Konferenz: Strategische Konkurrenz im internationalen System

Folgen für die deutsche und westliche Politik

25.06.2018 - 26.06.2018 | 12:15 - 16:30 | DGAP Berlin | Nur für geladene Gäste

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In den vergangenen 25 Jahren konnten westlich geprägte Demokratien in einem internationalen Umfeld agieren, in dem strategische Konkurrenz oder gar Gegnerschaft von untergeordneter Bedeutung waren. Unterdessen trifft westliche Politik jedoch immer häufiger auf Widerstände anderer Akteure, die mehr oder weniger offen gegen die liberale internationale Ordnung arbeiten. Dabei kommen in zunehmendem Maße auch moderne Technologien zur Geltung. Auch wenn das Bewusstsein für die daraus resultierenden Risiken und Gefahren wächst, sind Europa und Deutschland bisher nur unzureichend auf die strategische Konkurrenz oder gar Gegnerschaft vorbereitet. Darüber hinaus erschweren innerwestliche Konfliktlinien eine gemeinsame effektive Positionierung. Die Konferenz möchte anhand ausgewählter Konkurrenzbeziehungen den Charakter und die Dimension strategischer Konkurrenz im internationalen System analysieren und Handlungsoptionen entwickeln.

Die Konferenz findet im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und der Stiftung Wissenschaft und Demokratie (SWuD) statt, das von Svenja Sinjen (DGAP) geleitet wird. Das Projekt widmet sich den tiefgreifenden Wandlungsprozessen im internationalen System und ihren Konsequenzen für die deutsche Außenpolitik im europäischen und transatlantischen Kontext.

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