Archiv DGAP in den Medien

  • Chinas Lage „durchaus prekär“

    Interview mit Eberhard Sandschneider | 5. March 2015 - 0:00 | Deutschlandradio

    Chinas Wirtschaft soll in diesem Jahr langsamer wachsen. Mit dieser Prognose eröffnete Ministerpräsident Li Keqiang in Peking die Jahrestagung des Volkskongresses. Das geringere Wachstumsziel von etwa sieben Prozent sei aber immer noch eine ganze Menge, sagte der Chinaexperte Eberhard Sandschneider im DLF. Eigentliches Problem sei die Erwartungshaltung der Menschen.

  • Duo Angela Merkel und François Hollande

    Interview mit Claire Demesmay | 5. March 2015 - 0:00

    Einst waren sie sich fremd, mittlerweile bilden sie ein eingespieltes Duo: Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande. Von ihren Absprachen hängt die Zukunft der EU ab. Letztes Signal für die Nähe sind Berichte, dass ausgerechnet Merkels europapolitischer Berater Nikolaus Meyer-Landrut deutscher Botschafter in Paris werden soll. "Seine Ernennung könnte für eine weitere Annäherung auch in Wirtschaftsfragen sprechen", sagt Claire Demesmay, Frankreich-Expertin der DGAP.

  • Muss Europa seine Strategie gegenüber Russland ändern?

    Interview mit Stefan Meister | 3. March 2015 - 0:00 | 3sat Kulturzeit

    Die Krim ist seit einem Jahr annektiert, die Ost-Ukraine seit Monaten schwer umkämpft. In der 3sat-Kulturzeit gibt Stefan Meister eine Einschätzung, wie Europa in der Ukraine vorgehen sollte. Der Westen und Russland hätten unterschiedliche Herangehensweisen, so Meister. Russland wolle den Konflikt aufrecht erhalten solange der Westen nicht bereit ist, über Themen wie Sicherheit und Energiebeziehungen zu reden. Umgekehrt wolle die EU den Konflikt zuerst einhegen bevor man über strategische Fragen berate.

  • Russland-Experte zu Mord an Nemzow

    Interview mit Stefan Meister | 2. March 2015 - 0:00 | Tagesschau

    Nach dem Mord an Kreml-Kritiker Nemzow sieht Russland-Experte Stefan Meister die russische Zivilgesellschaft massiv unter Druck. Im Interview mit tagesschau.de erklärt er, wie und warum Präsident Putin ein Klima der Angst befördert. „Nemzows Ermordung ist das klare Signal: Niemand ist sicher, niemand ist unantastbar. Damit wird noch mehr Angst in der Gesellschaft verbreitet.“, so Meister.

  • Kiew muss Ostukraine aufgeben, sonst droht Europa Krieg

    Interview mit Stefan Meister | 25. February 2015 - 0:00 | Focus online

    Es braucht einen Strategiewechsel im Ukraine-Russland-Konflikt um eine größere Eskalation der Gewalt zu verhindern. Stefan Meister, Osteruopa-Experte der DGAP, formuliert einen radikalen Ansatz: „Die Gebiete in der Ostukraine sind sowieso verloren“, sagt Meister im Gespräch mit FOCUS Online. „Zumindest auf absehbare Zeit.“ Um den Rest zu retten und Europa zu stabilisieren, „müssen sie mittelfristig aufgegeben werden“.

  • Ende der deutsch-französischen Ehekrise?

    Interview mit Claire Demesmay | 20. February 2015 - 0:00 | Deutsche Welle

    Braucht es also erst große Konflikte, um die beiden wieder zusammenzuführen? Die Frankreich-Expertin Claire Demesmay von der DGAP bejaht diese Frage: "Durch diese Krisen hat die deutsch-französische Beziehung unter Merkel und Hollande eine neue Qualität erreicht – auf der Arbeits- wie auch auf der menschlichen Ebene. Sowohl beim Ukraine-Konflikt als auch bei den Anschlägen in Paris geht es um Sicherheit und Frieden, also um Werte, die uns vereinen."

  • „Die EU hat Russland unterschätzt.“

    Interview mit Stefan Meister | 17. February 2015 - 0:00 | Dbate.de

    Stefan Meister, Russland-Experte der DGAP, sprach im Skype-Talk von dbate.de mit Denise Jacobs über eine fragile Waffenruhe, Putins Interessen und die Fehler der EU. Er glaubt: „Wir haben einen Konflikt mit einem System Putin, das viel mehr bedeutet als die Ukraine.“ Trotzdem sollte man Russland nicht verteufeln.

  • Brüchige Brüderlichkeit

    Gastbeitrag von Claire Demesmay und Barbara Kunz | 16. February 2015 - 0:00 | ParisBerlin

    Diese Angst um den sozialen Zusammenhalt ist in Frankreich tief verankert und geht weit über den Kreis der politischen Akteure hinaus. Auch französische Unternehmer machen sich Sorgen um den Erhalt des Republikanischen Modells - und das, obwohl sie sich in diesem Punkt in einem relativ geschützten Milieu bewegen. Das ergibt eine Befragung, die die DGAP im Jahr 2014 unter Vertretern der Wirtschaft durchgeführt hat und deren Ergebnisse dieser Tage veröffentlicht werden.

  • „Merkel wird Waffenlieferungen nicht verhindern können“

    Interview mit Stefan Meister | 12. February 2015 - 0:00 | Schwäbische Zeitung, RBB inforadio, Focus Online

    Wie geht es weiter in der Ukraine-Krise? Russland-Experte Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sprach darüber mit der Schwäbischen Zeitung.

  • „Nach Minsk - Durchbruch für den Frieden?“

    Talkshow mit Henning Riecke | 11. February 2015 - 0:00 | Phoenix Runde

    17 Stunden haben Merkel, Hollande, Putin und Poroschenko in Minsk verhandelt. Nun gibt es Hoffnungen für eine Lösung im Ukraine-Konflikt. Um die Umsetzung des ersten Minsker Waffenstillstandsabkommens vom September zu kontrollieren, soll ein Aufsichtsgremium aus Vertretern der Ukraine, Russland, Deutschland und Frankreich eingesetzt werden. Henning Riecke traut dem Gremium nicht besonders viel zu. „Das ist ein Instrument, dass nur funktioniert, wenn es eine vertrauenswürdige Kooperation gibt.“

  • "Gaucks Rede hallt nach"

    Interview mit Eberhard Sandschneider | 9. February 2015 - 0:00 | Deutschlandradio Kultur

    Mehr außenpolitische Verantwortung Deutschlands - das forderte Bundespräsident Joachim Gauck vor einem Jahr in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. "Gaucks Rede hallt nach", sagt Eberhard Sandschneider, Forschungsdirektor der DGAP ein Jahr später. Die Politik scheine zu mehr Verantwortung bereit, aber die Mehrheit der Bevölkerung noch nicht, so Sandschneider.

  • Münchner Sicherheitskonferenz: Führen aus der Mitte

    Interview mit Sylke Tempel | 9. February 2015 - 0:00 | Deutsche Welle

    "Führung aus der Mitte“ – beschrieb Verteidigungsministerin von der Leyen die internationale Rolle Deutschlands auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2015. Sie sprach von der Bereitschaft Deutschlands, internationale Konflikte stets gemeinsam mit anderen Ländern zu lösen - das sei "Führen aus der Mitte". "In Europa ist Deutschland immer in der Mitte und handelt aus der Mitte heraus, das muss man nicht extra betonen", kommentierte Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift "Internationale Politik".

  • USA und Deutschland: Die Allianz bleibt bestehen

    Interviews mit Henning Riecke | 9. February 2015 - 0:00 | Deutsche Welle, n-TV, RTL

    Merkel werbe in Washington für die Priorität von Friedensverhandlungen und versuche, die USA von Waffenlieferungen an die Ukraine abzuhalten, so Henning Riecke, Leiter des USA-Programms der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

  • „Countdown für Minsk - Letzte Chance auf Frieden?“

    Talkshow mit Jana Puglierin | 9. February 2015 - 0:00 | Phoenix Runde

    Die Erwartungen an das Gipfeltreffen in Minsk sind gedämpft. Die Angst vor einem offenen Krieg begleitet die Verhandlungsrunde. Ein wichtiger Aspekt bei der Konfliktlösung sei die Einigkeit Europas mit den USA, meint Jana Puglierin. Die Sicherheitsexpertin steht Waffenlieferungen an die Ukraine skeptisch gegenüber. Dies würde dem russischen Narrativ, Amerika sei der Aggressor in die Hände spielen. Allerdings stünde Obama unter sehr großem Druck, sollte der Gipfel keine Ergebnisse liefern.

  • Die Stunde der Diplomatie im Konflikt um die Ost-Ukraine

    Talkshow mit Liana Fix | 5. February 2015 - 0:00 | Phoenix Runde

    Ist eine friedliche Lösung im Ost-Ukraine-Konflikt möglich? Die Diskussion um Waffenlieferungen sei ein Drohszenario, um den Druck auf Moskau zu erhöhen, sagte Liana Fix, Russland-Expertin der DGAP, in der phoenix Runde „Friedensplan statt Waffen. Diplomatische Offensive des Westens". Allerdings spiele die Interessen-Asymmetrie in die Putins Karten, so Fix. Seine „Hauptpriorität ist die Ostukraine als Einflusshebel zu behalten, für die USA ist es viel weniger prioritär sich dort zu engagieren“.

  • „Weiter konnte die Bundeskanzlerin nicht gehen“

    Interview mit Daniel Hegedüs | 3. February 2015 - 0:00 | Deutschlandfunk, Detektor FM

    Bei ihrem Besuch in Budapest kritisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit deutlichen Worten die Regierung Viktor Orbáns. Das habe es in dieser Form noch nicht gegeben, sagte Dániel Hegedüs von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) im Deutschlandfunk. „Ich glaube, viel weiter konnte die Bundeskanzlerin nicht gehen.“

  • "Tsipras möchte Stärke zeigen"

    Interview mit Julian Rappold | 28. January 2015 - 0:00 | Deutschlandfunk

    Ministerpräsident Alexis Tsipras hat die EU-Sanktionspolitik gegenüber Russland attackiert. "Er möchte zeigen, dass jetzt ein anderer Ton aus Athen kommt", sagte Julian Rappold von der DGAP. Damit wolle er sich eine bessere Situation für die Verhandlungen über Griechenlands Schulden verschaffen. „Er muss möglichst schnell einerseits seine Wähler befriedigen gleichzeitig muss er auch einen Kompromiss mit den europäischen Geldgebern herbeiführen, um (…) die Finanzierung Griechenlands zu sichern.

  • Tod eines Wandlungsreisenden

    Gastbeitrag von Sebastian Sons | 23. January 2015 - 0:00 | Zenith

    Der verstorbene König Abdallah war ein Modernisierer, aber kein Reformer, erklärt Islamwissenschaftler Sebastian Sons in einem Gastbeitrag für Zenith: „Abdullah hätte mit einer Änderung der Thronfolge, die es ermöglicht, auch Enkel des Staatsgründers zu inthronisieren, der »Herrschaft der Dinosaurier« ein Ende machen können, um schnell wechselnde Könige zu verhindern und damit Stabilität innerhalb der politischen Führung zu generieren“, ist Sons überzeugt.

  • Aus dem kollektiven Bewusstsein gelöscht

    Interview mit Eberhard Sandschneider | 16. January 2015 - 0:00 | Deutsche Welle

    Vor 10 Jahren starb der Reformpolitiker Zhao Ziyang. Er hatte die ersten Reformen Chinas gestaltet und wurde nach den Unruhen 1989 entmachtet. Warum sein Name heute tabu ist, erklärt China-Experte Eberhard Sandschneider. Die Ereignisse waren „hochgradig riskant für die ganze Stabilität des Landes und für die Führungsrolle der KP. Ich denke, die meisten Politiker sind heilfroh, dass sie ohne größere Irritationen langfristiger Art über dieses Ereignis hinweggekommen sind.“

  • Frankreich nach den Anschlägen von Paris

    Talkshow mit Claire Demesmay | 14. January 2015 - 0:00 | Deutschlandradio

    Die Terroranschläge von Paris forderten 20 Leben: Auch eine Woche später halten Wut, Entsetzen und Trauer über die unbegreiflichen Geschehnisse im Nachbarland Frankreich unvermindert an. Es stellen sich immer mehr Fragen: Was haben die Anschläge mit dem Islam zu tun? Claire Demesmay, Frankreichexpertin der DGAP, erklärt "Es gibt tiefe Spalten in der französischen Gesellschaft, nicht nur religiöse." Ein wichtiges Prinzip des republikanischen Modells, die Meritokratie, funktioniere leider nicht.

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