Leadership Programme

Globale Herausforderungen können nur durch Zusammenarbeit über nationale Grenzen, akademische Disziplinen und gesellschaftliche Gruppen hinweg gelöst werden. Die DGAP fördert daher zukünftige Führungskräfte, die sich für Völkerverständigung und die Lösung gesellschaftlicher Probleme einsetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leadership-Programme kommen aus Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft, Think Tanks, Wissenschaft, Medien und der Privatwirtschaft.

Alle Programme teilen die Überzeugung, dass Dialog auf Augenhöhe, Interdisziplinarität und Zusammenarbeit unabdingbar sind, um politische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen umfassend und konstruktiv anzugehen.

Heute verfügt die DGAP über ein internationales Alumni-Netzwerk von rund 1.800 herausragenden Fach- und Führungskräften, die auf ihren Gebieten neue Wege gehen und die die politische Forschungs- und Beratungsarbeit der DGAP mit ihren Perspektiven bereichern.

Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Good Governance

Das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Good Governance ist ein einjähriges berufsbegleitendes Weiterbildungsprogramm für junge Führungskräfte, die sich für demokratischen Wandel in ihren Gesellschaften und Organisationen einsetzen. In drei internationalen Seminaren und durch individuelle Good-Governance-Projekte vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen über Rechtstaatlichkeit und demokratische Regierungsführung und stärken ihre Fähigkeiten im Bereich der transsektoralen Zusammenarbeit und gesellschaftlichen Innovation. Teilnehmen können jährlich 20 aktuelle und zukünftige Führungskräfte aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, Russland, der Türkei und der Ukraine.

Deutsch-Französischer Zukunftsdialog/Dialogue d’avenir franco-allemand

Seit 2007 bringt das Projekt jedes Jahr zehn deutsche und zehn französische Nachwuchsführungskräfte mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen zusammen, um sich mit aktuellen Themen der deutsch-französischen Zusammenarbeit und der europäischen Integration auseinanderzusetzen. Ein jährlich wechselndes europäisches Partnerland erweitert die deutsch-französische Perspektive.

Deutsch-Italienischer Nachwuchsführungskräfte-Dialog - Spinelli Forum

DGAP und das Istituto per gli Studi di Politica Internazionale (ISPI) haben sich entschlossen, den Austausch zwischen den jungen Generationen Deutschlands und Italiens zu fördern. Mit diesem Forum entsteht ein dauerhaftes Netzwerk für Nachwuchsführungskräfte aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Medien und Kultur beider Länder. Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, im Austausch mit Experten und politischen Entscheidungsträgern, Lösungsansätze für aktuelle europapolitische Herausforderungen zu erarbeiten. Dadurch soll ein neuer Impuls für eine enge und immer wieder erneuerte partnerschaftliche Beziehung zwischen Deutschland und Italien gegeben werden.

International Futures

International Futures ist ein zweiwöchiges Trainingsprogramm, welches durch die DGAP in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt durchgeführt wird. Eingebettet ist das Programm in die viermonatige „Managing Global Governance (MGG) Academy“, das Trainingsformat des Managing Global Governance (MGG) Programms. Ziel ist es, Netzwerke zwischen jungen Führungskräften aus aller Welt in den Bereichen Diplomatie und Wissenschaft sowie Politik und Zivilgesellschaft aufzubauen. Gemeinsam diskutieren sie die Rolle von Global Governance in der heutigen Welt. Teilnehmende Länder sind Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Südafrika und Deutschland. 

Förderung der Think Tank-Arbeit in der MENA-Region

Über den Zeitraum von drei Jahren haben 88 Nachwuchskräfte und Experten aus Marokko, Tunesien, Jordanien und Europa an Workshops in Berlin und in den Hauptstädten der jeweiligen arabischen Länder teilgenommen. Im Rahmen des Programms analysieren sie drängende politische, sozioökonomische und sicherheitspolitische Fragen und absolvieren Trainingsmodule zu den Themen „Policy Paper Writing“ und „Advocacy and Communication“. Die erarbeiteten Policy Papiere und Handlungsempfehlungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden anschließend mit relevanten Entscheidungsträgern sowie etablierten Expertinnen und Experten diskutiert.

 

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