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Ausgewählte Publikationen

Die Gelbwesten stellen Macrons Glaubwürdigkeit in Frage
Die Gelbwesten stellen Macrons  Glaubwürdigkeit in FrageFrankreich vor der Europawahl
von Claire Demesmay
DGAPstandpunkt 1, 16. Januar 2019, 3 S.
Die tiefe politische Krise, die Frankreich mit der Bewegung der Gelbwesten durchlebt, gefährdet Macrons Strategie. Unter der Flagge des Progressivismus setzt sich Frankreichs Präsident für eine Reformagenda in der Innen- wie auch Europapolitik ein. Mehr denn je braucht er den Erfolg in der EU, um in Frankreich als handlungsfähig wahrgenommen zu werden. Umgekehrt hängt seine Autorität als Ideengeber und Anführer des proeuropäischen Lagers stark von seiner Glaubwürdigkeit im eigenen Land ab.
Ein Europa, das schützt und stärkt – Une Europe qui protège et renforce
Ein Europa, das schützt und stärkt – Une Europe qui protège et renforceEmpfehlungen der Strategiegruppe für deutsch-französische Initiativen in der Europapolitik
von
DGAPbericht, 16. Januar 2019, 11 S.
Die enge Zusammenarbeit in Europa ist wichtig, weil Populisten in allen Mitgliedstaaten die EU angreifen. In Deutschland und Frankreich gibt es unterschiedliche Europa-Vorstellungen, die in kollektiven Denkmustern verankert sind und aus historischen Erfahrungen gespeist werden. Dies führt oft zu Missverständnissen. Um diese aufzulösen, kamen Expert/innen aus beiden Ländern 2018 regelmäßig zusammen. Sie diskutierten kontrovers und erarbeiteten Empfehlungen für Initiativen in drei zentralen Bereichen.
„Informationen lassen sich nicht aufhalten“
„Informationen lassen sich nicht aufhalten“Andrej Soldatow zur Digitalisierung in Russland
von Alena Epifanova
Digitalisierung ist einer der innovativen Wirtschaftsbereiche in Russland, der das intellektuelle Potential des Landes verdeutlicht. Im Vergleich zu Deutschland ist es in russischen Städten oft leichter, Zugang zum Internet zu bekommen. Russland ist eine Vernetzungsgesellschaft, die sozialen Netzwerke boomen. Gleichzeitig versucht der russische Staat, auch diesen Bereich systematisch unter Kontrolle zu bringen, was technisch nicht immer gelingt und zu mehr technologischer Kooperation mit China führt.
Frankreichs Reformdilemma
Frankreichs ReformdilemmaMacron braucht eine neue Strategie und Europas Unterstützung
von Julie Hamann
DGAPstandpunkt 24, 14. Dezember 2018, 3 S.
Innerhalb eines Monats ist aus der gelben Warnweste ein neues Symbol geworden, mit dem sich Bilder von blockierten Straßen, Tränengas und Zerstörung auf den Champs-Elysées verbinden. Die gelbe Weste bedeutet auch einen Wendepunkt in Macrons Präsidentschaft. Unter dem Druck der Proteste versprach er zuletzt schnelle Kurskorrekturen. Um eine weitere Spaltung Frankreichs zu verhindern, muss Macron sein Regierungshandeln grundlegend ändern. Dazu benötigt er auch die Unterstützung seiner europäischen Partner.
Ungewollt zum harten Brexit?
Ungewollt zum harten Brexit?Zerstrittene Lager im britischen Parlament hoffen Blockade für sich zu nutzen – und riskieren damit viel
von Jana Puglierin
DGAPstandpunkt 25, 14. Dezember 2018, 2 S.
Auch nach dem gewonnenen Misstrauensvotum im britischen Parlament hat Theresa May noch keine Mehrheit für ihren Brexit-Deal mit der Europäischen Union, den die EU auf dem Gipfel am Donnerstag erneut bestärkte. Die quer durch die Parteien zerstrittenen Lager spielen auf Zeit, um einen Vorteil für ihr jeweiliges Ziel zu gewinnen – sei es der ausgehandelte Brexit-Deal, ein neues Referendum, Neuwahlen oder der Verbleib in der EU. Gerade dieser Poker vergrößert jedoch die Gefahr eines harten Brexit.
Richtigstellen reicht nicht
Richtigstellen reicht nichtWie die Politik „Fake News“ zum UN-Migrationspakt bekämpfen kann
von Victoria Rietig
DGAPkompakt 31, 6. Dezember 2018, 6 S.
Die seit Wochen andauernde Kritik am UN-Migrationspakt ist faktisch vielfach unbegründet. Dennoch können traditionelle Faktenchecks zum Widerlegen von Gerüchten dazu führen, dass sich diese noch hartnäckiger festsetzen. Zielführender ist ein anderes Narrativ, um die Informationsvermittlung als Grundlage demokratischer Partizipation bei diesem kontroversen Thema zu sichern.
Tornado-Nachfolge und FCAS
Tornado-Nachfolge und FCASDoppelentscheidung konfrontiert Deutschland mit Zielkonflikten
von Torben Schütz, Christian Mölling
DGAPkompakt 32, 6. Dezember 2018, 6 S.
Die Bundesregierung steht in der militärischen Luftfahrt vor zwei wichtigen Entscheidungen: Kurzfristig muss es seine alten „Tornado“-Kampfbomber ersetzen. Auf längere Sicht will Deutschland zudem gemeinsam mit Frankreich das „Future Combat Air Systems“ (FCAS) entwickeln. Beide Beschaffungen entscheiden darüber, welchen Einfluss Berlin auf politische, industrielle, technologische und militärische Entwicklungen in der europäischen und transatlantischen Sicherheit haben wird.
Streit um Meerenge von Kertsch
Streit um Meerenge von KertschOsteuropa-Experte Stefan Meister: "Die russische Seite bereitet die Eskalation systematisch vor"
von
stern.de, 28. November 2018
Eine kleine Meerenge provoziert einen großen Konflikt: Russland und die Ukraine rüsten nach dem Zusammenstoß im Asowschen Meer verbal immer weiter auf. Der Osteuropa-Kenner Stefan Meister erklärt im stern-Interview, wer welche Interessen verfolgt.
Protecting Europe
Protecting EuropeMeeting the EU’s military level of ambition in the context of Brexit
von Douglas Barrie, Ben Barry, Henry Boyd, Marie-Louise Chagnaud, Nick Childs, Bastian Giegerich, Christian Mölling, Torben Schütz
IISS/DGAP Study, 28. November 2018, 44 S.
The ability of the European Union to act in defense, today and in the future, is an important reference point in the discussion relating to strategic autonomy and to the impact of the British exit from the Union (Brexit). The EU has set itself a military level of ambition. This study assesses to what extent the EU is able to fulfil this level of ambition, today and with an outlook towards a 2030 horizon.
« L’armée européenne : un projet prématuré »
von Christian Mölling, Claudia Major
Le Monde, 26. November 2018
Vu d’Allemagne, le projet d’une armée européenne est plutôt bien accueilli. Mais l’enthousiasme qu’il soulève est fondé sur une incompréhension entre Paris et Berlin qui augure mal de son avenir, assurent les chercheurs Claudia Major et Christian Mölling dans une tribune au « Monde ».
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