TRAIN-Programm

Förderung des nationalen und europäischen Policy-Dialogs von Think-Tanks im Westlichen Balkan

Die Staaten des Westlichen Balkans streben eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union an. Bis zu ihrem Beitritt gilt es jedoch im Rahmen des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses mit der EU eine umfangreiche und ambitionierte Reformagenda zu bewältigen: von der Erfüllung der politischen und wirtschaftlichen Kriterien bis zur Übernahme von rund 100 000 Seiten Acquis communautaire.

Den Think-Tanks und unabhängigen Politikforschungsinstituten der Region kommt in der Unterstützung, aber auch in der kritischen Analyse dieses umfassenden Transformationsprozesses eine zentrale Rolle zu.

Mit dem Ziel, den politischen Dialog zwischen Think-Tanks und politischen Akteuren im Westlichen Balkan zu fördern, bietet das TRAIN-Programm (Think Tanks Providing Research and Advice through Interaction and Networking) Instituten aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien Möglichkeiten der Weiterbildung und der Vernetzung.

In einer Reihe von Seminaren können sich die Teilnehmer mit der Konzeption von Policy Papieren und Kommunikationsstrategien auseinandersetzen und Erfahrungen austauschen. Im Anschluss haben die teilnehmenden Think-Tanks Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse mit Entscheidungsträgern in Brüssel sowie auf nationaler Ebene zu diskutieren.

Zur Ausschreibung TRAIN 2017 (Geschlossen)

Das TRAIN-Programm wird vom Auswärtigen Amt (Stabilitätspakt für Südosteuropa) gefördert und von der DGAP durchgeführt.

TRAIN 2016 - Sammlung von Policy Papers

Ansprechpartner

  • Sarah Wohlfeld

    Sarah Wohlfeld

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen
    Tel.: +49 (0)30 25 42 31-44
    Fax: +49 (0)30 25 42 31-16
    wohlfeld@dgap.org

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