Dr. Henning Riecke

Programmleiter, Programm USA/Transatlantische Beziehungen

Fachgebiete

  • Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands und der USA
  • Europäische und Transatlantische Sicherheitspolitik
  • Sicherheitsorganisationen
  • Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und Waffenkontrolle

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

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Dr. Henning Riecke ist seit Januar 2009 Leiter des Programms USA/Transatlantische Beziehungen. Seit November 2000 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zudem verantwortlich für die Studiengruppen „Strategische Fragen”, „Europapolitik” und „Globale Zukunftsfragen”.

Bevor er zum Forschungsinstitut der DGAP kam, führte er als Thyssen Post-Doc-Stipendiat ein einjähriges Projekt zur Kleinwaffenpolitik der USA am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University durch.

Zwischen 1994 und 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Transatlantische Außen- und Sicherheitspolitik der Freien Universität Berlin. 1995 war er Visiting Fellow am Center for Science and International Affairs, Kennedy School of Government, Harvard University.

Henning Riecke promovierte mit einer Arbeit über die nukleare Nichtverbreitungspolitik der Clinton-Regierung und hat ein Diplom in Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Er studierte Politikwissenschaft/Internationale Beziehungen, Geschichte und Volkswirtschaft in Frankfurt am Main und Berlin.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

The Show Will Go On
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 2, 23. Januar 2017, 3 S.
The Show Will Go On
Wer gehofft hatte, Donald Trump werde bei seiner Amtseinführung den Hut des Populisten absetzen und einen echten Präsidenten geben, wurde enttäuscht. In seiner kurzen Rede setzte er die Mischung aus Diffamierung und Angstmacherei fort, die seinen Wahlkampf erfolgreich machte.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Vereinigte Staaten von Amerika
Wollen und Können
Trump und die außenpolitische Wirklichkeit
von Henning Riecke
DGAPkompakt 19, 30. November 2016, 8 S.
Wollen und Können
Zu widersprüchlich sind Donald Trumps Aussagen zu seinen außenpolitischen Plänen, als dass er sie nahtlos in politisches Handeln umsetzen könnte. Um zu entscheiden, wie Deutschland und Europa sich ihm gegenüber positionieren, muss man die US-Interessen hinter Trumps Vorschlägen und seinen innenpolitischen Handlungsspielraum untersuchen. Gegenüber der NATO oder Iran, vielleicht sogar gegenüber China, dürfte seine Politik weniger radikal ausfallen als seine Ankündigungen.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Vereinigte Staaten von Amerika
Die Macht der Ohnmächtigen
Donald Trump wird der 45. Präsident der USA
von Daniela Schwarzer, Josef Braml, Henning Riecke
DGAP Standpunkt 10, November 2016, 2 S.
Die Macht der Ohnmächtigen
Amerika hat gewählt: gegen das Washingtoner Establishment, gegen die Weltmachtstellung der USA, gegen das liberale Amerika, das zumindest bis vor kurzem vielen in der Welt als Modell galt. Wie kam es dazu und wie geht es nun weiter? Eine erste Einschätzung von Daniela Schwarzer, Henning Riecke und Josef Braml.
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
„Bündnissolidarität ist Teil deutscher Staatsräson“
Wie Abschreckung und Dialog zusammengehören
von Henning Riecke
Online-Kommentar
„Bündnissolidarität ist Teil deutscher Staatsräson“
Die Bundesregierung plädiert für eine starke NATO, der Außenminister wettert dagegen: Die Verbündeten sind verwirrt. Östliche NATO-Staaten sehen die deutsche Forderung nach Dialog auch als Anbiederung an Russland. Dabei ist dieser Widerspruch nur oberflächlich – Verteidigungs- und Gesprächsbereitschaft hängen eng zusammen.
Kategorie: Sicherheitspolitik, NATO, Bundeswehr, Deutschland
Der Brexit und das EU-Machtgefüge
Wie wirkt sich das britische Votum auf die EU und ihr Gewicht in der Welt aus?
von Claire Demesmay, Stefan Meister, Jana Puglierin, Julian Rappold, Henning Riecke, Eberhard Sandschneider, Gereon Schuch
Der Brexit und das EU-Machtgefüge
Die Entscheidung für einen Brexit hat das Vereinigte Königreich tief erschüttert: Seit Bekanntgabe des Ergebnisses zerfleischen sich die politischen Eliten. Das britische Pfund stürzte auf ein historisches Tief. Das Königreich droht in seine Einzelteile zu zerfallen. Aber welche mittel- und langfristigen Folgen hat der Brexit über die Grenzen des Vereinigten Königreichs hinaus? Wie verändert der Entscheid die Machtverteilung in der EU, und wie ihr Gewicht in der Welt?
Kategorie: Europäische Union, Vereinigtes Königreich
Nach den Attentaten von Paris
Welche politischen Folgen haben die Anschläge, innerhalb und außerhalb Europas?
von Claire Demesmay, Sarah Hartmann, Stefan Meister, Henning Riecke, Gereon Schuch
Nach den Attentaten von Paris
Was bedeuten die Anschläge von Paris für die europäische Sicherheitsdebatte, innen- wie außenpolitisch? Wie werden sie sich auf die weitere Bekämpfung des IS in Irak und Syrien auswirken? Experten der DGAP diskutieren – auch über die große Gefahr, die Ursachenanalyse der Pariser Anschläge mit der Debatte über die Flüchtlingskrise zu vermischen.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Frankreich
Fragile Fortschritte
Afghanistans Sicherheitskräfte brauchen weiterhin internationale Unterstützung
von Henning Riecke
Internationale Politik 4, Juli/August 2014, S. 89-95
Fragile Fortschritte
Ohne die USA bleiben auch die anderen NATO-Staaten nicht länger in Afghanistan. Das zeigt der angekündigte schnellere Abzug deutscher Soldaten als Reaktion auf die Pläne von Präsident Obama. Werden die bisher erzielten Fortschritte durch westliche Zurückhaltung gefährdet? Sicher ist: Das Land braucht auch nach 2016 „Resolute Support“.
Kategorie: Staatsaufbau, Fragile Staaten, NATO, Afghanistan
Wachsame Partnerschaft
Der NSA-Skandal liefert neue Impulse für die deutsch-amerikanischen Beziehungen
von Henning Riecke
DGAPstandpunkt 7, 11. November 2013, 3 S.
Wachsame Partnerschaft
Die Überwachung der Deutschen zeigt, dass die USA andere Vorstellungen von Freundschaft zu haben scheinen als wir. Aber auch in den USA gibt es Kritik am Vorgehen der NSA in verbündeten Staaten. Wichtig ist: Überwachung von Kommunikation kann in angemessener Weise sinnvoll sein, aber die Ausspähung befreundeter Regierungen und Industriespionage untergräbt jede Partnerschaft.
Kategorie: Sicherheitspolitik
Transatlantische Renaissance?
Deutsch-amerikanische Beziehungen in Obamas zweiter Amtszeit
von Stormy-Annika Mildner, Henning Riecke, Claudia Schmucker
Institut français des relations internationales, Note du Cerfa 104, 25. Juli 2013, 32 S.
Transatlantische Renaissance?
Als „Eckstein der Sicherheit und Freiheit der USA“ bezeichnete US-Präsident Obama die Beziehungen seines Landes zu Europa jüngst. Dazu passt, dass Brüssel und Washington sich gerade daran machen, die größte Freihandelszone der Welt zu schaffen. In der Sicherheitspolitik gestaltet sich die Zusammenarbeit allerdings weitaus schwieriger, die Streitthemen werden eher zunehmen: von der Frage militärischer Fähigkeiten über den Antiterrorkampf bis zur Internetüberwachung.
Kategorie: Transatlantische Beziehungen, Sicherheitspolitik, Wirtschaft & Finanzen, Welthandel, Vereinigte Staaten von Amerika, Deutschland
Afghanistan nach 2014: Wie der Aufbau gelingen kann
Regionale Kooperation ist der Schlüssel zu dauerhafter Stabilität. Neuerscheinung der DGAP-Schriftenreihe
von Henning Riecke, Kevin Francke
Partners for Stability - Involving Neighbors in Afghanistan's Reconstruction - Transatlantic Approaches, DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, NOMOS-Verlag, März 2013, 280 S.
Afghanistan nach 2014: Wie der Aufbau gelingen kann
Der Abzug der internationalen Schutztruppe ist in vollem Gange und soll bis 2014 abgeschlossen sein. Obwohl die Aliierten dem Land nicht vollständig den Rücken kehren, liegt es künftig vor allem an Afghanistan und seinen Nachbarn, für Sicherheit in der Region zu sorgen. Die Probleme, vom Drogenhandel bis zum Terrorismus, sind allerdings gewaltig. Anrainer wie externe Akteure verfolgen zudem gegensätzliche Interessen. In dem DGAP-Band kommen Experten aus Europa, den USA und Zentralasien zu Wort.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Afghanistan
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