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Ausgewählte Publikationen

Europa – wo sind deine Legionen?
Europa – wo sind deine Legionen?Gut gemeinte Rhetorik reicht in der ­Sicherheits- und Verteidigungspolitik nicht aus
von Christian Mölling
DGAPstandpunkt 4, 24. März 2017, 3 S.
Sicherheit und Verteidigung sind Schlüsselthemen für die Zukunft Europas. Doch was die Europäer bis zum EU-Gipfel in Rom und danach geplant haben, beeindruckt weder Washington noch Moskau. Schlimmer noch: es reicht nicht, um eigenständig die Sicherheit Europas zu garantieren. Deshalb müssen die europäischen Staaten nach dem Gipfel eine Initiative für die Sicherheit Europas starten und sie auch ernsthaft umsetzen.
Nukleare Abschreckung und Verteidigungspolitik in Frankreich
Nukleare Abschreckung und Verteidigungspolitik in FrankreichEine symbiotische Beziehung
von Corentin Brustlein
DGAPanalyse 4, 20. März 2017, 11 S.
Als eine der offiziellen Nuklearmächte hält Frankreich auch lange nach Ende des Kalten Krieges an seinem Arsenal zur nuklearen Abschreckung fest, gleichzeitig ist dieses stark geschrumpft. Wie Frankreichs Nuklearwaffen in die Verteidigungspolitik des Landes eingebettet sind, analysiert Corentin Brustlein.
Meinung: OSZE dient Kreml als Feigenblatt
Meinung: OSZE dient Kreml als FeigenblattDebatte: Die OSZE und die Zukunft der europäischen Sicherheit
von Jana Puglierin
Bundeszentrale für politische Bildung, 6. September 2016, Creative Commons (by-nc-nd/3.0/de/)
So lange Russland die zentralen Prinzipien der OSZE und damit die Stützpfeiler der europäischen Sicherheitsarchitektur infrage stellt, kann die OSZE keine Brücke zwischen Russland und dem Westen sein, meint Jana Puglierin. Die Konfliktparteien seien zu weit voneinander entfernt, und es gebe keinen hinreichenden Konsens für eine inklusive gesamteuropäische Sicherheitsordnung.
Intelligent verteidigen
Intelligent verteidigenDie Europäer sollten amerikanische Forderungen nach höheren Militärausgaben als Chance begreifen
von Christian Mölling
Süddeutsche Zeitung, 21. Februar 2017
Die USA fordern konkret, dass die Europäer mehr für ihre Verteidigung zahlen. Christian Mölling schreibt hierzu in der Süddeutschen Zeitung, weshalb das Zwei-Prozent-Ziel der NATO rein analytisch Unsinn ist: „Es misst nur, was Staaten für ihre Armeen ausgeben, aber nicht, wie viel Schlagkraft sie dafür bekommen.“
Europäische Zweifel trotz amerikanischer Rückversicherung
Europäische Zweifel trotz amerikanischer RückversicherungNachlese der Münchner Sicherheitskonferenz 2017
von Daniela Schwarzer, Sylke Tempel
DGAPstandpunkt 3, 20. Februar 2017, 4 S.
Die Erwartungen an die diesjährige Sicherheitskonferenz waren groß: Die liberale Weltordnung steht unter Druck wie nie zuvor seit Ende des Zweiten Weltkriegs – nicht zuletzt, weil der Präsident der USA, die diese Ordnung maßgeblich errichteten, sie selbst in Frage stellt. Doch historische Gesten blieben in München aus. Orientierung haben einige der Debatten dennoch gegeben. Wir sehen nun etwas deutlicher, welches unsere Schwächen sind, wo unsere Interessen liegen und wo unsere Partner stehen.
Stürmische Zeiten am East River
Warum Deutschland sich in der UNO stärker engagieren muss – am Beispiel Blauhelm-Missionen und Flüchtlingspolitik
von Jana Puglierin, Céline-Agathe Caro, Dustin Dehéz, Patrick Keller
KAS Büro New York - Einblicke Nr. 1, Februar 2017
Die nach 1945 geschaffene Weltordnung wird bedroht. Das etablierte System aus Völkerrecht, Vereinten Nationen, Menschenrechten und freiem Handel, welche die Globalisierung begünstigt, Wohlstand ermöglicht und aufgeklärte westliche Werte und Prinzipien in alle Welt getragen hat, ist unter Zugzwang geraten. Gerade vor dem Hintergrund eines drohenden Zerfalls der internationalen Ordnung ist die UNO aus deutscher Perspektive wichtiger denn je.
Frankreichs Landwirtschaft in der Krise
Frankreichs Landwirtschaft in der KriseFünf Handlungsempfehlungen zur Umgestaltung
von Marie-Cécile Damave
DGAPanalyse 2, 26. Januar 2017, 9 S.
Frankreich ist zwar Europas führender Agrarproduzent, doch seine Landwirtschaft ist reformbedürftig. Eine der Schwächen ist eine zu niedrige Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere angesichts der Konkurrenz aus Deutschland. Als Teil einer Umstrukturierung müsste die lebensmittelverarbeitende Industrie ausgebaut werden, außerdem sollte der gesamte Landwirtschaftssektor an die Dynamik der Pariser Klimakonferenz anknüpfen. Diese und weitere Empfehlungen gibt die Agraringenieurin Marie-Cécile Damave.
The Show Will Go On
The Show Will Go On
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 2, 23. Januar 2017, 3 S.
Wer gehofft hatte, Donald Trump werde bei seiner Amtseinführung den Hut des Populisten absetzen und einen echten Präsidenten geben, wurde enttäuscht. In seiner kurzen Rede setzte er die Mischung aus Diffamierung und Angstmacherei fort, die seinen Wahlkampf erfolgreich machte.
Amerikas Schwäche im globalen Wettbewerb mit China
Amerikas Schwäche im globalen Wettbewerb mit China
von Josef Braml
DGAPkompakt 1, 23. Januar 2017, 4 S.
Der härter werdende Wettbewerb zwischen der angeschlagenen Weltmacht USA und der aufstrebenden Wirtschaftsmacht China wird auch Europa und insbesondere seine exportorientierte Führungsnation Deutschland beeinträchtigen.
Trump in der neuen Weltunordnung
Trump in der neuen Weltunordnung
von Daniela Schwarzer
DGAPstandpunkt 1, 23. Januar 2017, 3 S.
Mit Präsident Trump scheinen sich die USA endgültig von ihrer Rolle als Hüter und Garant der globalen Ordnung zu verabschieden. Die internationalen Organisationen, der westliche Wertekanon und die Errungenschaft des Völkerrechts waren dem US-Präsidenten in seiner Antrittsrede keinen Kommentar wert, auch die NATO erwähnte er nicht. Berlin steht vor der schwierigen Aufgabe, gegenüber den USA und innerhalb der EU entschieden Führung zu beweisen.
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