Publikationen des Programms

USA nach der Wahl: „Politik“ des schwachen Dollar
Nicht die Politik, sondern die amerikanische Notenbank ist künftig entscheidend!
von Josef Braml, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 9, 09. Dezember 2010, 8 S.
Eine Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus, strukturelle Wirtschaftsprobleme und anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, verbunden mit einer Staatsverschuldung von knapp 14 Billionen US-Dollar – keine leichte Ausgangsposition für US-Präsident Obama. Angesichts dieser enormen Schwierigkeiten wird die Bedeutung der US-Notenbank und ihr Einfluss auf die Wirtschaft steigen.
Der Gipfel in Seoul
Nach der Einigung zur IWF-Reform stehen weitere wichtige Entscheidungen auf der Agenda der G20
von Claudia Schmucker
AICGS Advisor, November 2010, 6 S.
Im November 2010 findet in Seoul/Südkorea der erste G20-Gipfel in einem Schwellenland statt. Mit der IWF-Reform hat die G20 bereits ihre Handlungsfähigkeit bewiesen. Wenn sich die G20 aber über die akute Krise hinaus als zentrales Forum für Wirtschafts- und Finanzkooperation etablieren will, muss sie Lösungen für weitere Problemstellungen wie globale Ungleichgewichte erarbeiten und die internationale Finanzmarktreform vorantreiben.
ASEAN plus China: Verliert die EU den Anschluss?
Bilaterale Handelsabkommen der EU auf dem Prüfstand
von Claudia Schmucker, André Schmelzer
DGAPanalyse 3, 13.08.2010, 32 S.
Am 1. Januar 2010 trat die drittgrößte Freihandelszone der Welt zwischen sechs ASEAN-Staaten und China (ACFTA) in Kraft, die neben Zollsenkungen auch partielle Liberalisierungen bei Dienstleistungen und Investitionen vorsieht. ACFTA dürfte zu Wettbewerbsnachteilen für die EU führen. Diese sollte daher mehr Verantwortung im Welthandel übernehmen und sich dafür einsetzen, die WTO wieder zu stärken.
Die Gipfeltreffen der G8 und G20 in Kanada
Große Herausforderungen, geringe Erwartungen
von Claudia Schmucker
DGAPkompakt 3, 16. Juni 2010, 5 S.
Ende Juni 2010 finden in Kanada zwei Gipfel der Staats- und Regierungschefs statt: Am 25. und 26. Juni treffen sich die Chefs der G8-Staaten. Am darauffolgenden Tag versammeln sich die G20. Die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise bergen enorme Herausforderungen. Von beiden Gipfeln sind jedoch keine wegweisenden Entscheidungen zu erwarten, und daher ist vom Gipfelenthusiasmus der letzten Jahre nicht viel übrig geblieben.
Nach der Krise ist vor der Krise
Der G20-Gipfel in Pittsburgh muss für klare Entscheidungen genutzt werden
von Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 8, 18. September 2009, 4 S.
Die Erwartungen an den G20-Gipfel in Pittsburgh sind niedrig, da sich die Wirtschaft langsam erholt und zwischen den Staaten wenig Einigkeit herrscht. Trotzdem muss die Chance genutzt werden, um dringend notwendige Maßnahmen zu beschließen. Über den Gipfel hinaus sollte die G20 in ihrer jetzigen Zusammensetzung erhalten bleiben, um die Reformen der internationalen Finanzarchitektur voranzutreiben.
Handelsohnmacht USA
Ein Plädoyer gegen die Beschleunigung der Doha-Runde
von Josef Braml, Katharina Gnath
DGAPstandpunkt 17, 15. November 2008, 4 S.
Europa kann nach den US-Wahlen keine sofortige Wiederbelebung der multilateralen Doha-Runde erwarten. Die Verhandlungen sind in einer Pattsituation; ihre Wiederbelebung würde einen klaren politischen Willen der wichtigsten Handelsnationen – allen voran den USA – erfordern. Doch der künftige US-Präsident Barack Obama kann diese internationale Führungsrolle nicht übernehmen, weil er mit Blick auf die akute Wirtschaftskrise andere, innenpolitische Wirtschaftsprioritäten setzen wird.
Die Handelspolitik des künftigen US-Präsidenten
Was vom Wahlkampf übrig bleibt
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 5, 06. Mai 2008, 4 S.
Die Handelspolitik ist ein wichtiges Thema in den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008. Obwohl die jeweiligen Positionen stark von der Wahlkampflogik geprägt sind, lassen sich im Zusammenspiel mit den Aussagen vor dem Wahlkampf, der Wahl der Wirtschaftsberater sowie des Wahlverhaltens im Kongress Schlüsse über die zukünftige Handelspolitik der einzelnen Kandidaten ziehen.
Die unbekannte Macht der Staatsfonds
Protektionismus ist die falsche Erwiderung
von Katharina Gnath
DGAPstandpunkt 7, 29. Oktober 2007, 3 S.
Der Schutz einheimischer Industrien vor ausländischen Staatsfonds ist nur dann gerechtfertigt, wenn die nationale Sicherheit und direkte Daseinsvorsorge betroffen sind – industrie- oder standortpolitische Gründe reichen nicht aus. Eine generelle Abwehrhaltung gegenüber internationalem Staatskapital schadet Deutschland langfristig. Dennoch sollte sich die deutsche Regierung weiterhin auf europäischer und internationaler Ebene für mehr Transparenz von Staatsfonds einsetzen.
Der Einsatz ist hoch
Wohlstandsgewinne durch die Doha-Entwicklungsrunde der WTO
von Stormy-Annika Mildner, Claudia Schmucker
DGAPanalyse 1, 26.06.2006, 36 S.
Seit 2001 beraten die WTO-Mitgliedstaaten über ein neues Abkommen zur Reduzierung von Handelshemmnissen. Doch welche Wachstumspotenziale birgt die so genannte Doha-Entwicklungsrunde und vor allem für wen?
dgap info
DGAP in den Medien