Dr. Henning Riecke

Programmleiter, Programm USA/Transatlantische Beziehungen

Fachgebiete

  • Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands und der USA
  • Europäische und Transatlantische Sicherheitspolitik
  • Sicherheitsorganisationen
  • Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und Waffenkontrolle

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

Tel.: +49 (0)30 25 42 31-35
E-Mail: riecke@dgap.org

Dr. Henning Riecke ist seit Januar 2009 Leiter des Programms USA/Transatlantische Beziehungen. Seit November 2000 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zudem verantwortlich für die Studiengruppen „Strategische Fragen”, „Europapolitik” und „Globale Zukunftsfragen”.

Bevor er zum Forschungsinstitut der DGAP kam, führte er als Thyssen Post-Doc-Stipendiat ein einjähriges Projekt zur Kleinwaffenpolitik der USA am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University durch.

Zwischen 1994 und 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Transatlantische Außen- und Sicherheitspolitik der Freien Universität Berlin. 1995 war er Visiting Fellow am Center for Science and International Affairs, Kennedy School of Government, Harvard University.

Henning Riecke promovierte mit einer Arbeit über die nukleare Nichtverbreitungspolitik der Clinton-Regierung und hat ein Diplom in Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Er studierte Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen, Geschichte und Volkswirtschaft in Frankfurt am Main und Berlin.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Afghanistan nach 2014: Wie der Aufbau gelingen kann
Regionale Kooperation ist der Schlüssel zu dauerhafter Stabilität. Neuerscheinung der DGAP-Schriftenreihe
von Henning Riecke, Kevin Francke
Partners for Stability - Involving Neighbors in Afghanistan's Reconstruction - Transatlantic Approaches, DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, NOMOS-Verlag, März 2013, 280 S.
Afghanistan nach 2014: Wie der Aufbau gelingen kann
Der Abzug der internationalen Schutztruppe ist in vollem Gange und soll bis 2014 abgeschlossen sein. Obwohl die Aliierten dem Land nicht vollständig den Rücken kehren, liegt es künftig vor allem an Afghanistan und seinen Nachbarn, für Sicherheit in der Region zu sorgen. Die Probleme, vom Drogenhandel bis zum Terrorismus, sind allerdings gewaltig. Anrainer wie externe Akteure verfolgen zudem gegensätzliche Interessen. In dem DGAP-Band kommen Experten aus Europa, den USA und Zentralasien zu Wort.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Afghanistan
Focused Engagement
NATO’s Political Ambitions in a Changing Strategic Context
von Henning Riecke
Smart Defense and the Future of NATO: Can the Alliance Meet the Challenges of the Twenty-First Century? Conference Report and Expert Papers, The Chicago Council on Global Affairs, 14. Mai 2012, 8 S.
Focused Engagement
Sollte sich die NATO auf bestimmte Pflichten beschränken – oder ihr Mandat ausweiten? Wie lassen sich trotz schrumpfender Budgets neue Aufgaben bewältigen? Wie soll das Bündnis mit Akteuren wie Russland und China umgehen? Die NATO steckt in einem strategischen Dilemma: Während sie sich eigentlich auf wenige Prioritäten konzentrieren müsste, um schlagkräftiger zu werden, erfordern die immer vielfältigeren Herausforderungen eine breitere Aufstellung.
Kategorie: NATO
Preventing Conflict, Managing Crisis
European and American Perspectives
von Eva Gross, Daniel Hamilton, Claudia Major, Henning Riecke
Center for Transatlantic Relations, EU Center of Excellence, The Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, The Johns Hopkins University, Washington D.C., 6. Dezember 2011, 154 S.
Preventing Conflict, Managing Crisis
Zehn Jahre ISAF-Mission haben zu einer prekären Stabilität am Hindukusch geführt. Die einen zweifeln an dem Einsatz, die anderen verweisen auf Fortschritte. Das Krisenmanagement der Amerikaner und Europäer ist keinesfalls in der Krise, so das Fazit der Studie des Center for Transatlantic Relations und der DGAP zur Zukunft der internationalen Krisenreaktion. Es müssten allerdings alle vorhandenen Instrumente genutzt und die strategischen Planungen verbessert werden.
Spuren im Sand?
Der deutsche Vorsitz im UN-Sicherheitsrat
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 9, 02. September 2011, 2 S.
Spuren im Sand?
Deutschlands Rolle in den Vereinten Nationen ist das Thema der diesjährigen Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt. Im Juli 2011 hatte Deutschland turnusgemäß den Vorsitz im Sicherheitsrat inne. Die Aufmerksamkeit war diesmal besonders hoch, wie Deutschland diese Rolle ausfüllen würde – bewirbt sich doch Berlin weiter um einen ständigen Sitz in dem Gremium, hatte aber durch seine Enthaltung in der Libyenfrage für Unmut bei Verbündeten gesorgt. Ein Rückblick auf den deutschen Vorsitz.
Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Vereinte Nationen, Deutschland, Weltweit
Bin Laden ist tot
Zeit für die richtigen Fragen
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 5, 11. Mai 2011, 2 S.
Der gefährlichste Terroristenführer der Welt ist erschossen worden – und in Deutschland tadeln viele Kommentatoren die USA dafür, den Anführer des mörderischen Al-Kaida-Netzwerks nicht festgenommen und vor Gericht gestellt zu haben. Das ist weltfremd und zeugt von moralischem Hochmut. Hätten die US-Kräfte diesen Mann wirklich festnehmen und einem geordneten Verfahren zuführen können? Wie hätte dabei die Zusammenarbeit mit der pakistanischen Polizei und Gerichtsbarkeit ausgesehen?
Kategorie: Terrorismus, Sicherheitspolitik, Pakistan, Vereinigte Staaten von Amerika, Afghanistan
Zähne zeigen und verhandeln in Libyen
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 3, 11. März 2011, 2 S.
Zähne zeigen und verhandeln in Libyen
Die Gewalt in Libyen eskaliert und Europa diskutiert. Was sollen Europäer und Amerikaner angesichts der bürgerkriegsähnlichen Zustände, versiegenden Öllieferungen und ansteigenden Flüchtlingszahlen tun? Es liegt im Interesse der EU, rasch einen friedlichen Übergang herbeizuführen. Dazu ist mit allen Akteuren des Landes zu verhandeln und eine militärische Drohkulisse zu errichten.
Kategorie: Innere Konflikte, Sicherheitspolitik, Krieg/Kriegführung, Libyen
Dranbleiben in Afghanistan
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 1, 26. Januar 2010, 4 S.
Alle Zeichen stehen auf Abzug. Deutschland beschäftigt sich endlich entschlossen mit Afghanistan, fragt aber nur: „Wann und wie kommen wir da wieder raus?“ Ein Blick auf die Perspektiven der Afghanistan-Mission zeigt, dass die schnelle Festlegung auf einen vollständigen Abzug zwar der innenpolitischen Unterstützung in Deutschland dient, aber nicht ihren ursprünglichen Zielen.
Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Auslandseinsätze, Sicherheitspolitik, Konfliktprävention/-management, Peace-Keeping, Innere Sicherheit, NATO, Deutschland, Europa, Afghanistan, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Vereinigte Staaten von Amerika
Krieg erklären
Buchkritik
von Henning Riecke
Internationale Politik 7/8, Juli/August 2009, 135 - 137.
„Bundeswehr liefert sich Gefecht mit Taliban“ (4.6.), „Deutsche Soldaten töten zehn Taliban“ (12.6.): Meldungen über Scharmützel aus Afghanistan sind nichts Neues. Dass deutsche Soldaten daran beteiligt sind, schon. Kommt doch Deutschlands Sicherheitspolitik seit 60 Jahren eher vorsichtig daher – zu vorsichtig? Drei neue Debattenbeiträge.
Kategorie: Krieg/Kriegführung, Deutsche Außenpolitik, Bundeswehr, Staat und Gesellschaft, NATO, Deutschland, Afghanistan
Mehr Einsatz in Afghanistan
Und den Süden nicht mehr ausschließen
von Henning Riecke
Internationale Politik 1, Januar 2009, S. 39 - 45.
Um von den USA eine stärkere Orientierung aufs Zivile verlangen zu können, sollte Deutschland mehr Flexibilität beim Einsatz seiner Soldaten zeigen und eine Entsendung in den Süden Afghanistans nicht länger kategorisch ausschließen. Größere Anstrengungen beim Polizeiaufbau und mehr nichtmilitärisches Engagement in Pakistan sind weitere Optionen.
Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Streitkräfte, Krieg/Kriegführung, Konflikte und Strategien, NATO, Deutschland, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika, Nordamerika, Afghanistan
Eine europäische Angelegenheit
EU und NATO im Südkaukasus
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 15, 12.09.2008, 4 S.
Die Europäische Union hat sich durch ihre Vermittlung als Mitspieler im Georgien-Konflikt etabliert. Ihr fällt eine dreifache Verantwortung zu: Überwachung der Konfliktlinien nach einem Rückzug Russlands, wirtschaftlicher Aufbau Georgiens und eine umfassende Regionalpolitik. Die EU wird dabei von Russland skeptisch beäugt, kann aber mit ihrer Nachbarschaftspolitik mehr für die Stabilität im Südkaukasus tun als die NATO.
Kategorie: Europäische Union, Bilaterale Konflikte, Konflikte und Strategien, NATO, Europäische Nachbarschaftspolitik, Internationale Politik/Beziehungen, Kaukasische Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Georgien, Russische Föderation, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika, Ukraine
DGAP in den Medien