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Ausgewählte Publikationen

Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges
Ein wenig Hoffnung in Zeiten des HandelskriegesG20-Gipfel in Argentinien
von Claudia Schmucker
DGApstandpunkt 22, 15. November 2018, 2 S. Dieser Text ist zuerst im Global Policy Journal auf Englisch erschienen (31.10.2018).
Zehn Jahre nach Gründung der G20 findet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen in Südamerika statt. Die Erwartungen sind hoch. Denn die von den USA gegen China verkündeten Strafzölle und der steigende Protektionismus belasten den Welthandel insgesamt. Die G20 müssen in Buenos Aires trotz scharfer Konfliktlinien eine Form der Verständigung finden. Ansonsten wäre das Staatenbündnis nachhaltig geschwächt.
Ein Dialog unter Gleichgesinnten reicht nicht
Ein Dialog unter Gleichgesinnten reicht nichtWie die EU ihre Kritiker erreichen will – und wie sie es schaffen könnte
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt Nr. 29, 15. November 2018, 8 S.
Die Europawahl 2019 wird zurecht als schicksalhaft für den Kontinent betrachtet. In Wahlen auf nationaler Ebene gewinnen integrationsfeindliche Kräfte an Zulauf, während europaweite Umfragen durchaus mehr Unterstützung für die Europäische Union erkennen lassen. Fraglich ist, ob dieser relative Zuspruch auch an der Wahlurne seinen Ausdruck findet. Deshalb ist wichtig, dass europäische Institutionen in Dialog treten mit den Menschen und auf ihre Kritiker gleichermaßen zugehen.
Der Pyrrhussieg der Demokraten
Der Pyrrhussieg der DemokratenWas die Machtverschiebung im Kongress für die USA, Deutschland und Europa bedeutet
von Josef Braml, Jana Puglierin, Henning Riecke, Victoria Rietig, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer
DGAPkompakt Nr. 28, 8. November 2018, 10 S.
Selten wurden US-amerikanische Zwischenwahlen in ganz Europa mit so hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Zwei Jahre „America First“ unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben das transatlantische Verhältnis insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Handel und Klimaschutz in Frage gestellt. Der Wahlausgang deutet jedoch nicht auf einen Kurswechsel im Weißen Haus hin. Innenpolitisch könnte sich der Erfolg der Demokraten als Pyrrhussieg erweisen.
"Wir müssen als Europäer souveräner denken lernen"
Transatlantische Beziehungen
von
Kommentar von Josef Braml, USA-Experte bei der DGAP, zu den Zwischenwahlen in den USA. Eine Änderung der US-Handelspolitik sei unwahrscheinlich, denn protektionistische Stimmen unter den Demokraten gebe es schon länger - neu sei lediglich, dass sie durch Trump nun auch unter den Republikanern lauter werden. Auch könnte laut Braml ein demokratischer Wahlsieg die Grundlage für Trumps Wiederwahl als Präsident sein, da jener den Weg für die milliardenschweren Infrastrukturprogramme durch den Kongress ebnen könnte.
Europäische Arbeitslosenrückversicherung
Europäische ArbeitslosenrückversicherungEurozonen-Reform sollte ein zyklisches Stabilisierungsinstrument enthalten
von Daniela Schwarzer
DGAPkompakt Nr. 26, 25. Oktober 2018, 4 S.
Seit vergangener Woche sorgt der Vorschlag des Bundesfinanzministeriums für eine europäische Arbeitslosenrückversicherung für Kontroversen. Die Rückversicherung wäre ein automatischer Stabilisierungsmechanismus, um konjunkturelle Divergenzen abzufedern. Sie könnte als Teil eines umfassenderen Reformpakets die Stabilität der Währungsunion erhöhen, wenn dieses Solidarität und Eigenverantwortung, Risiko­reduzierung und -teilung sowie Haftung und Kontrolle zwischen den Mitgliedstaaten ausbalanciert.
Drohender US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag
Drohender US-Ausstieg aus dem INF-VertragEuropa braucht eine neue Sicherheitsordnung
von Christian Mölling
DGAPkompakt Nr. 27, 25. Oktober 2018, 5 S.
Die US-Regierung möchte den INF-Vertrag zur Beschränkung von landgestützten Mittelstreckenwaffen verlassen. Die Folgen wird vor allem Europa spüren. Der Ausstieg beschleunigt den Wandel der europäischen Sicherheitsordnung. Denn Russland hat trotz des Vertrages ein nukleares Arsenal aufgebaut, mit dem es heute schnell und massiv den europäischen Kontinent angreifen kann. Deutschland sollte sich für mehr Zusammenhalt in der NATO einsetzen, Russland zur Vertragseinhaltung auffordern und die US-Bedenken aufnehmen.
Experte warnt: Gerät Trump unter Druck, steigt die Kriegsgefahr
USA vor Zwischenwahlen
von Josef Braml
Focus Online, 25. Oktober 2018.
Die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump sind niedrig, Sonderermittler Mueller bringt immer neue Details zur Verstrickung Russlands in die US-Wahlen ans Licht. In seiner Not könnte Trump eine internationale Krise provozieren, um die Reihen zu schließen.
Sebastian Sons: «Saudi-Arabien bleibt problematischer Partner»
von
Saudi-Arabien gerät nach dem Tod von Jamal Kashoggi unter Druck. Bei einer Investorenkonferenz derzeit in Riad wurden trotzdem Geschäfte in Milliardenhöhe abgeschlossen. Im «Tagesgespräch» ordnet der deutsche Saudi-Arabien-Experte Sebastian Sons die Folgen des Falls für das Königreich ein.
Inside Iran
Alte Nation, neue Macht?
von Cornelius Adebahr
Verlag J.H.W. Dietz Nachf., September 2018, ISBN 978-3-8012-0523-2, 248 S.
Iran ist ein faszinierend komplexes Land und Gegenstand der internationalen Politik. Mit Antworten auf zwölf zentrale Fragen vermittelt Cornelius Adebahr grundlegendes Wissen über die Nation, die Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse im Nahen Osten ist. Ob Nuklearprogramm oder Krieg in Syrien, wirtschaftliche Öffnung oder innenpolitische Unterdrückung – er betrachtet die Menschen, das Land und die politische Lage gemeinsam und schafft so ein detailliertes Bild jenseits medialer Schwarz-weiß-Malerei.
Idées reçues sur l’Allemagne
un modèle en question
von Claire Demesmay
Le cavalier bleu, Oktober 2018, EAN: 9791031802855, 200 S., erschienen in französischer Sprache
Deutschland und Frankreich haben bis heute Schlüsselrollen in der Ausgestaltung des europäischen Projekts. Dabei nimmt jeder der Partner den anderen genau in den Blick. Claire Demesmay untersucht die französische Sicht auf Deutschland. In Bezug auf Politik, Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und internationale Beziehungen entsteht so ein aktuelles Bild Deutschlands. Es zu kennen, ist hilfreich in Zeiten, in denen beide Partner gefragt sind, weitreichende europapolitische Vorschläge zu entwickeln.
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