Torben Schütz

Associate Fellow, Programm Sicherheit, Verteidigung und Rüstung

Fachgebiete

  • Deutsche und europäische Verteidigungspolitik
  • Rüstungspolitik und -industrie
  • Streitkräfte und militärische Fähigkeiten

Sprachen

Deutsch, Englisch

Kontakt

E-Mail: schuetz@af.dgap.org

Torben Schütz ist selbstständiger Politikberater und -Analyst in Berlin. Er arbeitet zu den Schwerpunkten deutsche und europäische Sicherheitspolitik, rüstungsindustriellen Themen und Streitkräften. Seit Ende 2017 ist er Associate Fellow der DGAP. Zwischen 2013 und 2016 arbeitete er in der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Er studierte Politikwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover (MA).

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Der vernetzte Krieg
Warum moderne Streitkräfte von elektronischer Kampfführung abhängen
von Torben Schütz
DGAPkompakt 17,16. Oktober 2019, 6 S.
Der vernetzte Krieg
Europas Armeen haben seit Ende des Kalten Krieges im digitalen Bereich nicht ausreichend modernisiert. Vor allem bei der immer bedeutender werdenden elektronischen Kampfführung wird diese Lücke deutlich. Länder wie China und Russland holen auf und zeigen die Schwächen westlicher Streitkräfte. Diese Fähigkeitslücke können EU- und NATO-Staaten nur gemeinsam schließen, um glaubhafte Abschreckung und Verteidigung sicherzustellen.
Kategorie: NATO, West Europa
Was die Luftangriffe in Saudi-Arabien für Deutschland bedeuten
Attacken auf Ölanlagen
von Christian Mölling, Torben Schütz
FAZ, 19. September 2019
Was die Luftangriffe in Saudi-Arabien für Deutschland bedeuten
Europa ist heute aus der Luft verwundbarer als vor zwanzig Jahren. Es wäre unverantwortlich, es dabei zu belassen.
Kategorie: Bilaterale Konflikte, Saudi-Arabien
Ein Schiff wird kommen?
Deutschlands Optionen für einen Marineeinsatz in der Straße von Hormus
von Christian Mölling, Torben Schütz, Carlo Masala
DGAPkompakt 15, 28. August 2019, 11 S.
Ein Schiff wird kommen?
In der Straße von Hormus gefährdet der Iran die Freiheit der Seefahrt. Deutschland sollte gemeinsam mit EU-Partnern eine maritime Mission entwickeln und gegebenenfalls auch führen. Dieses Kompakt zeigt, dass Europa über hinreichende militärische Fähigkeiten für eine Beobachter- oder eine Schutzmission verfügt. Die Mission sollte eng mit der geplanten See-Operation der USA koordiniert werden, sich aber nicht in einen Krieg hineinziehen lassen.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Bundeswehr, Seerecht, Iran, Oman, Persischer Golf
Leinen los für eine EU-Mission am Persischen Golf!
von Christian Mölling, Torben Schütz, Carlo Masala
Gastbeitrag, FAZ, 12.08.2019
Die Amerikaner patrouillieren. Russland und China denken darüber nach. Berlin aber könnte am Ende mit Anspruch und ohne Partner dastehen. Es ist höchste Zeit, das zu verhindern.
Kategorie: Konflikte und Strategien, Sicherheitspolitik, Iran
Technologie und Strategie
Die sich verändernde Sicherheitslage im Weltraum erfordert neue diplomatische und militärische Antworten
von Torben Schütz
DGAPkompakt 14, 25. Juli 2019, 7 pp.
Technologie und Strategie
Der Weltraum steht kurz vor seiner Militarisierung. Die Zunahme von Anti-Satellitenwaffen bedroht die Sicherheit im Weltraum und macht Angriffe gegen militärische Weltraumressourcen möglich. Das wirkt sich auf die globale strategische Landschaft aus und verringert die Krisenstabilität der Großmächte. Da die derzeitigen Rüstungskontrollmechanismen unzureichend sind, sollten Deutschland und die NATO neue Initiativen ergreifen, um den Weltraum friedlich zu gestalten.
Kategorie: Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen
Die neue Qualität von luftbasierten Bedrohungen
Neue politische Initiativen und militärische Verteidigungssysteme für Deutschland, EU und NATO sind erforderlich
von Torben Schütz, Christian Mölling, Zoe Stanley-Lockman
DGAPkompakt 9, 3. Juni 2019, 6 S.
Die neue Qualität von luftbasierten Bedrohungen
Mit erheblicher Geschwindigkeit und Intensität erweitert sich das Spektrum von luftbasierten Bedrohungen. Grund dafür ist vor allem die Weitergabe von Technologien und Waffensystemen. Deutschland könnte bei der notwendigen Anpassung der Rüstungskontrolle und beim Aufbau von Luftverteidigungsfähigkeiten eine Führungsrolle übernehmen. Dazu sollte Deutschland ein PESCO-Projekt zur Kurzstreckenluftverteidigung und einen Fähigkeitscluster „Luftverteidigung“ in der NATO initiieren.
Technology and Strategy
Hypersonic Weapon Systems Will Decrease Global Strategic Stability – and Current Control Regimes Won’t Do
von Torben Schütz
DGAPkompakt, Nr. 4, 14. März 2019, 6 S.
Technology and Strategy
Hypersonic weapon systems will alter the global strategic landscape. They will compress reaction times, increase ambiguity of military actions, and may lead to the weaponization of space. With no effective defenses against such systems in sight, all actors will face less stability – regardless of whether or not they field hypersonic weapon systems themselves. Germany and Europe should explore options to mitigate these risks through arms control, export controls, and confidence-building measures.
Kategorie: Sicherheitspolitik
Tornado-Nachfolge und FCAS
Doppelentscheidung konfrontiert Deutschland mit Zielkonflikten
von Torben Schütz, Christian Mölling
DGAPkompakt 32, 6. Dezember 2018, 6 S.
Tornado-Nachfolge und FCAS
Die Bundesregierung steht in der militärischen Luftfahrt vor zwei wichtigen Entscheidungen: Kurzfristig muss es seine alten „Tornado“-Kampfbomber ersetzen. Auf längere Sicht will Deutschland zudem gemeinsam mit Frankreich das „Future Combat Air Systems“ (FCAS) entwickeln. Beide Beschaffungen entscheiden darüber, welchen Einfluss Berlin auf politische, industrielle, technologische und militärische Entwicklungen in der europäischen und transatlantischen Sicherheit haben wird.
Kategorie: Bundeswehr
Protecting Europe
Meeting the EU’s military level of ambition in the context of Brexit
von Douglas Barrie, Ben Barry, Henry Boyd, Marie-Louise Chagnaud, Nick Childs, Bastian Giegerich, Christian Mölling, Torben Schütz
IISS/DGAP Study, 28. November 2018, 44 S.
Protecting Europe
The ability of the European Union to act in defense, today and in the future, is an important reference point in the discussion relating to strategic autonomy and to the impact of the British exit from the Union (Brexit). The EU has set itself a military level of ambition. This study assesses to what extent the EU is able to fulfil this level of ambition, today and with an outlook towards a 2030 horizon.
Beschaffungsprojekte der Bundeswehr
Deutschland trägt mit neuen schweren Transporthelikoptern zu Europas strategischer Autonomie bei
von Christian Mölling, Torben Schütz
DGAPkompakt 24, 15. Oktober 2018, 5 S.
Beschaffungsprojekte der Bundeswehr
Deutschland unterstützt das EU-Ziel von größerer strategischer Autonomie. Neben militärischen Fähigkeiten braucht dies eine rüstungstechnologische und -industrielle Basis. Besonders wichtig sind dabei schwere Transporthelikopter. Knapp ein Drittel davon stellt Deutschland in Europa. Nun sollen neue Großgeräte angeschafft werden, doch nur die USA sind fähig, sie zu produzieren. Deutschland muss daher bei der Beschaffung politische, militärische und industrielle Interessen in Einklang bringen.
Kategorie: Bundeswehr
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