Archiv DGAP in den Medien

  • Was steckt hinter der strategischen Allianz von Russland und China?

    Interview mit Eberhard Sandschneider | 6. June 2012 - 0:00 | radioeins

    Was steckt hinter dem neuen strategischen Bündnis von Russland und China?, fragt radioeins den Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Eberhard Sandschneider. Das erklärt zumindest der russische Präsident Vladimir Putin bei seinem Staatsbesuch in China, bei dem er 16 Wirtschaftsabkommen unter Dach und Fach bringen will. Auch die Syrienfrage beantworten beide unisono.

  • "Deutsche U-Boote sind wichtig für die israelische Sicherheit"

    Henning Riecke | 5. June 2012 - 0:00 | ZDF heute-journal

    "Die Fähigkeit zu einem Zweitschlag, die durch die deutschen U-Boote möglich gemacht wird, ist extrem wichtig für die israelische Sicherheit", sagt Henning Riecke, Sicherheitsexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). "So wichtig, dass man ohne einen enormen Schaden für die Beziehungen zu diesem Land, sich nicht aus diesem Geschäft zurückziehen kann", so Riecke im ZDF heute-journal.

  • Die G20 zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    Gastbeitrag von Claudia Schmucker und Katharina Gnath | 4. June 2012 - 0:00 | Süddeutsche Zeitung

    Am 18./19. Juni treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20) in Los Cabos, Mexiko. Die Erwartungen an das Treffen sind bereits im Vorfeld gering. Drei Jahre, nachdem sich die Gruppe selbst zum wichtigsten Koordinationsgremium für die Weltwirtschaft erklärt hat – befindet sich die G 20 in einem fundamentalen Dilemma, schreiben die DGAP-Expertinnen Claudia Schmucker und Katharina Gnath in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung.

  • Europa spricht jetzt französisch

    Zitate von Katrin Sold | 4. June 2012 - 0:00 | Cicero

    Mit François Hollande hat Merkel einen Partner bekommen, dessen Europapolitik sie eigentlich ablehnt. Grund zur Panik – wie sie vor allem Eurokritiker in Deutschland gerne schüren – besteht deshalb aber nicht, schreibt der Cicero und zitiert Katrin Sold, Frankreichexpertin bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

  • „Russische Waffen werden gegen die syrischen Rebellen eingesetzt"

    Interview mit Stefan Meister | 2. June 2012 - 0:00 | ZDF und Deutsche Welle

    Seit Putin in den Kreml zurückgekehrt ist, hat er ihn kaum verlassen – nicht zum G8-, nicht zum NATO-Gipfel. Und zum Treffen des Ostseerats in Stralsund hat er auch nur einen Vertreter geschickt. „Putin hat das angekündigt. Er wird sich auf die postsowjetischen Staaten konzentrieren und hat im Wahlkampf mit viel Kritik gegenüber den USA und dem Westen agiert“, sagte Stefan Meister, Russlandexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im ZDF.

  • „Russlands Spielraum ist sehr klein geworden“

    Zitate von Alexander Rahr | 31. May 2012 - 0:00 | Spiegel Online

    Eigentlich wollte Wladimir Putin in Berlin und Paris über Wirtschaftsfragen sprechen. Nach dem Angriff auf das syrische Dorf Hula muss er auch seine Syrien-Strategie erklären, schreibt SPIEGEL ONLINE. „Eine Intervention ist ein Schritt zu einer anderen Weltordnung, die Russland nicht akzeptiert", sagt Alexander Rahr, Russlandexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

  • Die Zeit der Küsschen ist vorbei

    Zitate von Claire Demesmay | 25. May 2012 - 0:00 | ZEIT online

    "Bis Mitte Juni ist Hollande noch im Wahlkampf und muss seiner Wählerschaft zeigen, dass er in der Lage ist, sich auf dem Europa- und sogar auf dem Weltparkett durchzusetzen", sagt Claire Demesmay, Frankreichexpertin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), gegenüber ZEIT online.

  • Europäisches Krisenmanagement: Auch auf die Symbolik kommt es an

    Diskussion mit Claire Demesmay | 24. May 2012 - 0:00 | Deutschlandfunk, dradio

    "Ein effizientes Krisenmanagement ist natürlich wichtig, aber man darf auch die Frage nach der Symbolik nicht vergessen", sagt Claire Demesmay, Frankreichexpertin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Für Länder wie Frankreich seien Erfolge in Brüssel extrem wichtig. um in der Innenpolitik schmerzhafte Strukturreformen durchzusetzen. "Wenn Hollande als Sieger aus Brüssel kommt, kann er auch der französischen Bevölkerung sagen: 'Jetzt müssen wir den Arbeitsmarkt flexibler machen'."

  • Tanken oder Kredit bezahlen?

    Rezensionen von Josef Bramls Buch | 23. May 2012 - 0:00 | taz, Welt

    Die Abhängigkeit von fossiler Energie sieht Josef Braml in seinem Buch „Der amerikanische Patient“ als Ursache für die Schwäche der USA, schreibt die taz – und findet das erstaunlich. Denn kein Land der Welt investierte 2011 mehr in erneuerbare Energien als die USA. Zum Bild von Amerika will das nicht passen. Haben die USA ebenfalls die Energiewende ausgerufen?

  • Europa sollte Obamas Kurs folgen

    Interviews mit Henning Riecke | 22. May 2012 - 0:00 | WDR, radioeins/RBB

    In Obamas politischer Heimatstadt Chicago kommt die NATO mit wichtigen Partnern zusammen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Auf der Tagesordnung steht neben kontroversen Themen wie der Abzugsstrategie aus Afghanistan auch das Schlagwort „Smart Defence“. Nach Obamas Plänen sollen die Nato-Mitgliedstaaten ihre militärischen Fähigkeiten bündeln, Aufgaben teilen und dadurch insgesamt mehr leisten – während sie gleichzeitig weniger dafür zahlen müssen.

  • Ägypten-Experte beobachtet Revolutionsmüdigkeit vor Präsidentenwahl

    Interview mit Christian Achrainer | 21. May 2012 - 0:00 | dapd

    Kurz vor den Präsidentschaftswahlen in Ägypten droht die Aufbruchstimmung nach dem Sturz Husni Mubaraks zu verfliegen. "Die Menschen werden langsam revolutionsmüde", sagt Nahost-Experte Christian Achrainer von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) gegenüber der Nachrichtenagentur dapd.

  • "In der ursprünglich vorgesehenen Form wird Nabucco nicht kommen“

    Interview mit Stefan Meister | 16. May 2012 - 0:00 | Focus Online

    Rund ein Viertel der europäischen Erdgasimporte kommt aus Russland. Mit „Nabucco“, der geplanten Konkurrenz-Pipeline, sollen neue Gasquellen erschlossen und Europa unabhängiger vom russischen Gas werden. Doch nachdem der ungarische Mineralölkonzern MOL kürzlich aus dem Projekt ausgestiegen ist, wachsen auch bei RWE die Zweifel. „In der ursprünglich vorgesehenen Form wird Nabucco nicht kommen“, meint auch Stefan Meister, Russland-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

  • "Es wird eine klassische deutsch-französische Zusammenarbeit werden"

    Interviews mit Claire Demesmay | 7. May 2012 - 0:00 | u.a. Zeit Online, Deutsche Welle, Cicero, stern.de, France 24

    Nach der Wahl Hollandes zum neuen Präsidenten Frankreichs geht die deutsch-französische Zusammenarbeit weiter, sagt DGAP-Frankreichexpertin Claire Demesmay. „Im Gegensatz zu ihren Vorgängern können sich Hollande und Merkel nicht den Luxus leisten abzuwarten." Spannend werde sein, wie das deutsch-französische Pokerspiel um den Fiskalpakt ausgehe: „Der neue Präsident wird den Stabilitätsvertrag ratifizieren, wenn er dafür mehr Unterstützung beim Wachstum bekommt“, so Demesmays Einschätzung.

  • Die USA: Ein Dampfer, kein Schnellboot

    Interviews mit Josef Braml | 27. April 2012 - 0:00 | Arte Journal, Cicero Online

    Für Obama und seinen Herausforderer Romney werde es im Wahlkampf vor allem um eins gehen: „Erstens um die Wirtschaft, zweitens um die Wirtschaft und drittens um die Wirtschaft“, so Josef Braml im Interview mit Arte Journal. Schnelle Reformen seien allerdings nicht zu erwarten, sagte der USA-Experte gegenüber Cicero Online. „Wenn der große Dampfer Amerika seinen Kurs ändert, kann man keine schnelle Wendung wie bei einem Motorboot erwarten“ – zumal sich Washington in die Blockade manövriert habe.

  • Das Verhältnis Deutschland-Frankreich bleibt zentral

    Interviews und Zitate von Claire Demesmay | 25. April 2012 - 0:00 | u.a. MDR, DLF, Tagesspiegel, AFP, Reuters TV

    Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich bleibe auch nach den Stichwahlen am 6. Mai zentral, sagte Frankreich-Expertin Claire Demesmay. Beide Länder hätten „gleiche Interessen in der Europapolitik, sprich: die Eurozone retten“. Allerdings sähen Sarkozys und Hollandes Positionen in der Sozial- und der EU-Politik unterschiedlich aus. Merkel und Hollande würden „sich streiten müssen“. Erstmals spiele die „Europapolitik eine so zentrale Rolle in einem Wahlkampf“.

  • „China kommt langsam auf Augenhöhe“

    Interview mit Eberhard Sandschneider | 23. April 2012 - 0:00 | Nordwestradio Journal

    China war Deutschland in der Industrie- und Wirtschaftspolitik lange unterlegen. Eberhard Sandschneider ist jedoch überzeugt: „China kommt langsam auf Augenhöhe.“ Das Land sei nicht nur wegen der kulturellen und sprachlichen Barrieren ein „schwieriger Partner“. Ermahnungen in Sachen Einhaltung der Menschenrechte würden in China "immer unwilliger" vernommen. Sobald wirtschaftliche Interessen berührt würden, sparten deutsche Vertreter das Thema Menschenrechte jedoch gelegentlich aus.

  • Die EU muss auf soziale Gerechtigkeit in Nordafrika setzen

    Interview mit Katrin Sold | 30. March 2012 - 0:00 | Südkurier

    Die Europäische Union müsse verstärkt auf soziale Gerechtigkeit statt allein auf Stabilität setzen, so Katrin Sold gegenüber dem Südkurier. Durch die langjährige Unterstützung der nordafrikanischen Diktatoren habe die EU viel Glaubwürdigkeit in der Region verspielt. Wichtig sei es nun, dass die EU zu einer besseren Koordinierung ihrer Instrumente und einer verstärkten Arbeitsteilung in der gemeinsamen Außenpolitik finde.

  • Sarkozy spielt die nationale Karte

    Zitate von Claire Demesmay | 19. March 2012 - 0:00 | Deutsche Welle

    „Um genügend Stimmen zu erreichen, muss Sarkozy im rechten Lager des Front National fischen“, sagte Frankreich-Expertin Claire Demesmay der Deutschen Welle. Dabei spiele das Thema Souveränität eine zentrale Rolle. So versuche Sarkozy nicht nur, sich als großer Europäer zu präsentieren, sondern auch die französischen Europaskeptiker zu erreichen. Seine Botschaft sei, dass die europäische Integration „im Sinne und im Interesse Frankreichs sein muss.“ Dies sei ein gewagter Spagat.

  • „Der Iran will die Atombombe“

    Interview mit Eberhard Sandschneider | 19. March 2012 - 0:00 | ZDF-Morgenmagazin

    Sicherheit, aber auch regionales Vormachtstreben seien die Hauptmotive des Iran zur Entwicklung der Bombe, erklärte Professor Sandschneider im ZDF-Morgenmagazin. Die internationalen Sanktionen zeigten dabei kaum Wirkung und die Vertreter des Regimes träten internationalen Akteuren weiter mit großem Selbstbewusstsein entgegen. Außer durch militärische Mittel ließe sich kein Staat vom Aufbau atomarer Fähigkeiten abhalten. Allerdings könne dies zu einem Flächenbrand in der Region führen.

  • Afghanistan: Beschleunigter Abzug?

    Interview mit Henning Riecke | 16. March 2012 - 0:00 | MDR Aktuell

    Der afghanische Präsident Karzai drängt auf einen beschleunigten Abzug der ISAF-Truppen aus seinem Land. Damit wolle er sich im Kampf mit seinen Gegnern vor allem von den Amerikanern abgrenzen, so Henning Riecke. Die Koranverbrennung und der Amoklauf eines amerikanischen Soldaten erleichtere es den radikalen Kräften, gegen die ausländische Präsenz Stimmung zu machen. Auch beim NATO-Gipfel im Mai gehe es "nicht so sehr um ein Enddatum, sondern um das Tempo des Abzugs".

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