Dr. Henning Riecke

Programmleiter, Programm USA/Transatlantische Beziehungen

Fachgebiete

  • Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands und der USA
  • Europäische und Transatlantische Sicherheitspolitik
  • Sicherheitsorganisationen
  • Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und Waffenkontrolle

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

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Dr. Henning Riecke ist seit Januar 2009 Leiter des Programms USA/Transatlantische Beziehungen. Seit November 2000 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zudem verantwortlich für die Studiengruppen „Strategische Fragen”, „Europapolitik” und „Globale Zukunftsfragen”.

Bevor er zum Forschungsinstitut der DGAP kam, führte er als Thyssen Post-Doc-Stipendiat ein einjähriges Projekt zur Kleinwaffenpolitik der USA am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University durch.

Zwischen 1994 und 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Transatlantische Außen- und Sicherheitspolitik der Freien Universität Berlin. 1995 war er Visiting Fellow am Center for Science and International Affairs, Kennedy School of Government, Harvard University.

Henning Riecke promovierte mit einer Arbeit über die nukleare Nichtverbreitungspolitik der Clinton-Regierung und hat ein Diplom in Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Er studierte Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen, Geschichte und Volkswirtschaft in Frankfurt am Main und Berlin.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Ist Europa konfliktscheu?
Gedanken zur „Berliner Erklärung“
von Henning Riecke, Jan Techau
DGAPstandpunkt 2, 26. März 2007, 12 S.
Mit der Berliner Erklärung zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge hat die EU sich selbst ein Glückwunschtelegramm geschickt. Das Dokument ist knapp und verständlich, vereint Begeisterung über das Erreichte mit eher nüchternen Passagen und enthält einige gelungene Kompromissformulierungen, insgesamt eine angemessene Form der Selbstwürdigung. Grundsätzlichen Konflikte unter den Europäern werden aber ausgeklammert.
Kategorie: Europäische Union, Institutionen der EU, EU-Verträge, GASP, Globalisierung, Europa
Die Transformation der NATO - Die Zukunft der euro-atlantischen Sicherheitskooperation
von Henning Riecke
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, 2006, 244 S., Broschiert, ISBN 978-3-8329-2495-9, Hrsg. Dr. Henning Riecke
Die Nordatlantische Allianz steht weltweit in immer schwierigeren Einsätzen. Um sich den neuen Herausforderungen anpassen zu können, führen die NATO und ihre Mitglieder eine militärische und politische Transformation der Streitkräfte durch. Diese Veränderung betrifft die Strukturen, Doktrinen und Ausrüstung der Streitkräfte, aber auch die Einsatzfähigkeit, die Organisation und die Partnerschaften der Allianz. Die NATO ist so selbst zum Gegenstand einer Transformation geworden. Dabei ist aber der Streit um einen strategischen Konsens über die Ziele und Mittel der NATO zu kurz gekommen.
Kategorie: NATO, Sicherheitspolitik, Transatlantische Beziehungen, Westliche Welt
Patronage der Proliferation
Nukleare Kooperation als Geopolitik – eine gefährliche Tendenz
von Henning Riecke
Internationale Politik 8, August 2006, S. 26‑27
Kategorie: Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Bilaterale und multilaterale Abkommen
Der erste Schritt vor dem zweiten
Wie steht es um die strategische Entwicklung der EU?
von Claudia Major, Henning Riecke
Internationale Politik 3, März 2006, S. 92 - 97.
Vor zwei Jahren hat die Europäische Union mit der Europäischen Sicherheitsstrategie (ESS) zum ersten Mal ein Strategiepapier verabschiedet und ihren Anspruch auf eine Rolle als globale Akteurin unterstrichen. Was hat das so genannte „Solana-Papier“ seither bewirkt? Hat es Europas außenpolitische Handlungsfähigkeit entscheidend verbessert? Eine Analyse der Strategie und Empfehlungen zur weiteren Umsetzung.
Kategorie: Europäische Union, GASP, Sicherheitspolitik, Konflikte und Strategien, Europa
Transatlantische Trippelschritte
Mainz, wie es singt und lacht: Präsident Bushs Versöhnungstour hatte hohen Symbolwert
von Henning Riecke
Internationale Politik 3, März 2005, S. 68 - 69.
Partnerschaft als Programm. Präsident Bush betonte beim Treffen mit seinem Kollegen Schröder in Mainz die Gemeinsamkeiten. Der Amerikaner ließ keine nette Geste aus. Schröder konnte sich über die Sympathie für die EU freuen, über Kooperationsbereitschaft in der Iran-Politik oder dem Klimaschutz, sogar über das Lob für seine NATO-Initiative aus München.
Kategorie: Transatlantische Beziehungen, Europäische Union, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika
Nichtverbreitungspolitik
Im Aufwind oder in der Krise?
von Henning Riecke
Internationale Politik 1, Januar 2004, S. 1‑11
Die bestehenden Regime zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen und ihrer Trägersysteme haben, so Henning Riecke vom Forschungsinstitut der DGAP, die Welt sicherer gemacht. Gleichzeitig jedoch gibt es Krisensymptome, die die Wirksamkeit dieser Regime in Frage stellen; für Riecke sind dies fehlende Universalität, Regelbruch, Probleme der Verifikation, ungenügende Durchsetzung der Regeln, ein Paradigmenwechsel der USA sowie fehlende Antworten auf die Gefahren von Massenvernichtungswaffen in den Händen von Terroristen.
Kategorie: Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Weltweit
Höchste Zeit für Reformen
Die Bundeswehr vor wichtigen Entscheidungen
von Henning Riecke
Internationale Politik 7, Juli 2002, S. 29 - 34.
Die Führung der Bundeswehr steht vor der schwierigen Aufgabe, einerseits eine grundlegende Reform der deutschen Streitkräfte durchführen und andererseits ihre gleichberechtigte Beteiligung an den zunehmenden internationalen Kriseneinsätzen ermöglichen zu müssen. Der Sicherheitsexperte der DGAP stellt kritische Überlegungen zur Zukunft der Bundeswehr an.
Kategorie: Bundeswehr, Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Deutschland
Veranstaltungen
DGAP in den Medien
  • Die Machtpolitik von Trump

    22. January 2017 - 0:00 | Interview mit Josef Braml | Nordwestradio Bremen

    Im Nordwestradio Bremen erörtert Josef Braml, wie sich Donald Trump Amerika innen- und außenpolitisch verhalten könnte.

  • "Amerika zuerst" wird Realität

    21. January 2017 - 0:00 | Interview mit Daniela Schwarzer | Österreichischer Rundfunk und Fernsehen (ORF)

    Für ORF leitet Daniela Schwarzer aus den Aussagen von Donald Trumps Antrittsrede ab, was sie für Europa bedeuten.

  • „Checks and Balances“ faktisch ausgeschaltet

    21. January 2017 - 0:00 | Kommentare von Josef Braml | Heute.de

    Bei heute.de verdeutlicht Josef Braml die Machtfülle des US-Präsidenten und die Folgen von Trumps angekündigter Politik.

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