Der Iran ist fragiler als es scheint

Bei Deutschlandfunk bilanziert Ali Fathollah-Nejad die Präsidentschaft von Hassan Rohani und fordert einen Kurswechsel.

18. May 2017 - 0:00

Kategorie: Wahlen, Iran

Laut Ali Fathollah-Nejad habe die von Deutschland betriebene Strategie "Wandel durch Handel" im Iran keine Wirkung gezeigt. Die europäische Annäherungspolitik, Räume für die iranische Zivilgesellschaft zum Westen zu öffnen, hätte nicht die erhofften Erfolge mit sich gebracht.

Die Menschenrechtssituation habe sich verschlimmert. Es herrscht hohe Jugendarbeitslosigkeit, Armut und die Anhäufung immensen Reichtums durch Wenige und politische Unmündigkeit des Großteils der Bevölkerung. „Das Potenzial für Unruhen und Aufstände ist gegeben“, so Fathollah-Nejad. Er schlägt vor, dass sich Deutschland für eine gemeinsame europäische Iran-Politik einsetzt, „die universellen Prinzipien statt kurzfristiger Wirtschaftsinteressen der Mitgliedsstaaten verpflichtet“ sei.

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