Comeback der Hardliner?

Im Interview mit dem Deutschlandfunk erklärt Ali Fathollah-Nejad die politische Lage im Iran vor der Präsidentenwahl.

13. May 2017 - 0:00

Kategorie: Wahlen, Iran

Im Iran findet am 19. Mai die Präsidentschaftswahl statt. Das Land sei geprägt von großer sozialer Ungleichheit und Jugendarbeitslosigkeit. Es sei laut Ali Fathollah-Nejad ungewiss, ob der aktuelle Amtsinhaber Hassan Rohani wieder gewählt werde, auch wenn er den Atom-Deal vorzuweisen habe. Es sei falsch, ihn als Reformer zu betiteln, da er nicht zu den reformistischen Kräften gehöre.

Fathollah-Nejad erläutert, dass es im Iran eine ausschließlich islamistische politische Elite gebe. Die anderen politischen Kulturen des Landes seien nach der Revolution ausgesiebt worden und hätten auch politische Repressionen ertragen müssen. Deshalb gebe es unterschiedliche Fraktionen innerhalb dieser ausschließlich islamistischen Elite – von Reformisten-Kräften über konservative Kräfte bis hin zu fundamentalistischen Kräften.

Lesen Sie hier den vollständigen.

Weitere Kommentare von Ali Fathollah-Nejad zu diesem Thema finden Sie bei der Neuen Züricher Zeitung.

 
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