Dr. Claire Demesmay

Programmleiterin, Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen

Fachgebiete

  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Französische Europa- und Innenpolitik
  • Migrations- und Integrationspolitik Frankreichs und Deutschlands
  • Citizenship und Identitätsdebatten in Europa

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

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Medienanfragen

Christine Krüger
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Dr. Claire Demesmay leitet seit Februar 2009 das Frankreich-Programm der DGAP.

Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) am Institut français des relations internationales (Ifri) in Paris (2002-2009) und am Lehrstuhl für Frankreichstudien und Frankophonie der Technischen Universität Dresden (1998-2002) tätig.

Claire Demesmay promovierte im Rahmen einer binationalen, deutsch-französischen Cotutelle zum Thema „Politischer Liberalismus angesichts der Zukunft der Nationalstaaten“ an der Universität Paris 4-Sorbonne und am Frankreich-Zentrum der Technischen Universität Berlin. Sie studierte politische Philosophie an den Universitäten Dijon und Paris 4-Sorbonne. Abschluss: DEA (diplôme d'études approfondies)

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Das Ende des Kuschelkurses
Francois Hollande hat schmerzhafte Reformen bislang vermieden. Nun muss er beweisen, dass er sich durchsetzen kann.
von Claire Demesmay
Süddeutsche Zeitung, 24. August 2012
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der sich als „Turbopräsident“ feiern ließ, bemüht sich François Hollande, dem Zeitdruck trotz Krise nicht nachzugeben und seinem eigenen Rhythmus zu folgen. Hollande will einen neuen Regierungsstil etablieren, der auf gesellschaftliche Debatten und politische Verhandlungen setzt, um stabile Kompromisse zu erzielen, erläutert Frankreich-Kennerin Claire Demesmay in ihrem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung.
Kategorie: Europa, Frankreich
Ein neuer Homer für Europa?
Merkozys Zeit der Küsschen ist vorbei
von Claire Demesmay
Internationale Politik 4, Juli/ August 2012, S. 79-83
Ein neuer Homer für Europa?
„Merkozy“ ist seit den Präsidentschaftswahlen Geschichte. François Hollande will in Europa einen anderen Kurs als sein Vorgänger fahren, ob in der Fiskal- oder der Wirtschaftspolitik. Das wirkt sich auch auf die deutsch-französische Zusammenarbeit aus: Kann sich ein „Homer“ der Partner auf Augenhöhe bilden, der Europa durch die Krise steuert?
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Frankreich, Deutschland, Europa
Das deutsch-französische Duo
Pragmatismus und Neid sind die Triebkräfte der Partnerschaft
von Claire Demesmay, Yann-Sven Rittelmeyer
EPIN Working Paper 33: Germany as Viewed by Other EU Member States, Juni 2012, S. 25-28
Das deutsch-französische Duo
Das wirtschaftliche Gefälle zwischen beiden Ländern stellt die eingeübte Symmetrie der deutsch-französischen Beziehungen in Frage. Paris ist zwar vom „deutschen Modell“ fasziniert, sieht sich aber keinesfalls als Juniorpartner Berlins in Europa, weder wirtschaftlich noch politisch. Der neue Staatspräsident Hollande will das Gleichgewicht in der Partnerschaft wiederherstellen und tritt gegenüber Kanzlerin Merkel selbstbewusster auf als sein Vorgänger.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Europa, Frankreich, Deutschland
Das Ringen um Gleichheit
Integration als Chance für Frankreich
von Claire Demesmay
DGAPanalyse 4, 17. April 2012, 16 S.
Das Ringen um Gleichheit
Die Ghettosiedlungen der Einwanderer sind ein Nährboden für soziale Spannungen und religiösen Fundamentalismus – und sichtbarster Ausdruck eines Problems: Frankreichs Integrationsmodell ist reformbedürftig. Darüber wird im Wahlkampf leidenschaftlich debattiert. Viele Franzosen sehen die Identität ihres Landes bedroht, Diskriminierung ist an der Tagesordnung. Der Staat aber hat den Anspruch, alle Bürger gleich zu behandeln. Nötig ist eine bessere gesellschaftliche Teilhabe der Zuwanderer.
Kategorie: Staat und Gesellschaft, Migration, Europa, Frankreich
Deutschland: Die Kandidaten und die Gouvernante
Präsidentschaftswahlkampf 2012 in Frankreich
von Claire Demesmay
Deutschland: Die Kandidaten und die Gouvernante
Bis vor Kurzem wurde Nicolas Sarkozy nicht Müde, auf das "Modell Deutschland" zu verweisen: Der deutsche Weg aus der europäischen Schuldenkrise, so Sarkozys Botschaft im Wahlkampf, ist der richtige. Der Schuss ging nach hinten los. "Madame Merkel entscheidet, Monsieur Sarkozy folgt", spottete sein Herausforderer François Hollande. Wie sind die Reaktionen der Opposition auf die Deutschland-Rhetorik Sarkozys zu interpretieren? Und wofür steht Deutschland generell im französischen Wahlkampf?
Kategorie: Frankreich
Auf der Suche nach Kohärenz
Die europäische Mittelmeerpolitik nach dem arabischen Frühling
von Claire Demesmay, Carsten Främke, Katrin Sold
Leviathan 1, März 2012, S. 52 – 70
Auf der Suche nach Kohärenz
Die Umbrüche in Nordafrika zwingen die Europäische Union dazu, ihre Mittelmeerpolitik neu auszurichten. Ohnehin überarbeitet die EU zur Zeit ihre Nachbarschaftspolitiken. Jetzt geht es darum, die neuen Ansätze mit den bestehenden Stärken zu kombinieren und die euromediterrane Zusammenarbeit noch mehr an den Bedürfnissen der Partner auszurichten.
Kategorie: Europäische Union, Europäische Nachbarschaftspolitik, Euromediterrane Partnerschaft, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Immigration et identité culturelle
von Claire Demesmay
Questions Internationales 54, März/April 2012, S. 43-45
Immigration et identité culturelle
Deutschland ist zu einem Einwanderungsland geworden. Es kommt um eine aktive Integrationspolitik nicht herum. Soweit besteht ein breiter Konsens. Darüber hinaus aber bleiben viele Fragen offen. Insbesondere der Umgang mit der kulturellen und religiösen Dimension der Integration stellt eine Herausforderung dar.
Kategorie: Migration, Deutschland
Crossing Borders
Rethinking the European Union’s Neighborhood Policies
von Cornelius Adebahr, Claire Demesmay, Carsten Främke, Irene Hahn-Fuhr, Lucas Lypp, Marie-Lena May, Stefan Meister, Almut Möller, Katrin Sold, Marek Souček, Ulrike Stern, Marcel Viëtor, Natasha Wunsch
DGAPanalyse 2, 18. August 2011, 100 S.
Crossing Borders
Die Schuldenkrise erfordert momentan alle Aufmerksamkeit der EU – und droht zu verdrängen, dass auch an Europas Rändern akuter Handlungsbedarf besteht. Die Umwälzungen in Nordafrika verlangen eine Antwort, der Beitritt weiterer Länder zur Union ist zu organisieren. Eine Fülle gemeinsamer Themen verbindet die EU und ihre Nachbarn, von Energie- bis zu Migrationsfragen. Dazu müssen grenzübergreifende, thematische Räume geschaffen und die EU-Politiken weiterentwickelt werden.
Kategorie: Europäische Nachbarschaftspolitik, Östliche Partnerschaft, Europäische Union, Europa, Osteuropa
Frankreich-Themen 2010
von Claire Demesmay, Katrin Sold
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, 03.10.2010, 252 S.
Die „Frankreich-Themen 2010“ setzen eine im Jahr 2008 begonnene Publikationsreihe fort. Fachleute aus Universitäten und Forschungsinstituten untersuchen Fragen der Außen- und Europapolitik ebenso wie innen-, wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen. Im vorliegenden Band stehen die Reaktionen Frankreichs auf die Weltwirtschafts- und Finanzkrise sowie die Beziehungen Frankreichs zu internationalen Akteuren wie den USA oder zur aufsteigenden Wirtschaftsmacht China im Mittelpunkt.
Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Transatlantische Beziehungen, Schwellenländer, Finanzkrise, Frankreich, Vereinigte Staaten von Amerika, China
Gute Idee, schlechte Umsetzung
Zwei Jahre Union für das Mittelmeer
von Claire Demesmay, Katrin Sold
DGAPstandpunkt 9, 12. Juli 2010, 3 S.
Die Schaffung der „Union für das Mittelmeer“ am 13. Juli 2008 sollte die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und den Mittelmeer-Drittländern revolutionieren. Zwei Jahre später ist keines der ehrgeizigen Ziele, wie die Säuberung des Mittelmeers, die Einrichtung transnationaler Schifffahrtsstraßen sowie Maßnahmen im Bereich des Katastrophenschutzes und der Bildungszusammenarbeit, erreicht worden. Trotzdem war und bleibt die Union für das Mittelmeer eine gute Idee.
Kategorie: Euromediterrane Partnerschaft, Europäische Union, Politische Partizipation, Europa, Nordafrika, Mittelmeer/Mittelmeerraum
Veranstaltungen
DGAP in den Medien
  • In Saudi-Arabien „America-First-Strategie“ umsetzen

    20. May 2017 - 0:00 | Interview mit Sebastian Sons | Deutschlandfunk, Handelsblatt, Wiener Zeitung

    Sebastian Sons erklärt in einem Interview des Deutschlandfunks, warum Donald Trump nach Saudi-Arabien gereist ist.

  • Rouhani alles andere als ein Reformer

    20. May 2017 - 0:00 | Interview mit Ali Fathollah-Nejad | Tagesschau24.de, Arte und Deutsche Welle

    Mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im Iran erklärt Ali Fathollah-Nejad die Lage im Land bei Tagesschau24.

  • Der Iran ist fragiler als es scheint

    18. May 2017 - 0:00 | Gastbeitrag von Ali Fathollha-Nejad | Deutschlandfunk Kultur, 3sat, detektor.fm

    Bei Deutschlandfunk bilanziert Ali Fathollah-Nejad die Präsidentschaft von Hassan Rohani und fordert einen Kurswechsel.

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