Keine Beendigung der russischen Destabilisierungspolitik in der Ukraine in Sicht

18. December 2017 - 0:00

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Wilfried Jilge, Ukraine-Experte der DGAP, kommentierte in einem Interview mit der Deutschen Welle die geschichtspolitischen Ausführungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zum russisch-ukrainischen Verhältnis auf dessen Jahrespressekonferenz. Auf dieser konstatierte der russische Präsident in Bezug auf Russen und Ukrainer, dass sie denselben Ursprung in der Kiewer Rus hätten und daher in gewisser Weise zusammen gehörten.

Dazu Wilfried Jilge: „Putin hat mit diesen historischen Ausführungen und vor allem mit seinen Aussagen, dass Ukrainer und Russen ein Volk seien, zu verstehen gegeben, dass er die Ukraine als Teil der Einflusssphäre Russlands betrachtet. Das bedeutet, dass Beobachter und Politiker davon ausgehen müssen, dass Putin derzeit keine Absicht hat, die Politik der Destabilisierung in der Ukraine aufzugeben.“

Den kompletten Beitrag „Show eines autoritären Regimes – Experten zur Pressekonferenz Putins“ (auf Russisch) sehen Sie auf der Webseite der Deutschen Welle.

 

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