Publikationen des Programms

„Stronger together“
„Stronger together“Im Handelsstreit mit den USA sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam eine europäische Politik vertreten
von Claire Demesmay, Claudia Schmucker
DGApstandpunkt 14, 18. Mai 2018, 3 S.
Die Europäer agieren im Handelsstreit mit den USA bisher falsch: Statt mit bilateralen Angeboten vorzupreschen, sollten Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Linie finden, damit die EU ihre Macht von 28 Staaten nutzt und mit Washington auf Augenhöhe verhandeln kann. Paris und Berlin können damit beweisen, dass sie Europas gemeinsame Interessen ernst nehmen. Im Gespräch mit Washington sollte es um ein umfassendes Abkommen mit den USA gehen. Dabei sollten auch Handelsungleichgewichte offen angegangen werden.
Unruhe im System
Unruhe im SystemSeit Macrons Wahl wandelt sich die französische Parteienlandschaft
von Sabine Ruß-Sattar, Sara Jakob
DGAPanalyse 2, 7. Mai 2018, 8 S., plus Infografik als separater Anhang: Parteien und Bewegungen in Frankreich (Autorin: Nicole Walter)
Seit der Präsidentschaftswahl 2017 kalibrieren sich die französischen Parteien neu. Während sie zuvor klassischen Links-/Rechts-Lagern folgten, entsprechen weder Macrons La République En Marche noch Le Pens Front National dieser Polarisierung. Neue Konfliktlinien, die sich an Identitätsfragen und der Rolle Europas orientieren, prägen zudem die Parteienlandschaft. In Zukunft ist ein Vierer-Szenario von extremer Rechter, moderaten Konservativen, radikalen Linken und sozialliberalen Kräften wahrscheinlich.
Worte und Weltbilder: Außenpolitik und Sprache im Wahlkampf von Emmanuel Macron und Marine Le Pen
von Claire Demesmay, Sabine Ruß-Sattar
Frankreich Jahrbuch 2017, 206 S., VS Verlag für Sozialwissenschaften
Der Beitrag setzt sich mit der gesprochenen Sprache der Finalisten der französischen Präsidentschaftswahl im Feld der Außenpolitik auseinander.
Der gebremste Präsident
Der gebremste PräsidentEin Jahr Macron
von Claire Demesmay, Julie Hamann
DGAPstandpunkt 11, 23. April 2018, 3 S. Der Text erscheint zeitgleich in Internationale Politik und Gesellschaft (IPG).
Vor einem Jahr wurde Emmanuel Macron mit einem ehrgeizigen Reformprogramm gewählt: Innenpolitische Reformen sollen die französische Wirtschaft und das Sozialsystem tiefgreifend ändern; die EU will er in der Verteidigungs-, Währungs- und Migrationspolitik voranbringen. Während Paris die Strukturreformen des französischen Sozial- und Wirtschaftssystems anging, stockt die Europapolitik. Die deutsche Politik verharrt in alten Denkmustern und zögert – obwohl Macron mit seiner Agenda ein hohes Risiko eingeht.
Vorteilhafte Verschiedenheit
Vorteilhafte VerschiedenheitZeit für gemeinsame außenpolitische Initiativen von Frankreich und Deutschland
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Laure Delcour, Barbara Kunz, Stefan Meister, Andreas Rinke, Frédéric Charillon, Laura Lale Kabis-Kechrid, Dorothée Schmid
DGAPkompakt 9, 20. April 2018, 18 S.
Angesichts der beunruhigenden Instabilität an Europas Außengrenzen ist es höchste Zeit für gemeinsame außenpolitische Initiativen von Frankreich und Deutschland – und durch die neue Regierung in Deutschland bietet sich dazu gerade eine gute Gelegenheit. Diese Studie zeigt, wie sich Berlin und Paris bei vier zentralen Themen annähern könnten: Russland, den transatlantischen Beziehungen, Syrien und der Türkei. Beide Länder müssten dazu nur ihre Unterschiede als einen Vorteil begreifen.
Erneuerung des Elysée-Vertrags:
Mehr Substanz in der deutsch-französischen Zusammenarbeit für Europa
von Deutsch-französische Reflexionsgruppe
Der neue Elysée-Vertrag, der 2018 ausgearbeitet wird, ist Teil eines europäischen und internationalen Kontextes, der sich grundlegend von dem vor 55 Jahren unterscheidet. Sein Abschluss wird nur dann einen Mehrwert für die deutsch-französischen Beziehungen und Europa hervorbringen, wenn er über den alten Vertrag hinausgeht. Im Rahmen ihrer siebten Sitzung hat die Deutsch-französische Reflexionsgruppe hierzu eine Reihe von Vorschlägen entwickelt.
Raus aus der Komfortzone
Raus aus der KomfortzoneDeutschland und Frankreich müssen in Europa liefern!
von Claire Demesmay
DGAPstandpunkt 8, 2018, 3 S.
In Paris und Berlin wird derzeit die Wiederbelebung der deutsch-französischen Kooperation beschworen, um auf die vielen Blockaden in der EU zu reagieren. Projekte sind in Vorbereitung, doch bei strittigen Themen – wie die Eurozonen-Reform, die Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Migrations- und Asylpolitik – tun sich beide Länder schwer, ihre Divergenzen zu überwinden. Neben Kompromissen sollten beide Regierungen auch unbequeme und kreative Wege der Kooperation einschlagen.
Mind the Gap
Mind the GapHow France and Germany Can Spearhead Joint Foreign Policy Initiatives Now
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Laure Delcour, Barbara Kunz, Stefan Meister, Andreas Rinke, Frédéric Charillon, Laura Lale Kabis-Kechrid, Dorothée Schmid
DGAPkompakt 4b (April 2018), 16 pp., Updated and extended version
Given the current instability on Europe's borders and uncertainty about the international role of the US under President Trump, it is high time for Franco-German foreign policy initiatives. However, differences between the two, both on policy issues and in their strategic cultures, also limit their cooperation. This study shows how France and Germany can bridge - and exploit - these gaps to facilitate joint initiatives on four key topics: Russia, transatlantic relations, Syria and Turkey.
Beyond ‘pro’ and ‘anti’ Putin
Beyond ‘pro’ and ‘anti’ PutinDebating Russia Policies in France and Germany
von Barbara Kunz
DGAPanalyse 1 (February 2018), 20 pp.
France and Germany are key in shaping European policies toward Russia. However, while the general public is largely skeptical of Vladimir Putin in both countries, the picture is more diverse in the political realm. Whereas Germany remains focused on multilateralism and a rules-based international order, French political parties have been split on Russia. The differences between and within France and Germany impact on Franco-German relations and go beyond the question on how to deal with Russia.
Frankreichs Wirtschaft nach der Wahl
Frankreichs Wirtschaft nach der WahlDie Reformaufgaben der Regierung
von Markus Gabel
DGAPanalyse 7, 26. September 2017, 16 S.
Reformen in Frankreich und Fortschritte auf europäischer Ebene gehören für Emmanuel Macron zusammen. Er hat angekündigt, den Arbeitsmarkt, die Sozialversicherungen und den Bildungsbereich zu reformieren sowie öffentliche Ausgaben zu kürzen und Steuern zu senken. Diese Reformen Frankreichs gelten auch in Deutschland als Voraussetzung, um die EU weiter zu integrieren – etwa durch die Vertiefung der Währungsunion und des Binnenmarkts sowie eine engere Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung.
Ohne Konsens und ohne Widerstand
Ohne Konsens und ohne WiderstandMacrons Arbeitsrechtsreform ist nur ein Etappensieg
von Julie Hamann
DGAPkompakt 8, 11. September 2017, 5 S.
Emmanuel Macron reformiert das französische Arbeitsrecht ohne heftige Gegenreaktionen. Dennoch ist sein Vorgehen problematisch: Immer mehr Franzosen fürchten soziale Einschnitte durch seine liberalen Reformen. Macron muss zeigen, dass er keine Politik vor allem für Privilegierte betreibt. Zudem wird ihm ein Mangel an offener Debatte vorgeworfen. Diese Einsicht scheint im Elysée-Palast anzukommen: Seit Kurzem verändert Macron seine Kommunikation und tritt mehr als Erklärer seiner Politik auf.
Say it with feeling
Germany is Europe’s de facto leader. But it needs to change its style
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold
International Politics and Society, July 21, 2017
Leadership can foster resentment. As Germany has taken a stronger role in responding to the crises gripping Europe, mistrust towards Berlin has increased. Germany’s handling of the refugee and Eurozone crises has not met with universal approval, and some regard the country’s unparalleled influence as part of the problem. Germany shouldn’t give in to calls to step away from the reigns. But it does need to change the way it leads, or risk a further erosion of confidence.
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste BundesregierungStärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
Deutschland als europäische Führungsmacht
Deutschland als europäische FührungsmachtDie Sicht aus Frankreich, Griechenland und Polen
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold
DGAPanalyse 5, 19. Juni 2017, 13 S.
Gemeinsam mit dem Proeuropäer Emmanuel Macron könnte die Bundesregierung die Situation in der EU stabilisieren und verbessern. Doch um konstruktiv arbeiten zu können, braucht Deutschland größeres Vertrauen vonseiten seiner europäischen Schlüsselpartner. Um den Vorwurf der Dominanz und der Alleingänge zu entkräften, sollte die Bundesregierung nicht nur aktiv Zusammenarbeiten anbieten und ihre Partner stärker aufwerten. Auch wirkliche Kompromisse sind unumgänglich.
Die Parlamentswahlen in Frankreich: Keine Nebensache
von Julie Hamann
Bundeszentrale für politische Bildung, 30. Mai 2017, Creative Commons (by-nc-nd/3.0/de/)
Am 11. und 18. Juni werden 577 Abgeordnete in zwei Wahlgängen in das französische Parlament gewählt. Die Parlamentswahlen gelten als entscheidend für den Erfolg des kürzlich gewählten Präsidenten Emmanuel Macron.
Kein Selbstläufer
Kein SelbstläuferWarum Macron nicht wegen, sondern trotz seiner EU-Freundlichkeit gewählt wurde
von Claire Demesmay, Julie Hamann
Internationale Politik und Gesellschaft, 8. Mai 2017
Die Wahl Emmanuel Macrons zum neuen Präsidenten Frankreichs ist nicht nur für unser Nachbarland eine gute Nachricht, sondern auch für Deutschland und die deutsch-französische Zusammenarbeit. Denn Macron ist überzeugter Europäer und wünscht sich weitere Integrationsschritte, insbesondere in der Eurozone und der Verteidigungspolitik. Dass er viel von der Kooperation mit Berlin erwartet, ist kein Geheimnis.
Wahrheit und Misstrauen
Eine französische Geschichte
von Claire Demesmay
Artikel aus dem Frankreichwahl-Blog der DGAP, 19. April 2017
Gemeinsamkeiten und Unvereinbares
Gemeinsamkeiten und UnvereinbaresWo die Präsidentschaftskandidaten außenpolitisch stehen
von Claire Demesmay, Julie Hamann, Stefan Meister, Christian Mölling, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Sylke Tempel †
DGAPkompakt 4, 20. April 2017, 11 S.
François Fillon und Benoît Hamon haben zur Wahl von Emmanuel Macron in der Stichwahl aufgerufen, der Linke Jean-Luc Mélenchon hat keine solche Wahlempfehlung ausgesprochen. Ein Vergleich der außenpolitischen Positionen aller Kandidaten zeigt, warum das so ist.
Le Pen oder Macron – Wer siegt in Frankreich?
von Claire Demesmay
Artikel auf Xing.de, 10. April 2017
Am 23. April wählen die Franzosen ihren nächsten Präsidenten. Meinungsforscher sind sich über den Sieger unsicher wie nie. Eins zeigt sich jedoch jetzt schon: Das alte politische System taumelt.
Nukleare Abschreckung und Verteidigungspolitik in Frankreich
Nukleare Abschreckung und Verteidigungspolitik in FrankreichEine symbiotische Beziehung
von Corentin Brustlein
DGAPanalyse 4, 20. März 2017, 11 S.
Als eine der offiziellen Nuklearmächte hält Frankreich auch lange nach Ende des Kalten Krieges an seinem Arsenal zur nuklearen Abschreckung fest, gleichzeitig ist dieses stark geschrumpft. Wie Frankreichs Nuklearwaffen in die Verteidigungspolitik des Landes eingebettet sind, analysiert Corentin Brustlein.

Frankreich-Blog

  • Wie wählt Frankreich? Die DGAP und der Deutsch-französische Zukunftsdialog begleiten den Wahlkampf mit Beobachtungen, Analysen und Meinungen.

 

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