Keine Angst vor dem Abstieg

Wie der Westen seinen relativen Machtverlust erfolgreich gestalten kann – neues Buch von Eberhard Sandschneider

29.09.2011 | 18:00 - 20:00 | DGAP | Nur für geladene Gäste

Vortrag

Kategorie: Europa, Europäische Union

Die Folgen der Finanzkrise lasten auf dem Westen. Aufstrebende Länder wie China machen den traditionellen Mächten ihre angestammten Plätze streitig. Dabei ist der Auf- und Abstieg von Staaten ein ganz normales Phänomen der Weltpolitik. Eberhard Sandschneider eröffnet eine neue Perspektive: Es geht für den Westen nun darum, den unvermeidlichen Bedeutungsverlust zu akzeptieren – diesen Prozess aber so zu gestalten, dass ihm ein angemessener Einfluss in der Weltgemeinschaft bleibt.

Bibliografische Angaben

  • Der erfolgreiche Abstieg Europas – Heute Macht abgeben, um morgen zu gewinnen
    von Eberhard Sandschneider
    in: Hanser Verlag, September 2011, 280 S.

Weitere Publikation des Autors

Medienecho

  •  Der Westen muss mit den kommenden Weltmächten kooperieren
    Eberhard Sandschneider in der Sendung „Politikum“ bei WDR 5 über sein neues Buch
    Nur wenn Schwellenländern wie China künftig ein angemessener Platz in der Staatengemeinschaft eingeräumt wird und die bisherigen Großmächte einen gewissen Verzicht leisten, kann der Westen Frieden, Demokratie, Sicherheit und Wohlstand für sich erhalten.
    Link zu der Sendung vom 27. September 2011
    Podcast zum Nachhören (ab Minute 2:03) [mp3]
  • Mut zum Machtwechsel
    Manager Magazin empfiehlt neues Buch von Eberhard Sandschneider
    „Oft gab es Kriege, weil die alten Mächte nicht kampflos aufgeben wollten. So weit muss es diesmal nicht kommen, meint Eberhard Sandschneider, einer der profiliertesten außenpolitischen (Vor-)Denker der Berliner Republik. Voraussetzung sei freilich, dass der Westen sich seines schwindenden Einflusses in der Welt bewusst wird“ – und zu einer vorurteilsfreien Kooperation mit den neuen Mächten bereit ist.
    Fröhlich absteigen, von Wolfgang Hirn, in: Manager Magazin 10/2011, S. 120
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