Der Nahe Osten: Ist das Schlimmste schon vorbei oder kommt es erst noch?

David Harris, geschäftsführender Direktor des American Jewish Committee, richtet sich in einer Rede an die DGAP

02.12.2014 | 17:30 - 19:00 | DGAP Berlin | Nur für Mitglieder

Vortrag

Kategorie: Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Sicherheitspolitik

Im Verlauf des letzten halben Jahres hat sich die regionale Sicherheit im Nahen Osten wesentlich verschlechtert. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ belagert nach wie vor Syrien und Nordirak, erobert weitere Gebiete und terrorisiert die örtliche Bevölkerung; der internationalen Gemeinschaft sendet sie indessen schreckenerregende Botschaften in Form von Videos, die Enthauptungen von Ausländern zeigen. Die rücksichtslose Machtausdehnung des „Islamischen Staats“ wird durch zweierlei Verstärkung angetrieben: finanzielle Unterstützung und Kämpfer aus der ganzen Welt, die sich der extremistischen Sache verpflichten.

Unterdessen verfehlte Israels Militäroperation „Protective Edge“ vom Sommer dieses Jahres ihr Ziel, die fortwährende Gewalt zu unterbinden.

David Harris, der geschäftsführende Direktor des American Jewish Committee, äußerte sich zu diesen und damit verbundenen Problemen in einem Vortrag in der DGAP. Harald Kindermann, Generalsekretär der DGAP, moderierte die Veranstaltung.

Das American Jewish Committee, vor über hundert Jahren von einer Gruppe amerikanischer Juden primär deutscher Herkunft gegründet, unterhält auch in Berlin ein Büro.

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