JungeDGAP Baden-Württemberg: Kiew, Krim, Donbass – die Situation der Ukraine fünf Jahre nach dem Maidan

04.12.2018 | 18:30 - 20:00 | Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart | für jeden offen

Diskussion

Kategorie: Ukraine

Die Junge DGAP Baden-Württemberg in Kooperation mit SOLIDARUS e.V. und Ukrainer in Stuttgart e.V.

Referenten:

Alexey Kozlov
Geschäftsführer der NGO SOLIDARUS e.V.

Viktoria Savchuk
SOLIDARUS e.V.

Moderation:

Karoline Gil
Vorstandsmitglied Junge DGAP

Vor fünf Jahren begann in Kiew der „Euromaidan“. Nach der Ankündigung der ukrainischen Regierung, das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht zu unterzeichnen, gingen Tausende Menschen friedlich auf die Straße. Die Demonstrationen endeten nach dem Eingreifen der Sicherheitskräfte jedoch mit Gewalt und mehr als 100 Toten. 
Es folgten die Annexion der Krim durch Russland und der Ausbruch des Krieges in der Ostukraine im April 2014. Dieser hat mittlerweile mehr als 10.000 Menschenleben gekostet. 3,4 Milllionen Menschen brauchen derzeit humanitäre Hilfe, die meisten davon in den umkämpften Gebieten. Zudem gibt es ungefähr 1,6 Millionen Binnenflüchtlinge. Obwohl es der internationalen Gemeinschaft durch Verhandlungen, Sanktionen und eine Beobachtermission der OSZE gelungen ist, den Einsatz militärischer Gewalt im Konfliktgebiet einzuhegen, sterben im Osten der Ukraine nach wie vor jede Woche Menschen. 
Auf der Veranstaltung der Jungen DGAP wollen wir über die Menschenrechtslage auf der Krim und Möglichkeiten zur Konfliktlösung diskutieren. Und wir fragen uns: Was ist vom Maidan geblieben,  
In der Diskussion möchten wir auf die Ereignisse der vergangenen fünf Jahre eingehen und die Rolle von politischen Akteuren sowie der Zivilgesellschaft in den Vordergrund stellen. 

Die Referenten stellen darüber hinaus den Bericht der NGO SOLIDARUS e.V. „Krim: Chronologie der Unterdrückung“ vor, der aus einem Überblick über gravierende Menschenrechtsverletzungen seit dem Zeitpunkt der russischen Besetzung besteht.

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt. 

Die Veranstaltung wird im Rahmen des vom Auswärtigen Amt geförderten Projekts „Aktivierung einer Diskussion über Beachtung und Schutz der Menschenrechte auf der Krim“ durchgeführt.

Ansprechpartner

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