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Ausgewählte Publikationen

Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste BundesregierungStärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
Eine Revolution für Europas Rüstungsindustrie
Eine Revolution für Europas  RüstungsindustrieParis und Berlin wollen gemeinsam ein europäisches Kampfflugzeug entwickeln
von Claudia Major, Christian Mölling
DGAPstandpunkt 6, 14. Juli 2017, 3 S.
Mit einem Paukenschlag haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsch-französische Partnerschaft in der Verteidigung auf die nächste Stufe gehoben, als sie am 13. Juli den Bau eines gemeinsamen Kampfflugzeuges verkündet haben. Dies ist das größte vorstellbare Rüstungsprojekt, das derzeit in Europa möglich ist. Es soll langfristig die aktuellen Kampfflugzeug-Flotten beider Länder ersetzen und ist offen für die Beteiligung anderer, vor allem europäischer Nationen.
Trump’s Fair Trade
Trump’s Fair TradeAber fair für wen?
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
DGAPanalyse 6, Juli 2017, 34 S.
US-Präsident Donald Trump setzt in der Handelspolitik auf strikte Reziprozität im Marktzugang; Messlatte sind bilaterale Handelsbilanzen. Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen dürften somit deutlich schwieriger werden. Daher müssen Deutschland und die EU auch ihre eigenen handelspolitischen Hausaufgaben entlang eines 5-Punkte Plans machen.
Russische Desinformationspolitik verstehen
Ein Gespräch mit Peter Pomerantsev (auf Englisch)
von Juulia Barthel
Peter Pomerantsev spricht darüber, wie sehr Russland auf moderne politische und psychologische Beeinflussung im Ausland setzt. Trotz ähnlicher Ziele unterscheidet sich die heutige russische Vorgehensweise deutlich von der sowjetischer Zeiten, insbesondere durch die technologisch stark veränderte Medienlandschaft. Pomerantsev sieht die unabhängigen Medien in der Pflicht, sich verstärkt mit ihrem Publikum auseinanderzusetzen und so die Öffentlichkeit vor Desinformation und Fake News zu schützen.
Gerissen destruktiv
Gerissen destruktivRussische Einflussnahme im Westlichen Balkan
von Sarah Wohlfeld
Internationale Politik 4, Juli/August 2017, S. 58 - 64
In Bosnien-Herzegowina und im Kosovo schürt russische Propaganda ethnische Spannungen; in Mazedonien und Montenegro werden innenpolitische Konflikte angeheizt, um eine Demokratisierung zu behindern. Dabei kann Russland dem Westlichen Balkan weder Wohlstand noch ein attraktives Gesellschaftsmodell bieten. Das kann nach wie vor nur die EU.
Da waren es schon zwei
Deutschland als europäische Führungsmacht
von Jana Puglierin
Erschienen auf Tagesspiegel Causa, 30. Juni 2017
Um die USA als Führungskraft der westlichen Welt abzulösen, fehlt es Deutschland insbesondere militärisch an Potenzial. Erst der europäische Rahmen ermöglicht es Merkel, international erfolgreiche Führung auszuüben - mit Partnern, allen voran Frankreich.
Mehr vom Gleichen
Die albanische Parlamentswahl wird am politischen Zustand des Landes wohl wenig ändern.
von Sarah Wohlfeld
Gastkommentar, Wiener Zeitung, 21. Juni 2017, S. 2
Deutschland als europäische Führungsmacht
Deutschland als europäische FührungsmachtDie Sicht aus Frankreich, Griechenland und Polen
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold
DGAPanalyse 5, 19. Juni 2017, 13 S.
Gemeinsam mit dem Proeuropäer Emmanuel Macron könnte die Bundesregierung die Situation in der EU stabilisieren und verbessern. Doch um konstruktiv arbeiten zu können, braucht Deutschland größeres Vertrauen vonseiten seiner europäischen Schlüsselpartner. Um den Vorwurf der Dominanz und der Alleingänge zu entkräften, sollte die Bundesregierung nicht nur aktiv Zusammenarbeiten anbieten und ihre Partner stärker aufwerten. Auch wirkliche Kompromisse sind unumgänglich.
Wasser auf Putins Mühlen
„Pluraler Frieden“ als russlandfixierte Ostpolitik
von Stefan Meister
OSTEUROPA, 67. Jg., 3–4/2017, S. 129–133
Matthias Dembinski und Hans-Joachim Spanger verkennen den Charakter des Putin-Systems. Während sie in ihrem Appell zur Dissoziation zwischen dem Westen und Russland mit John Rawls die Anerkennung von Gerechtigkeits- und Ordnungsprinzipien fordern, weigert sich Russlands Führung, die Souveränität der Ukraine oder Georgiens anzuerkennen. Es ist naiv zu glauben, dass sich Russlands Führung durch ein Mitspracherecht und die Anerkennung von Einflusszonen dazu bewegen ließe, nach den Toleranzprinzipien zu handeln.
Angela Merkel spricht das Offenkundige aus: Europa muss sich auf seine eigenen Kräfte besinnen
Angela Merkel spricht das Offenkundige aus: Europa muss sich auf seine eigenen Kräfte besinnen
von Jana Puglierin
The Globe and Mail (Toronto), 31. Mai 2017
Die Rede der Bundeskanzlerin in München signalisiert keine Abkehr von den USA. Als sie sagte, dass die Europäer ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen müssten, plädierte sie vor allem für eine stärkere EU und ein aktiveres Deutschland.
DGAP in den Medien