Dr. Claire Demesmay

Programmleiterin, Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen

Fachgebiete

  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Französische Europa- und Innenpolitik
  • Migrations- und Integrationspolitik Frankreichs und Deutschlands
  • Citizenship und Identitätsdebatten in Europa

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

E-Mail: demesmay@dgap.org

Dr. Claire Demesmay leitet seit Februar 2009 das Frankreich-Programm der DGAP.

Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) am Institut français des relations internationales (Ifri) in Paris (2002-2009) und am Lehrstuhl für Frankreichstudien und Frankophonie der Technischen Universität Dresden (1998-2002) tätig.

Claire Demesmay promovierte im Rahmen einer binationalen, deutsch-französischen Cotutelle zum Thema „Politischer Liberalismus angesichts der Zukunft der Nationalstaaten“ an der Universität Paris 4-Sorbonne und am Frankreich-Zentrum der Technischen Universität Berlin. Sie studierte politische Philosophie an den Universitäten Dijon und Paris 4-Sorbonne. Abschluss: DEA (diplôme d'études approfondies)

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Eine pragmatische Antwort auf europäische Blockaden
Vertrag von Aachen
von Claire Demesmay
DGAPstandpunkt 2, 24. Januar 2019, 2 S.
Eine pragmatische Antwort auf europäische Blockaden
Ein Blick auf die Presse zeigt es: Der bilaterale Kooperationsvertrag, den die Bundeskanzlerin und der französische Präsident am 22. Januar in Aachen unterzeichneten, wurde mit einer gewissen Skepsis empfangen. Sicherlich ist er nicht perfekt. Als Ergebnis von langen Verhandlungen zwischen beiden Ländern ist er von Kompromissen geprägt und lässt vieles offen. Dennoch ist er zu begrüßen. Dafür sprechen drei Gründe.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, Frankreich, Deutschland
Die Gelbwesten stellen Macrons Glaubwürdigkeit in Frage
Frankreich vor der Europawahl
von Claire Demesmay
DGAPstandpunkt 1, 16. Januar 2019, 3 S.
Die Gelbwesten stellen Macrons Glaubwürdigkeit in Frage
Die tiefe politische Krise, die Frankreich mit der Bewegung der Gelbwesten durchlebt, gefährdet Macrons Strategie. Unter der Flagge des Progressivismus setzt sich Frankreichs Präsident für eine Reformagenda in der Innen- wie auch Europapolitik ein. Mehr denn je braucht er den Erfolg in der EU, um in Frankreich als handlungsfähig wahrgenommen zu werden. Umgekehrt hängt seine Autorität als Ideengeber und Anführer des proeuropäischen Lagers stark von seiner Glaubwürdigkeit im eigenen Land ab.
Kategorie: Europäische Union, Frankreich
À La Recherche D’un Nouveau Souffle – Un Traité 2.0 Pour La Coopération Franco-Allemande
von Claire Demesmay
Quelle: À la recherche d’un nouveau souffle – un traité 2.0 pour la coopération franco-allemande, in: Allemagne d’aujourd’hui 226, Oktober-Dezember 2018, S. 19-32. (http://www.septentrion.com/en/livre/?GCOI=27574100718200)
Dieser Artikel untersucht die Prozesse, die der Entwicklung des Aachener Vertrags von Januar 2019 zugrunde liegen. Nach einer Schilderung der Projektentstehung zeigt er, wie die parlamentarische Zusammenarbeit verlaufen ist. Anschließend analysiert er die Interaktionen zwischen Exekutiv- und Parlamentsebenen bei der Ausarbeitung eines neuen Vertrags. Zum Schluss geht er auf zwei ambitionierte Elemente des neuen Vertrags: die Harmonisierung des Rechts und die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Kategorie: france, Frankreich
Gedenken, statt den Sieg zu feiern
Ein deutsch-französischer Blick auf den 100. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918
von Claire Demesmay, Barbara Kunz
Le Monde, 7. November 2018, erschienen in französischer Sprache
Die Politikwissenschaftler Claire Demesmay (DGAP) und Barbara Kunz (ifri) argumentieren in einem Gastbeitrag in „Le Monde“, dass der Verzicht auf eine Militärparade zum 100. Jahrestag des Waffenstillstands von 1918 in Frankreich sinnvoll ist. Denn die Erinnerung an diesen Krieg ist vielfältig und muss es auch bleiben. Bei der Wahl der Gedenkart geht es für eine Regierung auch darum, glaubwürdig (oder nicht) zu sein, und somit internationalen Einfluss auszuüben.
Kategorie: Frankreich
Retour de l’absent
Les Tunisiens d’Europe face à la transition politique
von Claire Demesmay, Sabine Ruß-Sattar, Katrin Sold
Revue des mondes musulmans et de la Méditerranée 144, November 2018, S. 191-210
Dieser Artikel untersucht die Auswirkungen des „Arabischen Frühlings“ 2011 auf die arabischen Diasporas Tunesiens. Diese explorative Fallstudie über die tunesischen Auswanderergemeinschaften in der unmittelbaren Folge der Umbrüche untersucht Veränderungen bei den Aktivitäten der zivilgesellschaftlichen Vereine von tunesischen Migranten in Frankreich, Italien und Deutschland.
Kategorie: Migration, Tunesien
Macrons zweiter Coup?
Erst Paris, dann Brüssel: Wie Frankreichs Präsident die Europawahlen angeht
von Claire Demesmay, Julie Hamann
Internationale Politik 6, November-Dezember 2018, S. 70-75
Macrons zweiter Coup?
Für die Wahlen zum Europaparlament im Mai 2019 will Emmanuel Macron sein Erfolgsrezept auf die EU anwenden. Frankreichs Präsident sucht Verbündete jenseits der alten Parteienlogik und beschreibt sich als Gegenpol zu den rechtspopulistischen Europafeinden. Sicher ist: Angela Merkel wird damit zur Konkurrentin.
Kategorie: Europäische Union, Frankreich, Europa
Idées reçues sur l’Allemagne
un modèle en question
von Claire Demesmay
Le cavalier bleu, Oktober 2018, EAN: 9791031802855, 200 S., erschienen in französischer Sprache
Deutschland und Frankreich haben bis heute Schlüsselrollen in der Ausgestaltung des europäischen Projekts. Dabei nimmt jeder der Partner den anderen genau in den Blick. Claire Demesmay untersucht die französische Sicht auf Deutschland. In Bezug auf Politik, Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und internationale Beziehungen entsteht so ein aktuelles Bild Deutschlands. Es zu kennen, ist hilfreich in Zeiten, in denen beide Partner gefragt sind, weitreichende europapolitische Vorschläge zu entwickeln.
Kategorie: Bilaterale Beziehungen, European Union
Schwierige Abstimmung: die deutsch-französische Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise
von Claire Demesmay
Annuaire français des relations internationales 2018, volume XIX, S. 455-467
Die europäische Migrations- und Asylpolitik zeigt ein Spannungsverhältnis zwischen der Notwendigkeit der Zusammenarbeit und dem Wunsch, die nationalen Interessen zu wahren. Dieser Artikel untersucht, wie Frankreich und Deutschland mit diesen Spannungen in zwei verschiedenen Phasen während des Sommers 2015 umgegangen sind. Untersucht wird einerseits die bilaterale deutsch-französische Zusammenarbeit in diesem Politikfeld, anderseits ihre Auswirkungen auf die europäische Migrations- und Asylpolitik.
Kategorie: Migration, European Union
Französische Träume und deutscher Pragmatismus
Fünf Fragen an Claire Demesmay zu Merkels Antwort auf Macrons EU-Visionen
von Claire Demesmay
Französische Träume und deutscher Pragmatismus
Bei Themen des EU-Grenzschutzes und der Asylpolitik herrscht Einigkeit, doch hinsichtlich der Reform der Währungsunion und in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik gab es nur eine vorsichtige Annäherung. Angela Merkels langerwartete Reaktion auf Emmanuel Macrons Sorbonne Rede fiel verhalten aus. In fünf Fragen und fünf Antworten bewertet DGAP-Expertin Claire Demesmay, was Macron in dieser Woche eine „erste Antwort“ der Bundeskanzlerin nannte.
Kategorie: Europäische Union
„Stronger together“
Im Handelsstreit mit den USA sollten Deutschland und Frankreich gemeinsam eine europäische Politik vertreten
von Claire Demesmay, Claudia Schmucker
DGAPstandpunkt 14, 18. Mai 2018, 3 S.
„Stronger together“
Die Europäer agieren im Handelsstreit mit den USA bisher falsch: Statt mit bilateralen Angeboten vorzupreschen, sollten Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Linie finden, damit die EU ihre Macht von 28 Staaten nutzt und mit Washington auf Augenhöhe verhandeln kann. Paris und Berlin können damit beweisen, dass sie Europas gemeinsame Interessen ernst nehmen. Im Gespräch mit Washington sollte es um ein umfassendes Abkommen mit den USA gehen. Dabei sollten auch Handelsungleichgewichte offen angegangen werden.
Kategorie: Freihandel, Vereinigte Staaten von Amerika
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