Abgeschlossene Projekte

  • Deutsch-französische Entscheidungswege und Kommunikationskanäle

Im Januar 2013 jährt sich die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags zum 50. Mal. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern – insbesondere in der Europapolitik – hat mittlerweile ein Niveau an Intensität und Komplexität erreicht, das in den internationalen Beziehungen seinesgleichen sucht.

In einem zweijährigen Forschungsprojekt untersucht daher das Frankreich-Programm der DGAP gemeinsam mit der Stiftung Genshagen und der Universität Cergy-Pontoise die deutsch-französischen Entscheidungsmechanismen in der Europapolitik. Das Vorhaben wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Die Analyse konzentriert sich auf die vier Politikfelder Außen- und Sicherheitspolitik, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Energie- und Umweltpolitik, EU-Erweiterung und -Vertiefung. Anhand von zwölf Fallstudien sollen nationale und bilaterale Akteure und Strukturen identifiziert werden, die im Vorlauf der deutsch-französischen Konsultationen an der Formulierung von Positionen beteiligt sind. Gleichzeitig wird ihr Beitrag zur Ausarbeitung gemeinsamer europapolitischer Positionen in den Blick genommen.

Ziel ist dabei, die Mechanismen und institutionellen Konstellationen zu betrachten, die Kontroversen zwischen beiden Ländern verschärfen oder im Gegenteil dazu beitragen, Differenzen zu überwinden, und damit deutsch-französische Kompromisse möglich machen.

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