Publikationen des Programms

Ein wenig Hoffnung in Zeiten des Handelskrieges
Ein wenig Hoffnung in Zeiten des HandelskriegesG20-Gipfel in Argentinien
von Claudia Schmucker
DGApstandpunkt 22, 15. November 2018, 2 S. Dieser Text ist zuerst im Global Policy Journal auf Englisch erschienen (31.10.2018).
Zehn Jahre nach Gründung der G20 findet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen in Südamerika statt. Die Erwartungen sind hoch. Denn die von den USA gegen China verkündeten Strafzölle und der steigende Protektionismus belasten den Welthandel insgesamt. Die G20 müssen in Buenos Aires trotz scharfer Konfliktlinien eine Form der Verständigung finden. Ansonsten wäre das Staatenbündnis nachhaltig geschwächt.
„Stronger together“
„Stronger together“Im Handelsstreit mit den USA sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam eine europäische Politik vertreten
von Claire Demesmay, Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 14, 18. Mai 2018, 3 S.
Die Europäer agieren im Handelsstreit mit den USA bisher falsch: Statt mit bilateralen Angeboten vorzupreschen, sollten Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Linie finden, damit die EU ihre Macht von 28 Staaten nutzt und mit Washington auf Augenhöhe verhandeln kann. Paris und Berlin können damit beweisen, dass sie Europas gemeinsame Interessen ernst nehmen. Im Gespräch mit Washington sollte es um ein umfassendes Abkommen mit den USA gehen. Dabei sollten auch Handelsungleichgewichte offen angegangen werden.
How Donald Trump drives Europe towards China
von Philipp Liesenhoff
The US under Trump is presenting itself to Europe as a less attractive ally for trade and climate policy, and China as a more attractive one, a German foreign policy expert writes.
Die Risiken des amerikanischen Protektionismus für Europa
von Philipp Liesenhoff
DGAPkompakt 8, 28. März 2018, 9 S.
US-Präsident Trumps Strafzölle sind riskant für Europa, das Welthandelssystem und die Welthandelsorganisation (WTO). Auf europäische Firmen kämen Absatzeinbußen zu, wenn z.B. China Überkapazitäten nach Europa lenkt. Makroökonomisch würde ein Handelskrieg Preise, Wachstum und Finanzstabilität schwächen. Die EU sollte gemeinsam gegen den US-Protektionismus agieren und bereit sein, auch andere Politikfelder für einen Kompromiss zu nutzen. Die Reform der Eurozone drängt, um wirtschaftlich resilient zu sein.
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste BundesregierungStärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
Trump’s Fair Trade
Trump’s Fair TradeAber fair für wen?
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner
DGAPanalyse 6, Juli 2017, 34 S.
US-Präsident Donald Trump setzt in der Handelspolitik auf strikte Reziprozität im Marktzugang; Messlatte sind bilaterale Handelsbilanzen. Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen dürften somit deutlich schwieriger werden. Daher müssen Deutschland und die EU auch ihre eigenen handelspolitischen Hausaufgaben entlang eines 5-Punkte Plans machen.
Dark clouds over free trade in G20
von Claudia Schmucker
First published by Gateway House: Indian Council on Global Relations, 4 April 2017
President Trump’s “America First” rhetoric has eroded support for the commitments that leaders made at previous G20 summits regarding trade: rejecting protectionism and strengthening the multilateral trading system. What implications does this have for global trade? Will the more moderate voices in the administration get heard?
Das neue Misstrauen gegenüber Freihandelsabkommen
Das neue Misstrauen gegenüber FreihandelsabkommenEine effektive EU-Handelspolitik braucht das Vertrauen der Bevölkerung
von Claudia Schmucker
DGAPkompakt 20, 12. Dezember 2016, 6 S.
Die EU läuft Gefahr, ihre handelspolitische Handlungsfähigkeit zu verlieren. Das haben die Debatten um TTIP und CETA gezeigt. Ein Grund für den gesellschaftlichen Widerstand ist ein Vertrauensverlust der Bevölkerung in die EU-Institutionen und in die USA. Vertrauensbildende Maßnahmen sind vonnöten, damit die EU in künftigen Freihandelsverhandlungen glaubwürdig auftreten kann. Dies gilt auch für ihre Verhandlungen mit Japan, Indien, Mexiko und zahlreichen weiteren Staaten.
Brexit changes the EU’s trade dynamics: don’t expect progress
von Claudia Schmucker
Europe's World, Autumn 2016
Once Britain leaves the European Union, there will be consequences for the EU as a trading power. Britain was, in 2015, the world’s fifth-largest economy and Europe’s second-largest. It was tenth-biggest exporter of merchandise, and second-biggest of commercial services.
Worum geht es bei TTIP?
Worum geht es bei TTIP?Eine Bestandsaufnahme jenseits von Pro und Contra
von Claudia Schmucker, Christopher Caceres
Anfang Mai kochte die Kontroverse um die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft durch von Greenpeace veröffentlichte geheime TTIP-Dokumente wieder hoch. Die Texte stellen vor allem Verhandlungspositionen von USA und EU dar. Sie fallen insbesondere in Deutschland auf fruchtbaren Boden: Die Skepsis gegenüber TTIP nimmt weiter zu. Trotz einer Transparenzoffensive der EU-Kommission sind 33 Prozent der Bevölkerung gegen das Abkommen. Kann es wie geplant 2016 abgeschlossen werden?
Minimalkonsens in Nairobi
Minimalkonsens in NairobiEin Scheitern der Doha-Runde gefährdet die WTO
von Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 9, 11. Dezember 2015, 3 S.
Nach vierzehn Jahren Verhandlungen im Rahmen der Doha-Runde ist auch auf der 10. Ministerkonferenz in Nairobi bei den grundlegenden Themen keine Einigung in Sicht. Um ihre handelspolitischen Interessen durchzusetzen, haben sich die großen Handelsnationen bereits mehr und mehr mega-regionalen Abkommen wie TTIP und TPP zugewandt. Doch scheitert die Doha-Runde endgültig, ist auch die WTO als Hüterin des Welthandels in Gefahr.
Indien und der Freihandel
Indien und der FreihandelKeine Öffnung trotz Modis Wirtschaftsreformplan
von Johanna Körnig, Claudia Schmucker
DGAPkompakt 15, 15. Oktober 2015, 3 S.
Anfang Oktober 2015 besuchte Bundeskanzlerin Merkel Indien und setzte sich dafür ein, das Freihandelsabkommen zwischen Indien und der Europäischen Union wieder aufzunehmen. Auch wenn dies gelingen sollte, werden sich die Verhandlungen aufgrund der unterschiedlichen Ambitionen noch lange hinziehen. Die EU muss im Handelsbereich immer berücksichtigen, dass Indien den Schutz seiner Landbevölkerung an erste Stelle setzt und auf der Sonderbehandlung als Entwicklungsland beharrt.
Der Beitrag der G20 zu Wachstum und Global Governance
Der Beitrag der G20 zu Wachstum und Global GovernanceNur durch internationale Themen kann das Forum seine Bedeutung wahren
von Claudia Schmucker
American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University, 1. Juni 2015. (in englischer Sprache)
Die G20 hat sich vom erfolgreichen Krisenforum zum weitgefassteren, themenvorgebenden Lenkungsausschuss entwickelt. Die jüngsten Präsidentschaften Australiens und der Türkei haben die Agenda wieder auf Wachstumsfragen gelenkt; doch der langjährige Streit darüber, wie man Wachstum erreicht, und ein Fokus auf innerstaatlichen Reformverpflichtungen erschweren den Fortschritt. Die G20 sollte sich auf internationale Themen konzentrieren, um in der Wachstumsdebatte einen Mehrwert zu liefern.
TTIP – es geht um Vertrauen
TTIP – es geht um VertrauenWie kann die EU die Unterstützung der Bevölkerung zurückgewinnen?
von Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 3, 2. März 2015, 3 S.
Wird TTIP erfolgreich abgeschlossen, würde der weltweit größte Wirtschaftsraum entstehen. Indes sehen große Teile der Bevölkerung, gerade in Deutschland, ihre Werte und Lebensweisen bedroht: TTIP sei ein „Geheimabkommen“, berücksichtige nur die Interessen der Großkonzerne (und Amerikaner) und hebele geltende europäische Standards u.a. durch geheime Schiedsgerichte aus. Fünf Punkte, wie EU-Kommission und Bundesregierung konkreter gegen diese Befürchtungen und für das Abkommen argumentieren könnten.
Die G20: alternativlos, aber reformbedürftig
Die G20: alternativlos, aber reformbedürftigUm langfristig effektiv zu bleiben, muss die G20 gestärkt werden und sich auf internationale Themen konzentrieren
von Claudia Schmucker, Katharina Gnath
DGAPkompakt 17, 18. Dezember 2014, 5 S.
Unterschiedliche Interessen und Rahmenbedingungen der Mitglieder machen Kompromisse schwierig und die Gipfeltreffen haben ihre Strahlkraft verloren. Die G20 ist jedoch ohne Alternative. Sie bleibt das einzige internationale Forum, das den gleichberechtigten Dialog zwischen wichtigen Industrie- und Schwellenländern ermöglicht.
Group with a Cause
Group with a CauseThere is no alternative to the G20, but it does need reform
von Claudia Schmucker, Katharina Gnath
DGAPkompakt 17, December 18, 2014, 4 pp.
At the moment, there is no alternative to the G20, which remains the only international forum for enabling dialogue on equal terms among both important industrial countries and emerging market economies. But greatly differing interests and circumstances among members make compromise extremely difficult, and the summits have started to lose their luster. If the G20 wants to remain an effective forum, it must be strengthened and should concentrate on international themes.
Keine Angst vor transatlantischem Handelsabkommen!
von Claudia Schmucker
Politisches Feuillleton, Deutschlandradio Kultur, 30.07.2014
Die Bundesregierung prüft derzeit, ob sie im Herbst dem neuen Handelsabkommen der EU mit Kanada zustimmen wird. Das wäre interessant, weil sie dadurch auch Stellung zum Abkommen mit den USA bezieht. Die Ökonomin Claudia Schmucker sieht jedenfalls gute Chancen für transatlantischen Handel.
TTIP: A Chance for Europe
TTIP: A Chance for EuropeThe criticism on TTIP is widespread but is it justified? Explanations of central issues
von Johanna Körnig, Claudia Schmucker
Five Questions, May 2014
The public debate on the Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), currently under negotiation, is heated. Many are publicly expressing their doubts, fears, and mistrust, but only few are voicing their support. Here Johanna Körnig and Claudia Schmucker spotlight some of the controversies, explain the importance of such a trade agreement, and clear up misconceptions.
Schnellspurmandat für Präsident Obama?
Schnellspurmandat für Präsident Obama?Trade Promotion Authority (TPA) und ihre Bedeutung für die US-amerikanische Handelspolitik
von Stormy-Annika Mildner, Julia Howald, Claudia Schmucker
DGAPanalyse 5, 8. Mai 2014, 15 S.
Barack Obama möchte die US-amerikanischen Exporte von 2010 bis 2015 verdoppeln. Ein Ziel hierbei ist der Abschluss von Handelsabkommen mit pazifischen Anrainern (TPP) und mit der EU (TTIP). Um die Verhandlungen voranzutreiben, hat Obama den Kongress wiederholt gebeten, ihm das Handelsmandat TPA zu gewähren. Wie funktioniert TPA, und weshalb ist das Mandat umstritten? Worin bestehen die Verhandlungsziele, und können sie auch ohne TPA erreicht werden?
Reform der G20
Reform der G20„Think 20 Network“ gibt Empfehlungen für das Gipfeltreffen 2014 in Australien
von Katharina Gnath, Claudia Schmucker
Think20 Papers 2014, S. 43-48 [Publikation in Englisch]
Als zentrales internationales Forum für wirtschaftliche Koordinierung soll die G20 einen wesentlichen Beitrag zur globalen wirtschaftlichen Stabilität leisten. Im Zentrum steht das Rahmenabkommen für starkes, nachhaltiges und ausgeglichenes Wachstum, in dem sich die G20-Länder verpflichten, ihre Wirtschaftspolitiken stärker aufeinander abzustimmen. Wie das Monitoring verbessert werden kann, dazu machen Katharina Gnath und Claudia Schmucker Vorschläge in ihrem Beitrag zum „Think20 Paper“.
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