TRAIN-Programm

Förderung des nationalen und europäischen Policy-Dialogs von Think-Tanks im Westlichen Balkan

Die Staaten des Westlichen Balkans streben eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union an. Bis zu ihrem Beitritt gilt es jedoch im Rahmen des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses mit der EU eine umfangreiche und ambitionierte Reformagenda zu bewältigen: von der Erfüllung der politischen und wirtschaftlichen Kriterien bis zur Übernahme von rund 100 000 Seiten Acquis communautaire.

Den Think-Tanks und unabhängigen Politikforschungsinstituten der Region kommt in der Unterstützung, aber auch in der kritischen Analyse dieses umfassenden Transformationsprozesses eine zentrale Rolle zu.

Mit dem Ziel, den politischen Dialog zwischen Think-Tanks und politischen Akteuren im Westlichen Balkan zu fördern, bietet das TRAIN-Programm (Think Tanks Providing Research and Advice through Interaction and Networking) Instituten aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien Möglichkeiten der Weiterbildung und der Vernetzung.

In einer Reihe von Seminaren können sich die Teilnehmer mit der Konzeption von Policy Papieren und Kommunikationsstrategien auseinandersetzen und Erfahrungen austauschen. Im Anschluss haben die teilnehmenden Think-Tanks Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse mit Entscheidungsträgern in Brüssel sowie auf nationaler Ebene zu diskutieren.

Das TRAIN-Programm wird vom Auswärtigen Amt (Stabilitätspakt für Südosteuropa) gefördert und von der DGAP durchgeführt.

TRAIN 2017 - Sammlung von Policy Papers

TRAIN 2018: Strategic Foresight

Im Programmjahr 2018 arbeiten zwölf ausgewählte TRAIN-Alumni gemeinsam mit drei Experten aus den EU-Mitgliedstaaten in einem Strategic Foresight-Prozess zur Zukunft der EU-Integration des Westlichen Balkans. In Workshops in Berlin, Belgrad und Brüssel entwickeln die Forscher Szenarien für die Region und leiten daraus Ideen und Empfehlungen für die EU-Erweiterungspolitik ab. Die Ergebnisse werden mit EU-Entscheidungsträgern diskutiert und in einer Publikation zusammengefasst. Der Prozess wird methodisch von Foresight Intelligence begleitet.

Ansprechpartner

  • Sarah Wohlfeld

    Sarah Wohlfeld

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen
    Tel.: +49 (0)30 25 42 31-44
    Fax: +49 (0)30 25 42 31-16
    wohlfeld@dgap.org

  • Frauke Seebass

    Frauke Seebass

    Projektassistentin, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen
    Tel.: +49 (0)30 25 42 31-44
    Fax: +49 (0)30 25 42 31-16
    seebass@dgap.org

dgap info
DGAP in den Medien