Zur Zukunft von Schengen

Für die Welt kommentiert Jana Puglierin die Praxistauglichkeit von Schengen und erklärt, wie es verbessert werden kann.

5. January 2017 - 0:00

Kategorie: Bilaterale und multilaterale Abkommen, Europa

Das Schengen-Abkommen des freien Personenverkehrs ist in seiner ursprünglichen Form in Gefahr. Dies verdeutlicht Jana Puglierin: „Wenn die Schengenstaaten die Schwächen, mit denen Schengen konzipiert wurde, nicht entschieden angehen, dann könnte Schengen so massiv unter Druck geraten, dass es das Abkommen de facto nicht mehr gibt.“ Aber Puglierin gibt auch Verbesserungsvorschläge, wie der freie Personenverkehr innerhalb der EU funktionieren kann.

Grundsätzlich müsse der Schutz der EU-Außengrenzen gesichert werden. Das bedeutet, dass Länder wie Griechenland oder Italien akzeptieren müssten, dass europäische Grenzschützer ihre Grenzen kontrollieren. Zudem Puglierin nennt Puglierin als weitere Änderungsvorschläge die Aufwertung der europäischen Polizeibehörde Europol und eine Verbesserung des Informationsflusses im Schengen-Raum. Außerdem sei laut Puglierin eine gemeinsame europäische Asyl- und Einwanderungspolitik nötig. „Um Schengen wieder praktikabel zu machen, müssten die EU-Mitglieder große Integrationsschritte machen“, so Puglierin.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel oder auf Seite 8 in der Prinausgabe des 4. Januar 2017.

 
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