„Veränderung in der Gesellschaft braucht den Einzelnen“

Eröffnung des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs der Robert Bosch Stiftung

12.09.2011 - 17.10.2011 | 09:00 - 18:00 | | Nur für geladene Gäste

Kategorie: Osteuropa, Östliche Partnerschaft

Europa zu verbinden, ist das Ziel des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs für Good Governance, eines vierwöchigen internationalen Weiterbildungsseminars für Nachwuchsführungskräfte aus dem öffentlichen Sektor (öffentliche Verwaltung, öffentliche Unternehmen, gemeinnützige Institutionen etc.) aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, der Türkei und der Ukraine.

„Freundschaft zwischen Menschen ist die Basis für Völkerfreundschaft und -verständigung“, betonte Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, bei der feierlichen Eröffnung des Kollegs in der Europäischen Akademie Berlin. Die Teilnehmer des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs sollten als Botschafter dieser Verständigung hierfür selbst Verantwortung übernehmen. „Gerade deshalb ist die Förderung junger Nachwuchsführungskräfte unterschiedlicher Herkunft ein nachhaltiger, praxisnaher Beitrag zu einem friedlichen Europa“, ergänzte Paul Freiherr von Maltzahn, stellvertretender geschäftsführender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

Daran anknüpfend betonte Kollegdirektor Professor Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission a.D., „es geht darum, politische Orientierungspunkte zu vermitteln und zu verstehen, was unsere gemeinsame europäische Aufgabe ist“. Transformation erfolge nicht primär durch Änderung von Institutionen, sondern durch Wandlung der politischen Kultur. „Veränderung in der Gesellschaft braucht den Einsatz und Mut des Einzelnen“, schloss Verheugen.

Das Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs für Good Governance ist ein Projekt der Robert Bosch Stiftung  und wird in Zusammenarbeit mit der DGAP und der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin durchgeführt. 17 deutschsprachige Nachwuchsführungskräfte werden dabei noch bis zum 7. Oktober 2011 an Vorträgen, Workshops, Debatten und Projektkursen zum Thema „Management und Kommunikation in Gesellschaft, Verwaltung und Politik“ in Berlin, Wrocław/Breslau und Warszawa/Warschau teilnehmen. In einem tätigkeitsbezogenen Projekt sollen die Teilnehmer im Anschluss zur besseren Zusammenarbeit zwischen den Staaten Europas beitragen.

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