Publikationen des Programms

Geopolitics and Security
Geopolitics and SecurityA New Strategy for the South Caucasus
von
Geopolitics and Security - A New Strategy for the South Caucasus, 2018, 305 pp., ISBN 978-9941-449-93-2
The South Caucasus is a region at the nexus of various economic, political, and energy interests. It is currently witnessing some of the most complex and dangerous events in the world today. It features weak states, direct and proxy wars, and a confluence of great power interests. It is a prism for fundamental challenges to the international system, including separatism, security, energy transit, and infrastructure.
Mind the Gap: How France and Germany Can Spearhead Joint Foreign Policy Initiatives Now
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Laure Delcour, Barbara Kunz, Stefan Meister, Andreas Rinke, Frédéric Charillon
DGAPkompakt 4 (February 2018), 13 pp.
Given the current instability on Europe's borders and uncertainty about the international role of the US under President Trump, it is high time for Franco-German foreign policy initiatives. However, differences between the two, both on policy issues and in their strategic cultures, also limit their cooperation. This study shows how France and Germany can bridge - and exploit - these gaps to facilitate joint initiatives on four key topics: Russia, transatlantic relations, Syria and Turkey.
Beyond ‘pro’ and ‘anti’ Putin
Beyond ‘pro’ and ‘anti’ PutinDebating Russia Policies in France and Germany
von Barbara Kunz
DGAPanalyse 1 (February 2018), 20 pp.
France and Germany are key in shaping European policies toward Russia. However, while the general public is largely skeptical of Vladimir Putin in both countries, the picture is more diverse in the political realm. Whereas Germany remains focused on multilateralism and a rules-based international order, French political parties have been split on Russia. The differences between and within France and Germany impact on Franco-German relations and go beyond the question on how to deal with Russia.
Frankreichs Wirtschaft nach der Wahl
Frankreichs Wirtschaft nach der WahlDie Reformaufgaben der Regierung
von Markus Gabel
DGAPanalyse 7, 26. September 2017, 16 S.
Reformen in Frankreich und Fortschritte auf europäischer Ebene gehören für Emmanuel Macron zusammen. Er hat angekündigt, den Arbeitsmarkt, die Sozialversicherungen und den Bildungsbereich zu reformieren sowie öffentliche Ausgaben zu kürzen und Steuern zu senken. Diese Reformen Frankreichs gelten auch in Deutschland als Voraussetzung, um die EU weiter zu integrieren – etwa durch die Vertiefung der Währungsunion und des Binnenmarkts sowie eine engere Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung.
Ohne Konsens und ohne Widerstand
Ohne Konsens und ohne WiderstandMacrons Arbeitsrechtsreform ist nur ein Etappensieg
von Julie Hamann
DGAPkompakt 8, 11. September 2017, 5 S.
Emmanuel Macron reformiert das französische Arbeitsrecht ohne heftige Gegenreaktionen. Dennoch ist sein Vorgehen problematisch: Immer mehr Franzosen fürchten soziale Einschnitte durch seine liberalen Reformen. Macron muss zeigen, dass er keine Politik vor allem für Privilegierte betreibt. Zudem wird ihm ein Mangel an offener Debatte vorgeworfen. Diese Einsicht scheint im Elysée-Palast anzukommen: Seit Kurzem verändert Macron seine Kommunikation und tritt mehr als Erklärer seiner Politik auf.
Say it with feeling
Germany is Europe’s de facto leader. But it needs to change its style
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold
International Politics and Society, July 21, 2017
Leadership can foster resentment. As Germany has taken a stronger role in responding to the crises gripping Europe, mistrust towards Berlin has increased. Germany’s handling of the refugee and Eurozone crises has not met with universal approval, and some regard the country’s unparalleled influence as part of the problem. Germany shouldn’t give in to calls to step away from the reigns. But it does need to change the way it leads, or risk a further erosion of confidence.
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste BundesregierungStärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
Deutschland als europäische Führungsmacht
Deutschland als europäische FührungsmachtDie Sicht aus Frankreich, Griechenland und Polen
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold
DGAPanalyse 5, 19. Juni 2017, 13 S.
Gemeinsam mit dem Proeuropäer Emmanuel Macron könnte die Bundesregierung die Situation in der EU stabilisieren und verbessern. Doch um konstruktiv arbeiten zu können, braucht Deutschland größeres Vertrauen vonseiten seiner europäischen Schlüsselpartner. Um den Vorwurf der Dominanz und der Alleingänge zu entkräften, sollte die Bundesregierung nicht nur aktiv Zusammenarbeiten anbieten und ihre Partner stärker aufwerten. Auch wirkliche Kompromisse sind unumgänglich.
Die Parlamentswahlen in Frankreich: Keine Nebensache
von Julie Hamann
Bundeszentrale für politische Bildung, 30. Mai 2017, Creative Commons (by-nc-nd/3.0/de/)
Am 11. und 18. Juni werden 577 Abgeordnete in zwei Wahlgängen in das französische Parlament gewählt. Die Parlamentswahlen gelten als entscheidend für den Erfolg des kürzlich gewählten Präsidenten Emmanuel Macron.
Kein Selbstläufer
Kein SelbstläuferWarum Macron nicht wegen, sondern trotz seiner EU-Freundlichkeit gewählt wurde
von Claire Demesmay, Julie Hamann
Internationale Politik und Zeitgeschichte, 8. Mai 2017
Die Wahl Emmanuel Macrons zum neuen Präsidenten Frankreichs ist nicht nur für unser Nachbarland eine gute Nachricht, sondern auch für Deutschland und die deutsch-französische Zusammenarbeit. Denn Macron ist überzeugter Europäer und wünscht sich weitere Integrationsschritte, insbesondere in der Eurozone und der Verteidigungspolitik. Dass er viel von der Kooperation mit Berlin erwartet, ist kein Geheimnis.
Wahrheit und Misstrauen
Eine französische Geschichte
von Claire Demesmay
Artikel aus dem Frankreichwahl-Blog der DGAP, 19. April 2017
Gemeinsamkeiten und Unvereinbares
Gemeinsamkeiten und UnvereinbaresWo die Präsidentschaftskandidaten außenpolitisch stehen
von Claire Demesmay, Julie Hamann, Stefan Meister, Christian Mölling, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Sylke Tempel †
DGAPkompakt 4, 20. April 2017, 11 S.
François Fillon und Benoît Hamon haben zur Wahl von Emmanuel Macron in der Stichwahl aufgerufen, der Linke Jean-Luc Mélenchon hat keine solche Wahlempfehlung ausgesprochen. Ein Vergleich der außenpolitischen Positionen aller Kandidaten zeigt, warum das so ist.
Le Pen oder Macron – Wer siegt in Frankreich?
von Claire Demesmay
Artikel auf Xing.de, 10. April 2017
Am 23. April wählen die Franzosen ihren nächsten Präsidenten. Meinungsforscher sind sich über den Sieger unsicher wie nie. Eins zeigt sich jedoch jetzt schon: Das alte politische System taumelt.
Nukleare Abschreckung und Verteidigungspolitik in Frankreich
Nukleare Abschreckung und Verteidigungspolitik in FrankreichEine symbiotische Beziehung
von Corentin Brustlein
DGAPanalyse 4, 20. März 2017, 11 S.
Als eine der offiziellen Nuklearmächte hält Frankreich auch lange nach Ende des Kalten Krieges an seinem Arsenal zur nuklearen Abschreckung fest, gleichzeitig ist dieses stark geschrumpft. Wie Frankreichs Nuklearwaffen in die Verteidigungspolitik des Landes eingebettet sind, analysiert Corentin Brustlein.
Frankreichs Landwirtschaft in der Krise
Frankreichs Landwirtschaft in der KriseFünf Handlungsempfehlungen zur Umgestaltung
von Marie-Cécile Damave
DGAPanalyse 2, 26. Januar 2017, 9 S.
Frankreich ist zwar Europas führender Agrarproduzent, doch seine Landwirtschaft ist reformbedürftig. Eine der Schwächen ist eine zu niedrige Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere angesichts der Konkurrenz aus Deutschland. Als Teil einer Umstrukturierung müsste die lebensmittelverarbeitende Industrie ausgebaut werden, außerdem sollte der gesamte Landwirtschaftssektor an die Dynamik der Pariser Klimakonferenz anknüpfen. Diese und weitere Empfehlungen gibt die Agraringenieurin Marie-Cécile Damave.
Für eine kooperative Strategie in der Eurozone
Für eine kooperative Strategie in der EurozoneZentrifugale Kräfte bekämpfen
von Jacques Le Cacheux
DGAPanalyse 12, 22. Dezember 2016, 20 S.
Die Eurostaaten driften nach der Staatsschuldenkrise immer weiter auseinander. Vor allem südeuropäische Länder leiden noch immer unter hoher Arbeitslosigkeit und einer sinkenden Beschäftigungsquote. Strukturanpassungsmaßnahmen haben dieser Entwicklung nichts entgegengesetzt sondern sie sogar verschärft. Die EU muss neue Strategien für nachhaltiges Wachstum und eine gesteigerte Arbeitsproduktivität verfolgen.
Der Präsidentschaftswahlkampf hat begonnen
Der Präsidentschaftswahlkampf hat begonnenDie Primaires – die Bedeutung einer neuen Praxis im demokratischen Leben Frankreichs
von Claire Demesmay, Julie Hamann, Sabine Ruß-Sattar
In den großen Parteien Frankreichs haben sich vor der Präsidentschaftswahl sogenannte Primaires – Vorwahlen – etabliert. François Fillon wurde zum Kandidaten der konservativen Républicains gewählt, die Vorwahlen der Sozialisten folgen im Januar 2017. Hintergrund und Bedeutung der Primaires erklärt das Frankreich-Programm der DGAP.
Ein Präsident im Regen
Ein Präsident im RegenFrançois Hollandes Amtszeit
von Claire Demesmay
AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE (APUZ 48/2016)
Zum ersten Mal in der Geschichte Frankreichs verzichtete ein Präsident auf eine zweite Amtszeit. Warum ist François Hollande im linken Lager so umstritten und wurde so schnell so unbeliebt wir keiner seiner Vorgänger? Welche Erwartungen seiner Wählerschaft konnte er erfüllen, welche nicht? Was sind jenseits der Umfragen die politischen Leistungen seiner Präsidentschaft?
Jugendarbeitslosigkeit in Spanien
Jugendarbeitslosigkeit in SpanienWorin die Probleme bestehen und wie sich Lösungsansätze gestalten ließen
von María Ramos, Carlos Victoria
DGAPanalyse 9, 24. November 2016, 12 S. (Englisch)
Spaniens hohe Arbeitslosenquote trifft – zusammen mit Arbeitsplatzunsicherheit – junge Menschen besonders stark. Ihre Möglichkeiten sind so eingeschränkt, dass eine Perspektive in einer umfassenden Umwandlung des Arbeitsmarktes nach dem Muster erfolgreicherer Systeme anderer Länder läge; etwa Deutschlands, wo die allgemeine wie auch die Jugendarbeitslosenquote seit einigen Jahren rückläufig ist.
„Das Volk“ und „Die da oben“
„Das Volk“ und „Die da oben“Misstrauen und Entfremdung in Europa
von Julie Hamann
DGAPkompakt 17, 10. Oktober 2016, 5 S.
Gegen „das System“ und „die Elite“: Selten trat in Europa eine gesellschaftliche Spaltung zwischen Politik und Teilen der Bevölkerung so offen wie derzeit zutage. Populistische Parteien befinden sich im Aufwind, indem sie Politik emotionalisieren und mit Ängsten und Misstrauen Wähler erreichen. Politikverdrossenheit ist kein neues Phänomen – warum äußert sich der Vertrauensverlust in Europa gerade jetzt so stark?
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  • Wie wählt Frankreich? Die DGAP und der Deutsch-französische Zukunftsdialog begleiten den Wahlkampf mit Beobachtungen, Analysen und Meinungen.

 

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