Intelligent verteidigen

Christian Mölling geht in der Süddeutschen Zeitung auf das von den USA geforderte Zwei-Prozent-Ziel ein.

22. February 2017 - 0:00

Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Vereinigte Staaten von Amerika, Deutschland, Europa

Die USA erwarten, dass die Europäer zukünftig mehr für ihre Verteidigung ausgeben. Konkret sollen zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung investiert werden. Christian Mölling erklärt, dass dies rein analytisch Unsinn ist: „Es misst nur, was Staaten für ihre Armeen ausgeben, aber nicht, wie viel Schlagkraft sie dafür bekommen.“ Aber obwohl diese zwei Prozent unsinnig sein mögen, müsse Europa liefern.

Mölling rät, dass die Europäer europäisch und gemeinsam denken sollten und dabei „nicht ihren nationalen Träumen nachhängen.“ Es gelte, das Geld besser zu investieren. Mölling schlägt vor, dass der Ausgabenplan Ergebnisziele festlegen könnte. Dabei könnten die Staaten Ausgaben auf die zwei Prozent anrechnen lassen, die dazu dienen, notwendige Fähigkeiten zu erwerben und deren Erhaltung zu sichern. Weiterhin sollten die Ziele laut Mölling „multinational, also gemeinsam durch mehrere Staaten, erreichbar sein und damit einen Anreiz für Kooperation setzen.“

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