Vernetzte Diplomatie

Die Internationale Diplomatenausbildung des Auswärtigen Amts heißt jährlich etwa 300 junge Diplomatinnen und Diplomaten aus aller Welt in Berlin willkommen, um ihnen den Aufbau eines Netzwerks untereinander und in Deutschland zu ermöglichen und das Verständnis der außen- und europapolitischen Prioritäten Deutschlands zu fördern. Gleichzeitig werden für eine globale Kooperation unabdingbare Sozialkompetenzen vermittelt. Mit dem Ziel, langfristig einen erfolgreichen internationalen Dialog zu führen und so zur Sicherung des Friedens und der Achtung der Menschenrechte beizutragen, bearbeiten die Programme ein breites Themenspektrum und halten das Alumni-Netzwerk nach dem Abschluss der Lehrgänge lebendig. Im Sinne der „vernetzten Diplomatie“ werden die dazu entwickelten Instrumente für andere international ausgerichtete Netzwerke von Stiftungen, Think-Tanks, NROs und anderen Ressorts geöffnet, sodass Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Kreativität zusammenbringen und teilen können. Als langjähriger und bewährter Partner des Auswärtigen Amts ist die DGAP für die Koordinierung dieser Netzwerke zuständig. Zu deren Instrumenten zählen Veranstaltungen im In- und Ausland (Fortbildungen, Netzwerktreffen, kulturelle Veranstaltungen, Angebote im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“) sowie technisch-logistische Werkzeuge für die Zusammenarbeit bei der Veranstaltungsplanung und dem Datenmanagement.

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