Julian Rappold

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Alfred von Oppenheim-Zentrum für europäische Zukunftsfragen

Fachgebiete

  • Europäische Integration
  • Deutsche Europapolitik
  • Südeuropa

Sprachen 

Englisch, Französisch

Kontakt

Tel.: +49 (0)30 25 42 31-75
Fax: +49 (0)30 25 42 31-16
E-Mail: rappold@dgap.org

Julian Rappold ist seit April 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Alfred von Oppenheim-Zentrum der DGAP, für das er bereits von Mai 2011 bis März 2017 tätig war. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Themen europäische Integration, deutsche Europapolitik und Südeuropa.

Zuvor leitete Julian Rappold von April 2017 an das Projekt „Connecting Europe“, eine gemeinsame Initiative des European Policy Centre (EPC) und der Stiftung Mercator, für die er zudem Senior Policy Analyst war. Zwischen 2015 und 2017 war er außerdem Associate Researcher für das European Council on Foreign Relations (ECFR). Erste Arbeitserfahrung sammelte er im Europäischen Parlament und im Staatsministerium Baden-Württemberg.

Julian Rappold studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg, der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster und am Institut d’Études Politiques in Lyon. Seinen Master of Arts in European Studies erhielt er von der University of Bath und der Humboldt- sowie der Freien Universität Berlin.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Königsweg zur Präsidentenkür
Nur ein Spitzenkandidat sollte Kommissionspräsident werden
von Julian Rappold, Jana Puglierin
DGAPstandpunkt 16, 2019, 3 S.
Königsweg zur Präsidentenkür
Nach der Europawahl kämpfen das Europäische Parlament und der Europäische Rat um die Deutungshoheit über die Ernennung des zukünftigen EU-Kommissionspräsidenten. Während das Europäische Parlament den Spitzenkandidaten-Prozess endgültig etablieren möchte, regt sich Widerstand im Europäischen Rat. Beide Institutionen müssen rasch einen gesichtswahrenden Kompromiss finden, um ein langwieriges Tauziehen zu vermeiden. Dies wird nicht ohne einen der Spitzenkandidaten gehen – im weitesten Sinne.
Looking beyond Sibiu
EU cooperation can move forward – flexibly
von Julian Rappold, Daniela Schwarzer
DGAPstandpunkt 14, 7. Mai 2019, 3 S.
Looking beyond Sibiu
Das Treffen des Europäischen Rates in Sibiu sollte eigentlich die Europäische Union stärken, die in zwei Wochen an die Wahlurnen geht und zu diesem Zeitpunkt ursprünglich bereits den Brexit vollzogen zu haben dachte. Die Mitgliedsstaaten sind jedoch zerstritten und zögern vor nennenswerten Verpflichtungen für die Zukunft der EU zurück, obwohl die Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger zur EU steigt. Der Gipfel spiegelt den Zustand der EU, muss aber nicht ihre Zukunft nach der Wahl bestimmen.
Kategorie: Europäische Union, Wahlen
Deutschland als europäische Führungsmacht
Die Sicht aus Frankreich, Griechenland und Polen
von Claire Demesmay, Jana Puglierin, Julian Rappold
DGAPanalyse 5, 19. Juni 2017, 13 S.
Deutschland als europäische Führungsmacht
Gemeinsam mit dem Proeuropäer Emmanuel Macron könnte die Bundesregierung die Situation in der EU stabilisieren und verbessern. Doch um konstruktiv arbeiten zu können, braucht Deutschland größeres Vertrauen vonseiten seiner europäischen Schlüsselpartner. Um den Vorwurf der Dominanz und der Alleingänge zu entkräften, sollte die Bundesregierung nicht nur aktiv Zusammenarbeiten anbieten und ihre Partner stärker aufwerten. Auch wirkliche Kompromisse sind unumgänglich.
Kategorie: Europäische Union, Deutschland
Einheit in Vielfalt
von Jana Puglierin, Julian Rappold
Deutschland.de, 20. März 2017
Weshalb die Außen- und Sicherheitspolitik als „Kitt“ der Europäischen Union wirken könnte, erläutern die Politikwissenschaftler Jana Puglierin und Julian Rappold.
Kategorie: Europäische Union, Sicherheitspolitik, Integration
Not in Party Mood
von Julian Rappold
Heinrich Böll Stiftung European Union, December 14, 2016
In the weekend of 9 and 10 December, the European Union celebrated the 25th anniversary of the Maastricht Treaty. But European leaders and their citizens seemed not to be in the mood to party as the celebrations went largely unnoticed by the general public.
Italien vor dem Stresstest
von Julian Rappold
DGAPstandpunkt 11, 6. Dezember 2016, 2 S.
Italien vor dem Stresstest
Das Nein der Italiener beim Verfassungsreferendum sollte weder als Nein zum Euro noch als Nein zur EU gewertet werden. Kurzfristig stellt Italien zwar kein Risiko für die Eurozone und die gesamte EU dar, doch der wirkliche Stresstest steht Italien und der EU erst noch bevor – falls die politische Instabilität im Land anhält und mittelfristig auf Schocks im italienischen Bankensektor trifft.
Kategorie: Europäische Union, Italien
Der Brexit und das EU-Machtgefüge
Wie wirkt sich das britische Votum auf die EU und ihr Gewicht in der Welt aus?
von Claire Demesmay, Stefan Meister, Jana Puglierin, Julian Rappold, Henning Riecke, Eberhard Sandschneider, Gereon Schuch
Der Brexit und das EU-Machtgefüge
Die Entscheidung für einen Brexit hat das Vereinigte Königreich tief erschüttert: Seit Bekanntgabe des Ergebnisses zerfleischen sich die politischen Eliten. Das britische Pfund stürzte auf ein historisches Tief. Das Königreich droht in seine Einzelteile zu zerfallen. Aber welche mittel- und langfristigen Folgen hat der Brexit über die Grenzen des Vereinigten Königreichs hinaus? Wie verändert der Entscheid die Machtverteilung in der EU, und wie ihr Gewicht in der Welt?
Kategorie: Europäische Union, Vereinigtes Königreich
Ruhig bleiben und weitermachen. Aber wie?
von Jana Puglierin, Julian Rappold
DGAPstandpunkt 5, 27. Juni 2016, 3 S.
Ruhig bleiben und weitermachen. Aber wie?
Die britische Entscheidung, die Europäische Union infolge eines Volksentscheids zu verlassen, ist nicht zwangsläufig der Anfang vom Ende der EU. Die Bundeskanzlerin warnte davor, schnelle und einfache Schlüsse aus dem Ergebnis zu ziehen, und rief dazu auf, Ruhe und Besonnenheit walten zu lassen. „Keep calm and carry on“ heißt ein geflügeltes Wort der Briten – ruhig bleiben und weitermachen. Wie kann dieses Weitermachen aussehen, wenn die EU hier vor einem zweifachen Dilemma steht?
Kategorie: Europäische Union, Vereinigtes Königreich
Kooperation statt Konflikt
Die Mitgliedstaaten müssen die Negativspirale des Misstrauens durchbrechen
von Julian Rappold
Tagesspiegel-Debattenportal Causa, 18. Dezember 2015
Kooperation statt Konflikt
Die europäischen Staaten sind längst zu eng miteinander verwoben, als dass es einen Weg zurück ohne Schaden gäbe. Eine schleichende Desintegration hätte verheerende Folgen. Deshalb müssen sie sich auf die Solidarität besinnen – so schwierig das politisch erscheinen mag.
Kategorie: Europäische Union
Auf der Suche nach Alternativen
Griechenland zwischen Europa-Frust und russischer Versuchung
von Julian Rappold
DGAPkompakt 13, 17. September 2015, 8 S.
Auf der Suche nach Alternativen
Durch die Schuldenkrise hat die EU in Griechenland an Ansehen eingebüßt. Als Alternative zum „Brüsseler Spardiktat“ kam Russland ins Spiel – doch Moskau kann und will gar keine finanzielle Unterstützung bieten. Auch aus griechischer Perspektive wäre eine Umkehr der EU- und NATO-Einbettung schwierig. Dennoch sollte die EU Russlands Einfluss ernst nehmen: Nur wenn sie ihr Versprechen auf Solidarität und Wohlstand erneuert, kann sie einziger Anziehungspunkt für Griechenland bleiben.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Griechenland
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