Giftgas als Drohkulisse

DGAP-Experte Braml: Washington hat wenig Interesse an Syrien-Intervention

24. August 2012 - 0:00

Kategorie: Sicherheitspolitik, Militärökonomie, Verteidigungspolitik, Vereinigte Staaten von Amerika, Syrien

Beim Wahlkampf in den USA sei derzeit kein Blumentopf mit einem militärischen Engagement in Syrien zu gewinnen, sagt USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Der „militärische Fußabdruck" der Amerikaner müsse schon aufgrund einer desolaten Haushaltslage verkleinert werden.

„Obama hat zu Recht gesagt: Die größte sicherheitspolitische Bedrohung Amerikas sind nicht Terroristen und die Schurkenstaaten, sondern die eigene wirtschaftliche Schwäche. Hier muss Obama einiges tun, nicht zuletzt auch, um seine Wahlen zu gewinnen", sagt Josef Braml im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. 

Das Interview lesen Sie auf dradio.de. Weitere Artikel mit Josef Braml erschienen u.a. in der Offenbacher Post und im Greenpeace Magazin.

 

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