Konzeptionelles Umdenken in der Verteidigungspolitik

Svenja Sinjen erklärt die Wichtigkeit von konzeptionellem und gesellschaftlichem Umdenken in der Sicherheitspolitik.

7. February 2017 - 0:00

Kategorie: Sicherheitspolitik, Vereinigte Staaten von Amerika, Deutschland, Europa

Seit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA postulieren die Europäer, dass sie mehr Verantwortung für Ihre Sicherheit übernehmen müssen. Das Thema Rüstung spielt dabei immer wieder eine wichtige Rolle. Svenja Sinjen betont im Interview mit Focus Online, dass gerade die deutsche Verteidigungspolitik konzeptionell Umdenken müsse.

Spätestens seit der Annexion der Krim sei klar, dass die Abschreckung gegenüber Russland erheblich gestärkt werden müsse. „Das bedeutet aber nicht nur, aufzurüsten: Wir müssen in der Lage sein, einen entsprechenden Krieg führen zu können“, so Sinjen.

Das erfordere auch ein gesellschaftliches Umdenken, erklärt Sinjen: „Der Bevölkerung die Notwendigkeit einer Aufrüstung zu erklären, halte ich für eine der wichtigsten Aufgaben der politischen Führung der nächsten Zeit.“ Das mache Europa und Deutschland auch ein Stück unabhängiger von politischen Kurskorrekturen der USA: „Warum sollten die Amerikaner mehr Interesse an unserer Sicherheit haben als wir? Unsere Investition in Verteidigung ist auch Ausdruck, wie wichtig uns Verteidigung ist“, sagt Sinjen.

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