Dr. Cornelius Adebahr

Associate Fellow, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

Fachgebiete

  • Europäische Union
  • EU-Außenpolitik, Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik
  • EU-Erweiterung, Europäische Nachbarschaftspolitik
  • Südosteuropa
  • Transatlantische Beziehungen
  • Iran

Sprachen

Englisch, Französisch, Spanisch

Kontakt

E-Mail: adebahr@af.dgap.org

Dr. Cornelius Adebahr ist selbständiger Politikberater und Analyst in Berlin, wo er zu europäischen und globalen Fragestellungen arbeitet und Bürgerdialog über Außenpolitik fördert. Er ist seit Anfang 2006 am Forschungsinstitut der DGAP tätig und lebte zwischen 2011 und 2016 erst in Teheran, anschließend in Washington, DC. Er ist der Autor von “Europe and Iran: The Nuclear Deal and Beyond” (Routledge 2017) und “Inside Iran: Alte Nation, Neue Macht?“ (Dietz 2018).

Cornelius ist Fellow bei Carnegie Europe in Brüssel und an der Hertie School of Governance in Berlin. Seit 2005 hat er als Lehrbeauftragter an internationalen Universitäten unterrichtet, darunter der Willy Brandt School of Public Policy in Erfurt, der Fakultät für Weltstudien der Universität Teheran und der School of Foreign Service der Georgetown University. Er ist außerdem Mitglied des Team Europe, einem Expertennetzwerk der Europäischen Kommission, und war Stipendiat des Stiftungskollegs für Internationale Aufgaben der Robert Bosch Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes (2002/2003).

Er studierte Politikwissenschaft, Philosophie, Öffentliches Recht und Internationale Wirtschaft in Tübingen, Paris und an der Freien Universität Berlin, wo er 2001 seinen Abschluss als Diplom-Politologe erwarb und 2008 zum Dr. rer. pol. promoviert wurde.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Die selbst verschuldeten Fesseln der Finanzmärkte ablegen
Welche Lehren aufgeklärte Politik aus der Eurokrise ziehen sollte
von Cornelius Adebahr
DGAPkompakt 4, 17. Juni 2010, 4 S.
Die Eurokrise ist noch lange nicht überwunden. Auf dem Sommergipfel 2010 wollen die EU-Chefs vor allem mit zwei Maßnahmen die Krise überwinden: Die Staatshaushalte sollen durch verschärfte Kriterien des Stabilitätspaktes besser kontrolliert werden. Zudem soll mit der »Europa 2020«-Strategie ein Wachstumsprogramm für die kommenden zehn Jahre beschlossen werden. So richtig beide Schritte sind, so sehr fehlt doch eine Erörterung prinzipieller Lehren aus dem bisherigen Verlauf der Krise.
Kategorie: Europäische Union, Wirtschaft und Währung, Finanzkrise, Finanzmärkte, Staat und Gesellschaft, Europa, Weltweit
Learning and Change in European Foreign Policy
von Cornelius Adebahr
DGAP Schriften zur Internationale Politik, 2009, 267 S., Broschiert, 39,- € ISBN 978-3-8329-4721-7
Representing the European Union in more than 25 countries globally, the EU Special Representatives have become its ‘eyes and ears.’ This study, the first book ever on this topic, presents an in-depth analysis of one of the EU’s most important foreign policy instruments. It is also one of the few publications on Organizational Learning that combine a rigorous theoretical setup with profound empirical research, based on 55 semi-structured interviews with national and European officials and foreign policy experts.
Kategorie: Europäische Union, Europa
Untergehen, um zu überleben
Warum der Weg vom Nationalstaat zum europäischen Unionsstaat führen muss
von Cornelius Adebahr
Internationale Politik 5, Mai 2009, S. 34 - 44.
Der Fortgang der europäischen Integration ist seit langem nicht mehr frei gewählt, sondern aufgrund globaler Herausforderungen notwendig. Anhand der beiden Beispiele Weltwirtschaftskrise und Klimawandel erklärt der Autor, warum die Schaffung eines europäischen Unionsstaats so wichtig ist: ohne ihn gingen die Nationalstaaten unter.
Kategorie: Europäische Union, Europa
Prüfstein Kosovo
Die EU ist kontinentale Ordnungsmacht. Darauf muss sie ihre Erweiterungspolitik einstellen.
von Cornelius Adebahr
DGAPstandpunkt 6, 12. September 2007, 4 S.
Fünfzehn Jahre nach Ausbruch der Kriege im ehemaligen Jugoslawien ist die „Stunde Europas“ nun endgültig gekommen. Diesmal geht es nicht um militärische Intervention sondern um politisches Engagement am Verhandlungstisch, zugespitzt in der Statusfrage des Kosovo. Die selbst verschuldete Schwäche der Amerikaner und Russen bringt die Europäische Union innerhalb der so genannten Troika in eine Schlüsselposition. Sie darf diese Stunde nicht ein zweites Mal verpassen.
Kategorie: GASP, Europäische Union, Konfliktprävention/-management, Entwicklungspolitik, Erweiterungsprozess, Kosovo, Europa, Balkan, Serbien, Vereinigte Staaten von Amerika, Russische Föderation
Wachstum für Weltgeltung
Die Bedeutung der Lissabonner Strategie für die Europäische Außenpolitik
von Cornelius Adebahr
DGAPanalyse 2, 10.11.2006, 24 S.
Die vorliegende Analyse untersucht die von der Lissabonner Strategie angestoßenen Reformen in der EU-Wirtschaftspolitik in Hinblick auf ihren Einfluss auf die Europäische Außenpolitik. Gemeinhin wird angenommen, dass es nur wenige Verbindungen zwischen diesen Politikbereichen gebe; dies widerlegt diese Analyse. Anhand konkreter Beispiele aus der Binnenmarkt- und Forschungspolitik zeigt sie Wege zu einer größeren Kohärenz europäischer Politik auf.
Kategorie: Europäische Union, Wirtschaft & Finanzen, GASP, Europa
Jenseits des Tellerrands
Plädoyer für eine neue außenpolitische Kultur in Deutschland
von Cornelius Adebahr
Internationale Politik 3, März 2006, S. 115 - 121.
Deutsche Politiker haben kaum Auslandserfahrung. Für die junge, international ausgerichtete Generation ist eine Karriere in der hiesigen Politik daher kaum attraktiv, argumentiert Cornelius Adebahr. Die Barrieren zwischen Verwaltungs-, Wissenschafts- und Unternehmenskarriere, zwischen Berufswegen im In- und Ausland sollten aufgehoben werden.
Kategorie: Politisches System, Staat und Gesellschaft, Bildung, Europäische Union, Deutschland, Europa
DGAP in den Medien