshoheit über die Ernennung des zukünftigen EU-Kommissionspräsidenten. Während das Europäische Parlament den Spitzenkandidaten-Prozess endgültig etablieren möchte, regt sich Widerstand im Europäischen Rat. Beide Institutionen müssen rasch einen gesichtswahrenden Kompromiss finden, um ein langwieriges Tauziehen zu vermeiden. Dies wird nicht ohne einen der Spitzenkandidaten gehen – im weitesten Sinne.
Die neue Qualität von luftbasierten Bedrohungen
Die neue Qualität von luftbasierten BedrohungenNeue politische Initiativen und militärische Verteidigungssysteme für Deutschland, EU und NATO sind erforderlich
von Torben Schütz, Christian Mölling, Zoe Stanley-Lockman
DGAPkompakt 9, 3. Juni 2019, 6 S.
Mit erheblicher Geschwindigkeit und Intensität erweitert sich das Spektrum von luftbasierten Bedrohungen. Grund dafür ist vor allem die Weitergabe von Technologien und Waffensystemen. Deutschland könnte bei der notwendigen Anpassung der Rüstungskontrolle und beim Aufbau von Luftverteidigungsfähigkeiten eine Führungsrolle übernehmen. Dazu sollte Deutschland ein PESCO-Projekt zur Kurzstreckenluftverteidigung und einen Fähigkeitscluster „Luftverteidigung“ in der NATO initiieren.
DGAP in den Medien