Dr. Josef Braml

Leiter der Redaktion und geschäftsführender Herausgeber DGAP-Jahrbuch

Fachgebiete

  • Amerikanische Weltordnungsvorstellungen und transatlantische Beziehungen
  • Sicherheits-, Energie- und Handelspolitik der USA
  • Wirtschaftliche und innenpolitische Rahmenbedingungen amerikanischer Außenpolitik
  • Vergleichende Governance-Analyse, u.a. deutsches und US-Regierungssystem
  • Religion und Politik in den USA

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Englisch, Französisch

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Dr. Josef Braml ist seit Oktober 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Programms USA/Transatlantische Beziehungen sowie Leiter der Redaktion und geschäftsführender Herausgeber des DGAP-Jahrbuch.

Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (2002-2006), Projektleiter des Aspen Institute Berlin (2001), Visiting Scholar am German-American Center (2000), Consultant der Weltbank (1999), Guest Scholar der Brookings Institution (1998-1999), Congressional Fellow der American Political Science Association und legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus (1997-1998).

Josef Braml wurde 2001 an der Universität Passau in den Fächern Politikwissenschaft, Soziologie und Französische Kulturwissenschaft promoviert. Er hat Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau und der Université de Nice – Sophia Antipolis studiert sowie eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Super PACs, Think Tanks und Medien
Antriebskräfte der Polarisierung des politischen Wettbewerbs
von Josef Braml
Josef Braml, Super PACs, Think Tanks und Medien: Antriebskräfte der Polarisierung des politischen Wettbewerbs, in: Winand Gellner, Patrick Horst, Die USA am Ende der Präsidentschaft Barack Obamas, Wiesbaden, 2016, S. 127-148.
Politik wird in den USA nicht – wie in parlamentarischen Regierungssystem üblich – von den Parteien formuliert und gesteuert, sondern über „Themennetzwerke“ oder „Tendenzkoalitionen“ ausgehandelt, in denen gleichgesinnte Politiker, Wahlkampfmanager, Lobbyisten, Experten, Verwaltungseliten und Journalisten gemeinsam versuchen, ihre Ideen und Interessen durchzusetzen.
Minderheiten als Mehrheitsbeschaffer
Das Thema Einwanderung wird die US-Präsidentschaftswahlen entscheiden
von Josef Braml
DGAPstandpunkt 8, 11. November 2015, 2 S.
Minderheiten als Mehrheitsbeschaffer
Die Republikaner laufen einmal mehr Gefahr, bereits in den Vorwahlen ihre Chancen auf einen Wahlsieg bei den US-Präsidentschaftswahlen zu verspielen.
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Das Weißbuch – kein Buch der Weisen
Das Strategiedokument dient nicht nur der Verständigung der Eliten
von Josef Braml
DGAPstandpunkt 6, 12. Oktober 2015, 3 S.
Das Weißbuch – kein Buch der Weisen
Nicht der große Wurf, sondern ein fortwährender Diskussionsprozess sollte das Ziel deutscher Bemühungen sein, um Eliten und Bevölkerung auf Sicherheitsrisiken einzustellen. Mit vernetztem Wissen können insbesondere Think-Tanks soziale, politische, geografische, technische, fach- und ressortspezifische Denkbarrieren überwinden helfen. Damit können sie als Frühwarnsystem dienen und künftige Probleme identifizieren, bevor sich politische Fronten bilden, meint Josef Braml.
Kategorie: Sicherheitspolitik
Auf Anreize setzen statt auf Sanktionen
Neue DGAP-Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“
von Josef Braml
Diplomatisches Magazin, Juli 2015, S. 48-49
Die Russland- und Ukrainekrise führt eindrücklich vor, dass sich Europas demokratische Regierungen schon in ihrer direkten Nachbarschaft mit autokratischen Staaten verständigen müssen. Welche Mittel sind dazu geeignet: Dialog, Wirtschaftsförderung oder Sanktionen? Welchen Umgang pflegen andere Demokratien mit autoritären Staaten? Diese Fragen beantwortet eine neue Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Die USA am Rande der Ukrainekrise
von Josef Braml
11. Juni 2015, Heinrich-Böll-Stiftung
Die Krise in der Ukraine interessiert Washington nur peripher. Die USA haben als Weltmacht aber ein mittelbares Interesse, zumindest symbolisch zu reagieren, um ihren Führungsanspruch in anderen Regionen zu wahren, in denen Kerninteressen auf dem Spiel stehen. Die Ukraine-, ja Russland-Krise ist Europas Problem – aber auch eine Chance für zukunftsorientierte Energiepolitik.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Ukraine
In der Sanktionsspirale
Auch im Interesse der Ukraine sollten wir Russland wirtschaftlich nicht isolieren
von Josef Braml
DGAPstandpunkt 1, 17. Feburar 2015, 2 S.
In der Sanktionsspirale
Können Sanktionen Russlands Verhalten überhaupt beeinflussen? Das „System Putin“ könnte weitere Sanktionen wie bisher lediglich instrumentalisieren, um von seinen gravierenden wirtschaftlichen und innenpolitischen Schwierigkeiten abzulenken. Europa sollte dementgegen Russland die Perspektive eines gemeinsamen Wirtschaftsraums eröffnen und damit die bedrängten liberalen Wirtschaftseliten in Russland unterstützen und dem weiteren wirtschaftlichen und staatlichen Zerfall der Ukraine entgegenwirken.
Kategorie: Sanktionen, Russische Föderation
Außenpolitik mit Autokratien
DGAP-Jahrbuch Internationale Politik, Band 30
von Josef Braml, Wolfgang Merkel, Eberhard Sandschneider
Verlag DeGruyter Oldenbourg, Dezember 2014, 480 S.
Außenpolitik mit Autokratien
Wie stabil sind Autokratien? Um welche autoritären Staaten sollte sich deutsche Außenpolitik bemühen, sei es aus Wirtschafts-, Sicherheitsinteressen oder menschenrechtlichen Beweggründen? Welche Mittel sind dafür geeignet: Dialog, Wirtschaftsförderung, Entwicklungshilfe oder Sanktionen? Welchen Umgang pflegen andere Demokratien mit autoritären Staaten? Zu diesen Fragen liefern im aktuellen Jahrbuch über 50 Experten aus Wissenschaft und Politik fundierte Analysen und zeigen Handlungsoptionen auf.
Kategorie: Politisches System
Gretchenfrage an Iran
Zur Aufhebung der US-Sanktionen muss Iran sich zum Existenzrecht Israels und der Einhaltung der Menschenrechte bekennen
von Josef Braml
DGAPstandpunkt 7, 19. September 2014, 2 S.
Gretchenfrage an Iran
Nachdem sich bei den Atomverhandlungen die USA, Iran und ihre Anstandsdamen mehrfach getroffen haben und einander näher gekommen sind, ist es an der Zeit, die Gretchenfrage an den iranischen Führer zu stellen: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religionsfreiheit und anderen Menschenrechten?“ Wenn Iran wirklich seine Isolierung durchbrechen will, kommt die Theokratie nicht umhin, deutlich zu machen, dass sie weder die Existenzrechte ihrer Nachbarn noch ihrer Bürger bedroht.
Kategorie: Sanktionen, Iran
Europas eigene Energie
Energieversorgung: Welche Alternativen hat Europa?
von Josef Braml
ifo Schnelldienst, Nr. 9/2014, 65. Jahrgang, München: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, S. 3-5.
Europas eigene Energie
Wladimir Putins völkerrechtswidrige Annexion der Krim und der mögliche Staatszerfall der Restukraine haben den Europäern einmal mehr ihre Ohnmacht, weil Abhängigkeit von Russlands Energielieferungen vor Augen geführt. Trotz politischer Rhetorik, diese Schwäche zu beseitigen, wird die gegenseitige Energieabhängigkeit auf absehbare Zeit bestehen bleiben. Sie könnte aber, nicht zuletzt dank der erneuten Krise, merklich verringert werden.
Kategorie: Rohstoffe & Energie
Tieferliegende westliche Werte
von Josef Braml
Offenburger Tageblatt/Mittelbadische Presse, 24.3.2014, Seite 4
Die Mittelbadische Presse hat beim USA-Experten Josef Braml nachgefragt: In welche Richtung wird sich der Krim-Konflikt entwickeln?
Veranstaltungen
DGAP in den Medien
  • In Saudi-Arabien „America-First-Strategie“ umsetzen

    20. May 2017 - 0:00 | Interview mit Sebastian Sons | Deutschlandfunk, Handelsblatt, Wiener Zeitung

    Sebastian Sons erklärt in einem Interview des Deutschlandfunks, warum Donald Trump nach Saudi-Arabien gereist ist.

  • Rouhani alles andere als ein Reformer

    20. May 2017 - 0:00 | Interview mit Ali Fathollah-Nejad | Tagesschau24.de, Arte und Deutsche Welle

    Mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im Iran erklärt Ali Fathollah-Nejad die Lage im Land bei Tagesschau24.

  • Der Iran ist fragiler als es scheint

    18. May 2017 - 0:00 | Gastbeitrag von Ali Fathollha-Nejad | Deutschlandfunk Kultur, 3sat, detektor.fm

    Bei Deutschlandfunk bilanziert Ali Fathollah-Nejad die Präsidentschaft von Hassan Rohani und fordert einen Kurswechsel.

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