Publikationen des Programms

Reform der G20
Reform der G20„Think 20 Network“ gibt Empfehlungen für das Gipfeltreffen 2014 in Australien
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
Think20 Papers 2014, S. 43-48 [Publikation in Englisch]
Als zentrales internationales Forum für wirtschaftliche Koordinierung soll die G20 einen wesentlichen Beitrag zur globalen wirtschaftlichen Stabilität leisten. Im Zentrum steht das Rahmenabkommen für starkes, nachhaltiges und ausgeglichenes Wachstum, in dem sich die G20-Länder verpflichten, ihre Wirtschaftspolitiken stärker aufeinander abzustimmen. Wie das Monitoring verbessert werden kann, dazu machen Katharina Gnath und Claudia Schmucker Vorschläge in ihrem Beitrag zum „Think20 Paper“.
Fünf Jahre G20: Konzentration auf Kernaufgaben!
Fünf Jahre G20: Konzentration auf Kernaufgaben!Um relevant zu bleiben, muss sich die Gruppe auf ihre Rolle als Dialogforum und Agenda-Setter besinnen
von Claudia Schmucker, Katharina Gnath
DGAPkompakt 5, 1. September 2013, 8 S.
Wenn die G20 zu einem jährlichen Fototermin verkommt und thematisch weiter überfrachtet wird, manövriert sie sich in die Bedeutungslosigkeit. Dabei wird sie auch nach der Finanzkrise gebraucht. Nur die G20 bietet den Industrie- und Schwellenländern ein informelles Dialogforum. Auf dem Gipfel in St. Petersburg kann sie ihre herausgehobene Rolle in der globalen Wirtschaftsordnung unter Beweis stellen. Dazu muss aber die Agenda gestrafft und von Einzelinteressen frei gehalten werden.
Mit Investitionen aus der Krise?
Mit Investitionen aus der Krise?Wie öffentliche Investitionsbanken zum Wirtschaftswachstum in Europa beitragen können
von Katharina Ehrhart, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 4, 31. August 2013, 6 S. (in englischer Sprache)
Um aus der Krise zu kommen, muss Europa neue Wege finden, Investitionen und Innovationen zu fördern. Der IWF hat eingeräumt, dass die Wirkung sogenannter „fiskalischer Multiplikatoren“ bislang unterschätzt wurde – und damit die Debatte über die negativen Effekte von Sparmaßnahmen und die Notwendigkeit höherer Staatsausgaben neu entfacht. Einen wichtigen Beitrag zur Investitionsfinanzierung können künftig öffentliche Institute wie die Europäische Investitionsbank leisten, so unsere Autorinnen.
Transatlantische Renaissance?
Transatlantische Renaissance?Deutsch-amerikanische Beziehungen in Obamas zweiter Amtszeit
von Stormy-Annika Mildner, Henning Riecke, Claudia Schmucker
Institut français des relations internationales, Note du Cerfa 104, 25. Juli 2013, 32 S.
Als „Eckstein der Sicherheit und Freiheit der USA“ bezeichnete US-Präsident Obama die Beziehungen seines Landes zu Europa jüngst. Dazu passt, dass Brüssel und Washington sich gerade daran machen, die größte Freihandelszone der Welt zu schaffen. In der Sicherheitspolitik gestaltet sich die Zusammenarbeit allerdings weitaus schwieriger, die Streitthemen werden eher zunehmen: von der Frage militärischer Fähigkeiten über den Antiterrorkampf bis zur Internetüberwachung.
Abkommen mit Nebenwirkungen?
Abkommen mit Nebenwirkungen?EU und USA stehen vor Verhandlungen über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft
von Stormy-Annika Mildner, Claudia Schmucker
SWP-Aktuell 26, 2. Mai 2013, 8 S.
Verhandlungen über eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft sind in greifbare Nähe gerückt, Ziel ist der Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen. Doch eine solches Abkommen birgt für das globale Handelssystem auch Risiken: Die Doha-Runde der WTO könnte geschwächt werden, anderen Handelspartnern der EU und USA drohen Wohlfahrtsverluste. Solche Nebenwirkungen gilt es zu vermeiden. Empfehlungen für eine Handelspartnerschaft, die allen Seiten nützt.
Neue Machtwährungen
Neue MachtwährungenDie Währungspolitik rückt immer stärker ins Zentrum internationaler Auseinandersetzungen
von Josef Braml, Claudia Schmucker
DGAP-Jahresbericht 2013, Mai 2013, S. 26-29
Währungsfragen sind Machtfragen. Doch Regierungen und ihre Notenbanken stecken in einem Dilemma: Einerseits ist ihnen daran gelegen, durch eine lockere Geldpolitik ihre Währungen zu schwächen, um Vorteile beim Export zu erzielen. Andererseits stößt diese Strategie an ihre Grenzen, wenn internationale Marktteilnehmer beginnen, an der Stabilität einer Währung zu zweifeln. Insbesondere die USA gefährden mit ihrer expansiven Geldpolitik das bisherige »exorbitante Privileg« des Dollars.
Ein transatlantisches Handelsabkommen ist überfällig
Ein transatlantisches Handelsabkommen ist überfälligZollabbau würde in beiden Wirtschaftsräumen zu erheblichen Wachstumseffekten führen
von Stormy-Annika Mildner, Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 1, 28. Januar 2013, 3 S.
Seit den 90er Jahren diskutiert, kommt nun endlich Bewegung in das Vorhaben. Anfang Februar will die Arbeitsgruppe unter der Leitung von EU-Handelskommissar Karel de Gucht und seinem US-Amtskollegen Ron Kirk ihre Empfehlungen veröffentlichen und wird sich darin aller Wahrscheinlichkeit nach für die Aufnahme von konkreten Verhandlungen aussprechen.
Deutschland, der IWF und die Griechenland-Hilfe
Deutschland, der IWF und die Griechenland-HilfeDie jüngste Einigung ist nur eine Zwischenlösung – ein weiterer Schuldenschnitt scheint unvermeidbar
von Claudia Schmucker
Fünf Fragen, 29. November 2012
Auch die öffentlichen Gläubiger werden wohl auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. Anders sei das Ziel, auf das die Euro-Finanzminister und der IWF sich nun geeinigt haben – die griechische Staatsschuld bis 2020 auf 124 Prozent zu senken – kaum zu erreichen, sagt DGAP-Wirtschaftsexpertin Claudia Schmucker. Zunächst aber konnte die Bundesregierung einen unpopulären Forderungsverzicht noch vor der Bundestagswahl 2013 abwenden.
Transpazifische Partnerschaft
Transpazifische PartnerschaftDie asiatisch-amerikanischen Verhandlungen kommen nur mühsam voran – und sind keine Gefahr für die EU-Handelspolitik
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner, Marius Kokert
DGAPanalyse 15, 10. Oktober 2012, 24 S.
Für die USA ist es das wichtigste handelspolitische Vorhaben. Die Transpazifische Partnerschaft soll helfen, die US-Exporte anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Gemeinsam mit weiteren asiatischen und amerikanischen Ländern strebt Washington eine umfassende Liberalisierung an. Europäische Sorgen, durch die Hinwendung der USA nach Asien Nachteile zu erleiden, sind dabei unbegründet. Die EU sollte allerdings ihre eigenen Partnerschaften in Asien pflegen, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Entscheidungen für die Eurozone
Entscheidungen für die EurozoneWie sinnvoll sind die Maßnahmen zur Überwindung der Eurokrise?
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 9, 25. September 2012, 6 S.
Anfang November fällt die Troika ihr Urteil über die Reformen in Griechenland. Auch wenn es nicht genügend Fortschritte gibt, sollte Griechenland in der Währungsunion gehalten werden. Ein Austritt könnte zu einem gefährlichen Dominoeffekt in anderen Eurostaaten führen. Eine zentrale Rolle bei der Krisenbewältigung hat die EZB eingenommen: Mit ihrem neuen Anleiheprogramm reagiert sie flexibel und undogmatisch. Dies ist angesichts der Hilflosigkeit anderer europäischer Akteure notwendig.
Ausweg aus der Eurokrise
Ausweg aus der EurokriseDie EU braucht einen Schuldentilgungsfonds
von Marius Kokert
DGAPstandpunkt 3, 18. Juni 2012, 4 S.
Die Parlamentswahl in Griechenland ist überstanden, die befürchteten Turbulenzen an den Märkten sind ausgeblieben. Aber das verschafft Europa nur eine kurze Atempause. Noch hat die EU keine überzeugende Antwort auf ihre Krise gefunden, ein halbherziges Programm zur Linderung der Symptome folgt auf das nächste. Stattdessen wäre es an der Zeit, auf eine umfassende und langfristige Lösung zu setzen. Ein Entwurf dafür liegt mit dem Schuldentilgungspakt längst vor.
Die G20 zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Die G-20-Gruppe hat seit ihrer Gründung nicht viel erreicht. Aber sie soll noch eine Chance bekommen
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
Süddeutsche Zeitung, 4. Juni 2012
Am 18./19. Juni treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20) in Los Cabos, Mexiko. Die Erwartungen an das Treffen sind bereits im Vorfeld gering. Drei Jahre, nachdem sich die Gruppe selbst zum wichtigsten Koordinationsgremium für die Weltwirtschaft erklärt hat – befindet sich die G 20 in einem fundamentalen Dilemma, schreiben die DGAP-Expertinnen Claudia Schmucker und Katharina Gnath in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung.
Wider den Gipfelglanz
Wider den GipfelglanzDie G20 muss den Netzwerkgedanken stärken
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 5, 1. Juni 2012, 6 S.
Die Erwartungen an den G20-Gipfel am 18./19. Juni in Mexiko sind gering, konkrete Ergebnisse wird es kaum geben. Man will zur Überwindung der Eurokrise aufrufen, erneut soll es auch um die Mittelaufstockung des IWF gehen. Die G20 befindet sich in einem Dilemma zwischen dem Wunsch nach medienwirksam inszenierten Gipfeln und dem Anspruch, als globales Lenkungsgremium nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Als gemeinsames Netzwerk der Industrie- und Schwellenländer wird sie aber dringend gebraucht.
G20, IWF und WTO in turbulenten Zeiten
G20, IWF und WTO in turbulenten ZeitenLegitimität und Effektivität auf dem Prüfstand
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
SWP-Studie, März 2012, 37 S.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie wichtig internationale Wirtschaftsgovernance ist. Eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Krise kam der G20 zu, aber auch der Internationale Währungsfonds und die Welthandelsorganisation waren gefordert. Wie gut haben diese Institutionen die Krise gemeistert? Wie ist es um ihre Legitimität, aber auch um ihre Effektivität bestellt? Was können sie tun, um Trägheit und Fragmentierung künftig zu verringern?
Same economic nightmares, different solutions
Same economic nightmares, different solutionsTransatlantic approaches to international macroeconomic policy-making in the face of the crisis
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
AICGS Policy Report 48, Dezember 2011, 34 S.
Makroökonomische Entscheidungen werden zunehmend im Rahmen der G20 und des IWF getroffen. Welche Rolle kommt dem transatlantischen Bündnis zu? Immer deutlicher zeigt sich: Wie sich die globale Finanzkrise bewältigen ließe, darüber sind sich USA und EU keineswegs einig, weder bei der Konjunkturerholung noch bei langfristigen Wachstumsstrategien. Die transatlantische Kooperation sollte daher verbessert werden, etwa durch einen permanenten makroökonomischen Dialog auf höchster politischer Ebene.
Lots of Talk, Little Action?
 Lots of Talk, Little Action? Chances and Impediments for a New EU-U.S. Trade Agenda
von Claudia Schmucker
AICGS Issue Brief 41, 6. Dezember 2011, 8 S.
Das jüngste Treffen des Transatlantischen Wirtschaftsrats (TEC) Ende November brachte zwar einige Fortschritte. Aber der transatlantischen Partnerschaft fehlt es an einer Vision. Die Abschaffung aller Zölle könnte den Wirtschaftsbeziehungen zwischen EU und USA neuen Schwung verleihen. Zusätzlich sollten beide Seiten nun auf der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation im Dezember ein „Doha Light“-Abkommen unterstützen, um die Glaubwürdigkeit der WTO wiederherzustellen.
Die G20 unter französischer Präsidentschaft
von Pascal Kauffmann
DGAPanalyse Frankreich 9, 31. Oktober 2011, 11 S.
Der Gipfel in Cannes bildet den Schlusspunkt der französischen G20-Präsidentschaft. Zu den Prioritäten zählt, das Währungssystem zu stabilisieren und die Finanzmarktregulierung voranzutreiben. Frankreich will den Kampf gegen Steuerparadiese intensivieren. Eigene Akzente möchte die Präsidentschaft zudem mit einer Kontrolle der Rohstoffmärkte und sozialen Themen setzen. Spannungen zwischen Nord- und Südstaaten sind dabei vorprogrammiert, die Größe der G20 erschwert jede Konsensfindung.
Der G20-Gipfel in Cannes im Zeichen der Eurokrise
Der G20-Gipfel in Cannes im Zeichen der EurokriseViele Eigeninteressen, wenig Gemeinsamkeiten
von Claudia Schmucker, Katharina Gnath
DGAPkompakt 9, 20. Oktober 2011, 9 S.
Der Handlungsdruck, unter dem die Staats- und Regierungschefs standen, als sie Anfang November 2011 in Cannes zum G20-Gipfel zusammenkamen, konnte kaum höher sein. Ein möglicher Zahlungsausfall Grie­chenlands beunruhigte Politik und Märkte gleichermaßen. Die Schul­denkrise und ihre Auswirkungen auf Finanzmärkte und Weltkonjunktur dominierten daher die Gipfelagenda. Zwischen USA und Europäern bestanden dabei deutliche Differenzen, wie ein langfristiges Wirtschaftswachstum zu erzielen ist.
Estland und der Euro
Estland und der EuroNicht Blender, sondern Vorbild
von Ulrike Stern
DGAPstandpunkt 2, 16. März 2011, 3 S.
Im Januar 2011 führte Estland als 17. EU-Mitglied den Euro ein. Insgesamt war das kleine Land disziplinierter und erfolgreicher bei der Einhaltung der Konvergenzkriterien als andere Mitglieder des Euroraums. Kritiker sagen, dass die estnische Regierung ihrer Bevölkerung im Namen der Euro-Einführung zu viele Opfer abverlangt hat. Langfristig aber wird dieses konsequente Vorgehen belohnt werden. Das glauben offenbar auch die Bürger und haben in der Parlamentswahl im März die Regierung bestätigt.
USA nach der Wahl: „Politik“ des schwachen Dollar
Nicht die Politik, sondern die amerikanische Notenbank ist künftig entscheidend!
von Josef Braml, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 9, 09. Dezember 2010, 8 S.
Eine Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus, strukturelle Wirtschaftsprobleme und anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, verbunden mit einer Staatsverschuldung von knapp 14 Billionen US-Dollar – keine leichte Ausgangsposition für US-Präsident Obama. Angesichts dieser enormen Schwierigkeiten wird die Bedeutung der US-Notenbank und ihr Einfluss auf die Wirtschaft steigen.
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DGAP in den Medien